User's Manual

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Arbeiten mit ATEM Software Control
Klicken Sie auf den Verzögerungsregler und ziehen Sie ihn
nach links, um die Verzögerungsdauer für eine analoge
Eingabe zu reduzieren bzw. nach rechts, um sie anzuheben
Stereosimulation
Beim Öffnen der Verzögerungssteuerung wird Ihnen in demselben Fenster auch der Regler für die
Stereosimulation auffallen. Wenn Sie mit einer analogen Mono-Eingabe arbeiten, können Sie anhand
dieser Funktion einen realistischen Stereosound simulieren und diesen in Ihre Stereo-
Masterausgabe mischen.
Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. Es wird davon ausgegangen, dass bereits eine
Stereosignalquelle angeschlossen ist und somit kein Stereo zu simulieren ist. Um die Aktivierung der
Stereosimulation zu ermöglichen, müssen Sie überdies das eingehende analoge Monosignal in zwei
separate Mono-Spuren trennen.
So trennen Sie ein eingehendes Monosignal:
1 Klicken Sie auf das Rädchen-Symbol unten links im Bedienfeld, um die allgemeinen
Mischereinstellungen zu öffnen.
2 Klicken Sie in den Mischereinstellungen auf denAudio“-Tab und wählen Sie den XLR-
Eingang für das zu trennende Signal.
3 Klicken Sie auf „Fertig“, um das Fenster zu schließen.
Die XLR-Eingabe des Mischers ist nun in zwei separate Eingaben für den linken und rechten
Audiokanal getrennt.
Um einen simulierten Stereoeffekt hinzuzufügen, brauchen Sie bloß auf den Regler für die
Stereosimulation zu klicken. Ziehen Sie diesen nach links oder nach rechts, um die Effektstärke zu
senken oder zu erhöhen. Beim Justieren wird Ihnen auffallen, dass der Stereosimulierungs-Indikator
unter dem Eingaberegler den Prozentsatz anzeigt, um den Sie den Effekt verstärken.
Nachdem Sie Ihre Eingabepegel normalisiert und, wenn nötig, Verzögerung und Stereosimulation
vorgegeben haben, können Sie sich mithilfe des parametrischen 6-Band-Equalizers und der
Dynamiksteuerelemente daran machen, die Attribute der einzelnen Audioeingaben zu gestalten und
zu verfeinern.
Arbeiten mit dem parametrischen 6-Band-Equalizer
Alle Eingänge und der Masterausgang verfügen über einen parametrischen 6-Band-Equalizer, mit
dem man spezifische Frequenzbereiche steuern kann. So lässt sich damit bspw. niederfrequentes
Rauschen oder unerwünschter Lärm in eingehendem Mikrofonton reduzieren. Es können mit dem
EQ aber auch niedrige Frequenzen einer dünn klingenden Tonspur verstärkt oder einzelne
Eingaben individualisiert werden, damit sie im finalen Mix besser herauszuhören sind. Das gibt Ihnen
viele kreative Möglichkeiten.
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