User manual

Referenz Video Test Sequenz: DIVAS
Vor der Justage
Stellen Sie vor der Verwendung der Testbilder sicher, dass alle Bedingungen, insbesonde-
re die Konfiguration der Bildquelle, der Signalpfad und vor allem die Lichtbedingungen der
späteren Anwendung entsprechen. Beachten Sie in der Konfiguration der Bildquelle vor
allem, dass in dieser nicht bereits Grundparameter wie Helligkeit ( Brighness ) oder ähnli-
ches verstellt sind, vor allem DVD- und Blu-ray-Spieler lassen solche Einstellungen zu.
Falls verschiedene Voreinstellungen auswählbar sind ( z.B. „Normal“, „Kino“, „Animation“,
„Foto“, ...) wählen Sie an Hand der Anleitung die aus, die dem Videostandard entspricht.
Oft lässt sich der Übertragungsstandard der HDMI-Schnittstelle manuell beeinflussen.
Stellen Sie diese auf Automatik oder wählen manuell den Standard für Videogeräte, dieser
entspricht YCbCr und Kontrastumfang (oft auf falsch als Farbraum betitelt ) „Normal“ oder
„16 - 235“. Die Einstellungen RGB und „Enhanced“, „Extended“ oder „RGB 0 - 255“ sind
für Computermonitore gedacht.
Versuchen Sie nicht im Quellengerät unnötig hochzuskalieren, dies führt leider oft zu
schlechteren Bildergebnissen. Meistens bringt die Skalierung ausschließlich im Endgerät
das beste Bildergebnis.
Probieren Sie am zu prüfenden und zu justierenden Monitor oder Projektor zunächst,
welche Voreinstellung das beste Ergebnis liefert und bauen Ihre Einstellung darauf auf.
Praktisch alle Monitore, TV-Geräte und Projektoren liefern aus der Verpackung heraus
völlig überzogene Bilder, die im Regal eines Großmarktes Aufmerksamkeit erzeugen soll.
In der Regel bieten alle Markenhersteller aber neben dieser „Neonwerbung“-artigen
Voreinstellung einen vorprogrammierten Speicher der für den Genuss von Filmen und
TV-Übertragungen gemäß des Videostandards gedacht ist. Diese heißen oft „Normal“,
„Movie“, „Kino“ oder „Standard“. Prüfen Sie dies an Hand der DIVAS-Testsequenz.
Falls Sie Veränderungen an Parametern zur Verbesserung der Bildqualität vornehmen,
vergessen Sie nicht diese auch zu speichern, damit sie dauerhaft wirken.
Versuchen Sie auch, mit möglichst wenigen sogenannten Bildverbesserungs-Features
auszukommen, von denen viele leider das Originalbild mehr verfälschen als tatsächlich
verbessern. Setzten Sie beispielsweise eine Rauschunterdrückung (DNR) nur dann ein,
wenn es auch Rauschen zu unterdrücken gibt, etwa von einem analogen TV-Empfang
oder einem angeschlossenen, alten Videorecorder. Vermeiden Sie automatische
Bildveränderer wie Kontrastautomatiken, die von vornherein die Bildgestaltung
verfälschen. Erst nach durchgeführter Justage mit der DIVAS Testsequenz können Sie
probieren, diese in geringer Dosierung zur tatsächlichen Verbesserung wieder aktivieren.
Bitte beachten Sie auch die unterschiedlichen Lichtverhältnisse im Verkaufsraum des
Elektronik Marktes im Gegensatz zu dem mehr gedämpften Licht in Ihrer Wohnung.
BUROSCH Audio-Video-Technik www.burosch.de DIVAS © Copyright 2010 Seite: 17 / 51