B E D I E N U N G S A N L E I T U N G Mini-Roulette ❏ Best.-Nr.: 11 54 79, Bausatz ❏ Best.-Nr.: 11 44 30, Baustein Impressum Diese Bedienungsanleitung ist eine Publikation der Conrad Electronic GmbH, Klaus-Conrad-Straße 1, D-92240 Hirschau. Alle Rechte einschließlich Übersetzung vorbehalten. Reproduktionen jeder Art, z. B. Fotokopie, Mikroverfilmung, oder die Erfassung in EDV-Anlagen, bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. 100 % Recyclingpapier.
Wichtig! Unbedingt lesen! Bei Schäden die durch Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung entstehen, erlischt der Garantieanspruch. Für Folgeschäden die daraus resultieren übernehmen wir keine Haftung. Weitergabe des Gerätes alle Begleitpapiere mitzuliefern und auch seinen Namen und Anschrift anzugeben. Geräte, die aus Bausätzen selbst zusammengestellt werden, sind sicherheitstechnisch wie ein industrielles Produkt zu betrachten. Hinweis (Fertigbaustein) Inhaltsverzeichnis Seite Betriebsbedingungen . . . . .
• Schützen Sie diesen Baustein vor Feuchtigkeit, Spritzwasser und Hitzeeinwirkung! • Baugruppen und Bauteile gehören nicht in Kinderhände! • Die Baugruppen dürfen nur unter Aufsicht eines fachkundigen Erwachsenen oder eines Fachmannes in Betrieb genommen werden! • In gewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschriften des Verbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten.
führen ist oder welche externen Bauteile oder Zusatzgeräte angeschlossen werden dürfen und welche Anschlußwerte diese externen Komponenten haben dürfen, so muß stets ein Fachmann um Auskunft ersucht werden.
schließend am oberen Rand einer Schüssel kreist. Mit nachlassender Geschwindigkeit kommt sie dann in Bodennähe und klappert dort nacheinander über die kleinen Schwellen, die die Zahlenfelder voneinander trennen. Schließlich bleibt sie auf einer Zahl liegen, von der alle Beteiligten hoffen, daß sie sie vorher gesetzt haben. Entscheidend ist also die Nachbildung des schnellen Rotierens, das allmählich langsamer wird und dann zum Stilstand kommt.
Der Zähler hat zehn decodierte Ausgänge Q0…Q9, von denen immer nur einer aktiv (d. h. auf HIGH) ist. Diese Ausgänge sind in der Lage, ein paar Milliampere zu liefern, so daß sich LowCurrent-LEDs direkt ansteuern lassen. Bei 3 mA Ausgangsstrom liegt die HIGH-Ausgangsspannung ca. 0,5 V unter +Uv. Dieser Strom wird vom gemeinsamen Massewiderstand R3 begrenzt; ab 2 mA leuchten die LEDs schon mit passabler Helligkeit. Zu ergänzen bleibt noch, daß auch IC 2 einen Freigabe-Eingang besitzt (Inhibit, Pin 13).
auf, weil das Auslöten immer zu Lasten der Leiterbahn bzw. Platine geht. Nachdem Sie auch noch den Batterieclip angelötet haben (rot an Plus und schwarz an Minus), kontrollieren Sie den Aufbau noch einmal auf etwaige Fehler: Sind alle Bauteile richtig bestückt, gibt es keinen Lötklecks zwischen benachbarten Pins, und hat sich auch nirgendwo ein Drahtrest versteckt? Ist alles in Ordnung, können Sie einen 9-V-Block anklemmen oder ein Netzteil mit ca. 9…12 V anschließen.
Beachten Sie auch, daß Bausätze, die mit säurehaltigem Lötzinn, Lötfett o. ä. gelötet wurden, von uns nicht repariert werden. Beim Nachbau elektronischer Schaltungen werden Grundkenntnisse über die Behandlung der Bauteile, Löten und der Umgang mit elektronischen bzw. elektrischen Bauteilen vorausgesetzt. Allgemeiner Hinweis zum Aufbau einer Schaltung Die Möglichkeit, daß nach dem Zusammenbau etwas nicht funktioniert, läßt sich durch einen gewissenhaften und sauberen Aufbau drastisch verringern.
