User's Manual

Table Of Contents
Erste Schritte
Mischereinstellungen
Nun, da das Software-Bedienpanel einsatzbereit ist, können Sie Mischereinstellungen wie
Videonorm, Multi-View-Layout, Quellen-Labels und vieles andere ändern. Einzelheiten finden Sie
im Kapitel „Arbeiten mit ATEM Software Control“ unter „Ändern der Mischereinstellungen“ in
diesem Handbuch.
Einstellen der Videonorm des Mischers
Sie können die Videonorm der jeweiligen Region anpassen, in der Sie Ihr Programm übertragen,
bspw. 2160p/29,97, 1080i/59,94, 720p/59,94 oder 525i/59,94 NTSC, wenn Sie in NTSC-Ländern
arbeiten. In PAL-Ländern können Sie Ihre Videonorm auf Formate wie 1080i/50, 720p/50 oder
625i/50 PAL einstellen.
Geben Sie die Videonorm gemäß der Übertragungsanforderungen in Ihrer Region vor
Geben Sie für die Arbeit mit Standard-Definition-Videogeräten im anamorphotischen 16:9 Breitbild-
Videoformat 525i/59,94 NTSC 16:9 für anamorphotisches NTSC oder 625i/50 PAL 16:9 für
anamorphotisches PAL vor.
Achten Sie bei ATEM Television Studio HD Modellen darauf, dass auf allen Ihren Kameras und
angeschlossenen HDMI-Geräten die gleiche Videonorm vorgegeben sind, da sie sonst nicht über
die Videoeingänge des Mischers sichtbar sind. Normalerweise ist das problemlos, da jedes Land
eigene Normen für HD-Rundfunksendungen hat und alle in diesen Ländern verkauften Geräte
dieser Norm angepasst sind oder zumindest das Umschalten auf andere Normen erlauben. Stimmen
alle Videonormen überein, sollten Ihnen die angeschlossenen Geräte in den Videoeingabefenstern
von Multi View angezeigt werden.
Beim ATEM Television Studio Pro 4K werden alle HD- und Ultra-HD-Eingaben automatisch in die
HD- oder Ultra-HD-Videonorm Ihres Mischers konvertiert. Sie können also Videoquellen beliebiger
Formate anschließen und das Video sofort per Multi View sichten.
Audio-Einstellungen vorgeben
Auf dem „Audio“-Tab können Sie das Übergangsverhalten für die Audio-folgt-Video-Funktion
vorgeben, Mix-Minus-Einstellungen aktivieren und eingehendes Talkback auf den SDI-Eingängen
stummschalten, um Rückkopplungsschleifen in den Talkback-Kanälen zu verhindern.
649