Datasheet
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MESSPRINZIP
UND PC-SOFTWARE
MESSPRINZIP
UND PC-SOFTWARE
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Wenn nun allerdings vor Erreichen des Ende-Zeitpunkts der
Speicher voll ist, dann werden die jeweils ältesten Daten am
Dateianfang gelöscht und durch die jeweils neuesten am
Dateiende ersetzt. Dieses "Durchschieben" der Daten durch
den verfügbaren Speicher dauert so lange an, bis der Ende-
Zeitpunkt erreicht ist.
3. Der dritte Modus nennt sich erweiterter
Aufzeichnungsmodus oder XRM™. Bei diesem Verfahren
passt sich das Gerät automatisch den Gegebenheiten an.
Der Benutzer wählt ein Aufzeichnungsintervall aus den 21
möglichen (von 1 Wert alle 125 ms bis 1 Wert pro Tag) und
gibt Datum/Uhrzeit für Aufzeichnungsbeginn und -Ende ein.
Der Datenlogger speichert nun die Daten im angegebenen
Intervall bis der Speicher voll ist. Nun löscht der Logger
jeden zweiten Wert aus dem Speicher und gibt damit die
Hälfte des Speichers für neue Aufzeichnungen frei, die jetzt
mit einem doppelt so langen Intervall aufgezeichnet werden.
Wenn der Speicher nun wieder voll wird, wird wiederum
jeder zweite Wert gelöscht und die Erfassung geht mit dem
doppelten Aufzeichnungsintervall weiter. Dieses Verfahren
wiederholt sich bei jedem Speicherüberlauf so lange bis der
Ende-Zeitpunkt erreicht ist oder bis die Batterie schwach
wird und der Logger in den Standby-Betrieb geht.
AUFZEICHNUNGSARTEN
Die Datenloggerfamilie Simple Logger
®
II bietet eine
Auswahl von drei möglichen Daten-Aufzeichnungsarten:
1. Der erste Modus ist der von den Profis am meisten
benutzte und nennt sich "Beginn/Ende". Dafür wählt der
Benutzer ein Aufzeichnungsintervall von den 21 angebotenen,
d.h. von 8 pro Sekunde (mit einem Aufzeichnungsintervall
von 125 ms) bis zu 1 Wert pro Tag. Danach gibt er Datum/Uhrzeit
für den Aufzeichnungsbeginn und Datum/Uhrzeit für das
Aufzeichnungsende ein. Die Daten werden nun im angege-
benen Intervall aufgezeichnet bis das angegebene
Aufzeichnungsende erreicht oder bis der Speicher voll ist.
Der Logger schaltet dann die Erfassung ab und geht in
Standby-Betrieb. Die aufgezeichneten Daten sowie die
Informationen über Beginn und Ende der Aufzeichnung und
das Einschalten des Standby-Betriebs bleiben im Speicher
und können heruntergeladen werden.
2. Der zweite Modus ist eine Abwandlung des ersten und
nennt sich FIFO (vom Englischen: First In First Out). Auch
hier gibt der Benutzer das Aufzeichnungsintervall und den
Beginn- und den Ende-Zeitpunkt wie oben beschrieben ein.
PRAKTISCHE AUSWERTESOFTWARE DATAVIEW
®
IM LIEFERUMFANG
Mit der Software DataView
®
lassen sich alle Arten von
Datenanalysen, wie z.B. Leistungsverläufe, ganz einfach am
PC konfigurieren und steuern. Über klar gestaltete und
benutzerfreundliche Dialogfenster sind sämtliche Simple
Logger
®
II-Funktionen einstellbar und Datenanalysen abruf-
bar. Messergebnisse können in Echtzeit auf dem PC ange-
zeigt und im Logger oder im PC gespeichert werden.
Gleichzeitig lassen sich mit der Software individualisierte
Messprotokolle mit Anmerkungen und Auswertungen des
Benutzers erstellen.
• Anzeige und Analyse der Daten in Echtzeit auf Ihrem PC
• Speicherung der Daten in Echtzeit im PC
• Konfiguration aller Funktionen und
Aufzeichnungsparameter über den PC, wie etwa der
Aufzeichnungsintervall, Aufzeichnungsdauer, Konfiguration
der Kanäle usw…
• Erstellung und Sicherung einer Bibliothek von
Konfigurationen, die je nach Bedarf in die Logger geladen
werden können
• Vorwärts- und Rückwärts-Zoom oder
Panoramadarstellung von Kurvenabschnitten, um Daten
genauer analysieren zu können
• Herunterladen, Anzeige und Analyse von gespeicherten
Daten
• Anzeige in Echtzeit der Wellenformen, der Trendkurven,
der Oberschwingungen (bei Modellen für ACGrößen) und
der Kommentare in Textform
• Erstellung von individualisierten Präsentationen und
Messprotokollen
• Ausdruck von Messprotokollen nach standardisierten oder
individualisierten Vorlagen
• Kostenloses Herunterladen von Software-Aktualisierungen
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