Hinweis Dieser Bausatz wurde, bevor er in Produktion ging, viele Male als Prototyp aufgebaut und getestet. Erst wenn eine optimale Qualität hinsichtlich Funktion und Betriebssicherheit erreicht ist, wird er für die Serie freigegeben. Um eine gewisse Funktionssicherheit beim Bau der Anlage zu erreichen, wurde der gesamte Aufbau in 2 Baustufen aufgegliedert: 1. Baustufe I : Montage der Bauelemente auf der Platine 2.
schritten wird, da sonst das Bauteil zerstört wird. Ebenso ist bei diesen Bauteilen auf richtige Polung zu achten. 10. Nach dem Bestücken kontrollieren Sie grundsätzlich jede Schaltung noch einmal darauf hin, ob alle Bauteile richtig eingesetzt und gepolt sind. Prüfen Sie auch, ob nicht versehentlich Anschlüsse oder Leiterbahnen mit Zinn überbrückt wurden. Das kann nicht nur zur Fehlfunktion, sondern auch zur Zerstörung von teuren Bauteilen führen. 11.
1 = 4,7 µF 16 Volt Elko 2 = 0,1 µF = 100 nF = 100 000 pF = 104 Keramik-Kondensator 3 =0,15 µF = 150 nF = 150 000 pF = 154 Folien-Kondensator 4 = 0,1 µF = 100 nF = 100 000 pF = 104 Keramik-Kondensator 5 = 10 µF 16 Volt Elko 2 x Fassung 16-pol. - C C C C C 1.5 Leuchtdioden (LEDs) + 1.4 IC-Fassungen Stecken Sie die Fassungen für die integrierten Schaltkreise (ICs) in die entsprechenden Positionen auf der Bestückungsseite der Platine.
Fehlt eine eindeutige Kennzeichnung einer LED oder sind Sie sich mit der Polarität in Zweifel (da manche Hersteller unterschiedliche Kennzeichnungsmerkmale benutzen), so kann diese auch durch Probieren ermittelt werden. Dazu gehen Sie wie folgt vor: Man schließt die LED über einen Widerstand von ca. 270 R (bei Low-Current-LED 4 k 7) an eine Betriebsspannung von ca. 5 V (4,5 V oder 9 V-Batterie) an. Leuchtet dabei die LED, so ist die „Kathode“ der LED richtigerweise mit Minus verbunden.
Schaltplan IC 1 = CD 4046, HCF 4046 oder MC 14046 (Kerbe oder Punkt muß zu C 2 zeigen). UDD + R Clock IC 2 = CD 4017, HCF 4017 oder MC 14017 (Kerbe oder Punkt muß zur C 4 zeigen). Ausgänge __ EN ÷ 10 9 4 8 16 15 14 13 12 11 10 9 01 23 4 5 67 89C R 1 2 3 4 5 6 7 5 1 0 2 6 7 3 8 Ausgänge 4046 4017 1.9 Abschließende Kontrolle Kontrollieren Sie nochmal vor Inbetriebnahme der Schaltung, ob alle Bauteile richtig eingesetzt und gepolt sind.
Bestückungsplan 2. Baustufe ll: Anschluß/Inbetriebnahme 2.1 Nachdem die Platine bestückt und auf eventuelle Fehler (schlechte Lötstellen, Zinnbrücken) untersucht wurde, kann ein erster Funktionstest durchgeführt werden. Beachten Sie, daß dieser Bausatz nur mit gesiebter Gleichspannung aus einem Netzgerät oder mit einer Batterie/Akku versorgt werden darf. Diese Spannungsquelle muß auch den nötigen Strom liefern können.
2.5 Ist bis hierher alles in Ordnung, so überspringen Sie die nachfolgende Fehler-Checkliste. Bestückungsaufdruck bzw. mit dem Bestückungsplan in der Bauanleitung. Beachten Sie, daß je nach Fabrikat der Elkos „+“ oder „-“ auf den Bauteilen gekennzeichnet sein kann! 2.6 Sollten die LEDs wider Erwarten nicht oder ständig leuchten, oder sonst eine Fehlfunktion zu erkennen sein, so schalten Sie sofort die Betriebsspannung ab und prüfen die komplette Platine noch einmal nach folgender Checkliste.
verdächtig vor, dann löten Sie diese sicherheitshalber noch einmal nach! • wenn das Gerät nicht mehr funktionsfähig ist ❑ Prüfen Sie auch, ob jeder Lötpunkt gelötet ist; oft kommt es vor, daß Lötstellen beim Löten übersehen werden. • wenn die Verbindungsleitungen sichtbare Schäden aufweisen. ❑ Denken Sie auch daran, daß eine mit Lötwasser, Lötfett oder ähnlichen Flußmitteln oder mit ungeeignetem Lötzinn gelötete Platine nicht funktionieren kann.
Das gleiche gilt auch • bei Veränderung und Reparaturversuchen am Gerät • bei eigenmächtiger Abänderung der Schaltung • bei der Konstruktion nicht vorgesehene, unsachgemäße Auslagerung von Bauteilen, Freiverdrahtung von Bauteilen wie Schalter, Potis, Buchsen usw.
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