User Guide
Portverwaltung: PoE
PoE am Gerät
Administratorhandbuch für Managed Switches der Serien 200, 300 und 500 von Cisco Small Business (Interne Version) 234
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• Es macht doppelte Verkabelungssysteme in Unternehmen überflüssig und
reduziert somit die Installationskosten deutlich.
PoE kann in jedem Unternehmensnetzwerk verwendet werden, in dem Geräte mit
relativ geringer Stromaufnahme an das Ethernet-LAN angeschlossen sind, wie
zum Beispiel:
• IP-Telefone
• Wireless Access Points
• IP-Gateways
• Remote-Geräte für die Audio- und Videoüberwachung
PoE-Betrieb
PoE ist in folgenden Stufen implementiert:
• Erkennung: Senden spezieller Impulse durch das Kupferkabel. Befindet sich
am anderen Kabelende ein PoE-Gerät, antwortet dieses Gerät auf diese
Impulse.
• Klassifizierung: Nach der Erkennung erfolgt die Verhandlung zwischen dem
PSE-Gerät (Power Sourcing Equipment) und dem PD-Gerät (Powered
Device). Während der Verhandlung gibt das PD-Gerät seine Klasse an, d. h.
die maximale Leistung, die es verbraucht.
• Leistungsaufnahme: Nach Abschluss der Klassifizierung stellt das PSE-
Gerät Leistung für das PD-Gerät bereit. Wenn das PD-Gerät PoE
unterstützt, jedoch keine Klassifizierung durchführen kann, wird davon
ausgegangen, dass es der Klasse 0 (das Maximum) entspricht. Wenn ein
PD-Gerät versucht, mehr Leistung als standardmäßig zulässig zu
verbrauchen, unterbindet das PSE-Gerät die Leistungsbereitstellung an
diesem Port.
PoE unterstützt zwei Modi:
• Port-Begrenzung: Die maximale Leistung, die das Gerät bereitstellt, ist auf
den vom Systemadministrator konfigurierten Wert begrenzt, unabhängig
vom Ergebnis der Klassifizierung.
• Klassenbegrenzung: Die vom Gerät maximal bereitgestellte Leistung ist
von den Ergebnissen der Klassifizierung abhängig. Das heißt, sie wird
entsprechend der Anforderung des Client festgelegt.










