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c. Zum Einsetzen der Läufe in die Basküle greift man den
Schaft mit der rechten Hand und klemmt ihn unter den
rechten Arm. Verschlußkeil mit dem rechten Daumen
öffnen. Läufe mit der linken Hand greifen und
Scharnier des kleinen Hakens in die Baskülenachse
einführen (Abb. 6).
d. Scharnier gegen die Achse halten, um die Ausrichtung
von Basküle und Läufen beizubehalten und dabei die
Läufe schwenken, um die Flinte zu schließen (Abb. 7);
Verschlußkeil freigeben.
e. Den Eisenvorderschaft gegen die Basküle halten und
Vorderschaft gegen die Läufe schwenken, bis sie fest
verriegelt sind (Abb. 8).
Achtung!
Beim Zusammenbau ist die Flinte mit Sorgfalt und ohne
Gewaltanwendung zu behandeln. Wenn die Läufe nicht
richtig in die Basküle eingeschoben sind, oder wenn sie
nicht richtig ausgerichtet sind, würden bei
Gewaltanwendung nur die Auflageflächen und die
Passungen beschädigt werden, wodurch die Lebensdauer
der Waffe verkürzt würde.
Laden und Schießen
Vor dem Laden des Gewehrs sollten Sie überprüfen, ob es
gesichert ist. Wenn Sie laden möchten, dann schwenken
Sie den Verschlußkeil nach rechts und kippen Sie die
Läufe nach unten. Schieben Sie eine Patrone in jedes
Patronenlager, und schließen Sie die Waffe wieder. Bei
Flinten mit selektivem Einabzug sollten Sie dann die
Position des Selektors kontrollieren, bei dem der
Buchstabe für den zuerst abzufeuernden Lauf zu sehen
sein sollte (U= unterer Lauf; O=oberer Lauf).
Der zuerst abzufeuernde Lauf kann nur gewählt werden,
wenn sich der Selektor in der gesicherten Position
befindet. Sobald der erste Schuß abgefeuert ist, wird
automatisch der zweite Schuß freigegeben: es ist also nicht
erforderlich, den Selektor nach der Abgabe des ersten
Schusses zu betätigen. Geben Sie den Anzug nach dem
ersten Schuß ganz frei. Wenn der Abzug nicht in seine
Ausgangsposition zurückkehrt, schaltet der Mechanismus
nicht für den zweiten Schuß um, wobei eine erneute
Betätigung des Abzugs unwirksam ist, under der Schütze
eventuell einen defekten Mechanismus vermutet.
Eine unvollständige Freigabe kommt gewöhnlich vor,
wenn der Schütze aufgeregt ist, oder wenn die beiden
Schüsse zu schnell nacheinander abgegeben werden
sollen. Wenn der erste Schuß wegen einer schadhaften
Patrone nicht losgeht, dann ist es nicht notwendig, zur
Abgabe des zweiten Schusses den anderen Lauf zu
wählen. In diesem Falle genügt es, den
Sicherungsschieber erst nach hinten (gesicherte Position)
und dann wieder nach vorne (Feuerposition) zu schieben.
Infolge der Lage des Schiebers kann er leicht betätigt
werden, selbst wenn die Waffe geschultert ist.
Zerlegung
a. Vergewissern Sie sich, daß keine Patrone in den
Patronenlagern zurückgelieben ist und schließen Sie
dann die Flinte.
Nehmen Sie den Verderschaft ab, in dem Sie den Schaft
gegen Ihren rechten Arm drücken und den Hebel des
Eisenvorderschaftsriegels mit der linken Hand
betättigen.
Heben Sie gleichzeitig den Vorderschaft von den Läufen
ab (Abb. 4).
b. Öffnen Sie das Gewehr und heben Sie die Läufe
vorsichtig von der Basküle ab. Bringen Sie den
Vorderschaft wieder auf den Läufen an, um zu ver
meiden, daß er beschädigt wird, wenn der Hebel des
Eisenvorderschaftsriegels angehoben wird.
c. Der Verschlusshebei kann eventuell dadurch
freigegeben werden, daß man auf den in der Vertiefung
der Basküle liegenden Spannhebel drückt.
Versuchen Sie nicht, Ihre Flinte weiter zu zerlegen !
Begnügnen Sie sich mit der Abnahme der Läufe und des
Vorderschaftes; dies ist für eine normale Wartung
ausreichend. Jede weitere Zerlegung soll einem
sachkundigen Büchsenmacher anvertraut werden.
CHARAKTERISTIKA UND BESONDERHEITEN
Verschlußkeil
Der Verschlußkeil wirkt auf den Laufriegel, der sehr
präsize auf die Laufhaken justiert is. Im Bereich des
Riegels wurde eine Verschlußreserve vorgesehen, was eine
vollkommene Verriegelung der Läufe während vieler Jahre
gewährleistet. Aus diesem Grunde ist es schädlich für die
Auflageflächen des Riegels und der Haken, wenn mit dem
Daumen kontrolliert wird, ob der Verschlußkeil beim
Schließen der Waffe zurückgekehrt ist: lassen Sie daher
den Verschlußkeil von alleine an seinen Platz
zurückkehren und versuchen Sie nicht, ihn weiter nach
vorne zu schieben.
Die Tatsache, daß Verschlußhebel und Schwanz der
Basküle nicht aufeinander zentriert sind ist. Die
Ansammlung von Überresten, Sand, usw auf dem
Laufriegel und in den Lauthaken ist verhängnisvoll dür
die Lebensdauer der Autlageflächen und kann sogar die
vollkommene Verriegelung der Waffe in Frage stellen. Aus
diesem Grunde sollten Sie nach jedem Jagdausflug die
Basküle und die Läufe gründlich reinigen, ohne zu
vergessen, dort ein wenig Öl aufzubringen.
Automatische Auswerfer
Die Auswerfer Ihrer Flinte sind vollständig automatisch:
Die Leeren Hülsen werden aus dem Gewehr ausgeworfen,
während nicht gezündete Patronen nur vollen teilweise
ausgezogen werden, so daß sie dann leicht
herausgenommen werden können.
Einstellung des Abzugs
Manche Modelle verfügen über eine Spezialvorrichtung,
anhand deren das Montieren und die Einstellung des
Abzugs der Position des Abzugsschwanzes. Zu diesem
Zweck muß die vor dem Abzug liegende Schraube mit
dem Sechskantschlüssel gelockert werden (Abb. 9); dann
den Abzug in Längsrichtung bis zu dem gewünschten
Abstand verschieben. Eine Abänderung des Abzugs kann
nach den Angaben auf Abb. 10 vorgenommen werden.
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