Operation Manual
11
2.C SICHERHEIT IM GELÄNDE
Wir empfehlen Kindern, die ohne Begleitung eines
Erwachsenen sind, nicht in anspruchsvollem Gelände
zu fahren.
1. Die wechselnden Bedingungen und Gefahren
beim Fahren im Gelände erfordern eine hohe
Aufmerksamkeit und besonderes Geschick.
Beginnen Sie langsam in leichtem Gelände und
bauen Sie nach und nach Ihre Geschicklichkeit
aus. Wenn Ihr Rad über eine Federung verfügt,
steigt mit der höheren Geschwindigkeit auch das
Risiko, die Kontrolle zu verlieren und zu stürzen.
Üben Sie das sichere Fahren mit Ihrem Rad, bevor
Sie versuchen, schneller oder in schwierigerem
Gelände zu fahren.
2. Tragen Sie eine Schutzausrüstung, die der
geplanten Fahrweise angemessen ist.
3. Fahren Sie in entlegene Gebiete nicht ohne
Begleitung. Selbst wenn Sie zusammen mit
anderen fahren, sollten Sie sicherstellen, dass
eine Person darüber informiert ist, wohin Sie
fahren und wann Sie beabsichtigen, zurück zu
kommen.
4. Sie sollten stets etwas zu Ihrer Identizierung
dabei haben, so dass man im Fall eines Unfalls
weiß, wer Sie sind. Sie sollten auch immer etwas
Geld für einen Riegel, ein Getränk oder einen
Anruf bei Notfällen dabei haben.
5. Gewähren Sie Fußgängern und Tieren die
Vorfahrt. Fahren Sie so, dass Sie sie nicht
erschrecken oder in Gefahr bringen und lassen
Sie ihnen genügend Platz, so dass Sie durch
deren unerwartete Bewegungen nicht gefährdet
werden.
6. Denken Sie daran: wenn Sie im Gelände
unterwegs sind und etwas passiert, ist häug
keine Hilfe in der Nähe.
7. Bevor Sie versuchen, Sprünge oder stuntartige
Kunststücke auf Ihrem Rad zu machen oder
Rennen zu fahren, lesen und verstehen Sie
ABSCHNITT 2.F.
Was im Gelände zu berücksichtigen ist
Befolgen Sie die vor Ort geltenden Gesetze und
Vorschriften, die besagen, wo und wie Sie im Gelände
fahren dürfen und respektieren Sie Privateigentum.
Sie teilen den Weg mit anderen – Wanderern, Reitern
und anderen Radfahrern. Respektieren Sie deren
Rechte. Bleiben Sie auf den ausgewiesenen Wegen.
Verursachen Sie keine Erosionen, indem Sie durch
den Dreck fahren oder unnötigerweise die Räder
blockieren. Schützen Sie das Ökosystem, indem
Sie sich keinen eigenen Weg bahnen und keine
Abkürzungen durch die Vegetation oder Wasserläufe
nehmen. Es liegt in Ihrer Verantwortung, die Umwelt
so gut wie möglich zu schützen. Hinterlassen Sie
die Umwelt so, wie Sie sie vorgefunden haben, und
nehmen Sie grundsätzlich wieder alles mit, was Sie
hergebracht haben.
2.D FAHREN BEI NÄSSE
Bei Nässe steht Ihnen nur eine deutlich verminderte
Bremsleistung zur Verfügung (dasselbe gilt auch
für sonstige Fahrzeuge im Straßenverkehr) und
Ihre Reifen haben spürbar weniger Bodenhaftung.
Folglich ist es schwieriger die Geschwindigkeit zu
kontrollieren – und das Risiko, die Kontrolle zu verlie-
ren, ist höher.
WARNUNG
NÄSSE BEEINTRÄCHTIGT DIE HAFTUNG,
DAS BREMSVERMÖGEN UND DIE SICHT.
DAS GILT FÜR RADFAHRER UND ANDERE
VERKEHRSTEILNEHMER GLEICHERMASSEN.
Bei Nässe besteht ein stark erhöhtes Unfall-
risiko.
Um sicherzustellen, dass Sie bei Nässe sicher zum
Halt kommen, sollten Sie zum einen langsamer als
auf trockener Strecke fahren und zum anderen früher
und in mehr Abstufungen bremsen. Siehe auch
ABSCHNITT 4.C.










