User's Manual

Die Richtungserkennung kann nur benutzt und geändert wer-
den, wenn die Funktion Personen-/Fahrzeugunterscheidung
(Kapitel 7.7) aktiv ist. Ansonsten wird die Richtung des Ob-
jektes durch die beiden Ausgänge getrennt angezeigt.
7. 5 Richtungserkennung
+ =
Erkennung von Objekten zum Melder hin
(vorwärts)
+ =
Erkennung von Objekten vom Melder weg
(rückwärts)
1E
2E
7. 6 Ausgangssignal aktiv/passiv
+ + =
aktiv
+ + =
passiv
2 1F
2 2F
Die Relais-Ausgänge sind in der Werkseinstellung wie in
Kapitel 3.1 geschaltet. Mit dieser Funktion lässt sich die
Schaltart ändern, ohne dass die Anschlusskabel getauscht
werden müssen.
7. 9 Breites Feld
+ =
ein
+ =
aus
1B
2B
Beim Einsatz des mechanischen Clips zur Einstellung eines
breiten Feldes, muss diese Funktion aktiviert werden.
Siehe auch Kapitel 9.2.
7. 7 Personen-/Fahrzeug-Unterscheidung
+ + =
ein , d.h. der Sensor gibt die Signale auf
getrennte Relaisausgänge
+ + =
aus, d.h. der Sensor gibt unabhängig
von der Art des Objektes die Richtung
des Objektes auf die Ausgänge
8 1F
8 2F
Mit dieser Funktion kann gewählt werden, ob Personen
oder Fahrzeuge getrennt auf die Relaisausgänge geschaltet
werden sollen.
Tor bleibt bei Tor öffnet bei frontaler
Querverkehr oder seitlicher
geschlossen Annäherung
(Stufe 9) (Stufe 1)
Optimaler Neigungswinkel bei Querverkehrsfunktion:
30° bis 45° (siehe auch Kapitel 9.1).
Die Querverkehrsoptimierung mit Clip ist nicht möglich.
7. 8 Querverkehrsoptimierung
+ + =
aus
+ +
(Stufen 2 bis 9)
51F
529F
Herkules kann in zahlreichen Applikationen mit unterschiedli-
chen Umgebungseinflüssen eingesetzt werden. Bei einigen
speziellen Montagesituationen ist es unter Umständen
nötig, einen zusätzlichen Filter zur Störunterdrückung zu
aktivieren. Dies dann, wenn naheliegende Störquellen zu
unerwünschten Fehlauslösungen führen. Dies kann durch
diese Funktion sichergestellt werden.
7. 1 2 Digitale Filterfunktion
+ + =
ein
+ + =
aus
61F
62F
Das zusätzliche SMD-Feld wird nach erfolgter Detektion akti-
viert und ermöglicht die Erfassung einer im Torbereich stehen
bleibenden Person. Die SMD-Funktion erkennt bereits ge-
ringste Bewegungen, womit eine merkliche Erhöhung des
Komforts im erweiterten Torbereich erreicht werden kann.
Die Grösse und Funktion des SMD-Feldes kann in 9 Stufen
eingestellt werden (siehe Kapitel 7.11).
7. 1 0 Slow Motion Detection (SMD)
SMD-Feld
Detektionsfeld
+ + =
aus
+ + … =
Empfindlichkeit
abfallend
+ + … =
Empfindlichkeit
konstant
31F
325F
369F
10 0
80
60
40
20
0
Zeit
% der eingestellten
Empfindlichkeit (Stufe)
Stufen 2 bis 5 Stufen 6 bis 9
10 0
80
60
40
20
0
Zeit
% der eingestellten
Empfindlichkeit (Stufe)
SMD-Stufen
Zusätzliches
SMD-Feld
Mit dieser Funktion wird die Grösse des SMD-Feldes eingestellt:
1.
Stellen Sie die Funktion «zusätzliche Haltezeit» (Kapitel 7.4)
auf die niedrigste Stufe (F+1+1).
2.
Stellen Sie die Funktion SMD (Kapitel 7.10) auf die höchs-
te Stufe (F+3+9).
3.
Gehen Sie in das Detektionsfeld (Auslösen einer Detektion)
und bleiben Sie dort vor dem Tor stehen, wo Sie das SMD-
Feld wünschen. Achten Sie dabei auf die grüne LED.
a)
Falls die grüne LED umgehend wieder erlischt, wur-
den Sie vom SMD-Feld nicht erfasst. Erhöhen Sie die
eingestellte Stufe um 1, um das SMD-Feld zu vergrös-
sern. Wiederholen Sie Punkt 3, bis die gewünschte
Feldgrösse SMD ermittelt und eingestellt wurde.
b)
Falls die grüne LED weiterhin leuchtet, wurden Sie
vom SMD-Feld erfasst. Verringern Sie die eingestellte
Stufe um 1, um das SMD-Feld zu verkleinern. Wieder-
holen Sie Punkt 3 bis die gewünschte Feldgrösse
SMD ermittelt und eingestellt wurde.
4.
Setzen Sie die Funktionen «zusätzliche Haltezeit» (Kapitel
7.4) und «SMD» (Kapitel 7.10) auf den vorherigen Wert zurück.
Beachten Sie, dass die Position des SMD-Feldes durch den
Neigungswinkel des Bewegungsmelders (siehe Kapitel 9.1)
beeinflusst wird.
7. 1 1 Feldgrösse SMD
+ +
(Stufen 1 bis 9)
71 9F
8