Manual
Table Of Contents
- Danke
- Wichtige Sicherheitshinweise
- HAFTUNGSAUSSCHLUSS
- BESCHRÄNKTE GARANTIE
- 1. Einführung
- 1.1 Bevor sie beginnen
- 1.2 Das handbuch
- 2. Bedienelemente und Anschlüsse
- 2.1 Monoeingangskanäle
- 2.2 Stereokanäle
- 2.3 Stereokanäle 21-24 (SX2442FX)bzw. 29-32 (SX3242FX)
- 2.4 Subgruppen 1-4
- 2.5 Mono Out-Sektion fürSubwoofer-Anwendungen
- 2.6 Main out-sektion
- 2.7 CD/Tape
- 2.8 Master Aux Send 1 und 2
- 2.9 Grafischer 9-Band Stereo-Equalizer
- 2.10 Effektsektion
- 3. Digitaler Effektprozessor
- 4. Verkabelungsbeispiele
- 4.1 Studio-Setup
- 4.2 Live-Setup
- 5. Audioverbindungen
- 6. Presets
- 7. Technische Daten
5 EURODESK SX3242FX/SX2442FX Bedienungsanleitung
1.2 Das handbuch
Dieses Handbuch ist so aufgebaut, dass Sie einen Überblick über die
Bedienungselemente erhalten und gleichzeitig detailliert über deren
Anwendunginformiert werden. Damit Sie die Zusammenhänge schnell
durchschauen, habenwir die Bedienungselemente nach ihrer Funktion
in Gruppen zusammengefasst. Anhand der beiliegenden, nummerierten
Illustrationen lassen sich alle Bedienungselemente leicht wiedernden.
SolltenSie detailliertere Erklärungen zu bestimmten Themen benötigen,
so besuchen Sie bitte unsere Website unterhttp://behringer.com. Aufden
Informationsseiten zu unseren Produkten sowie in einem Glossar im
ULTRANETnden Sie nähere Erläuterungen zu vielen Fachbegrien im
Bereichder Audiotechnik.
2. Bedienelemente und Anschlüsse
Dieses Kapitel beschreibt die verschiedenen Bedienungselemente Ihres
Mischpults. Alle Regler und Anschlüsse werden im Detail erläutert.
2.1 Monoeingangskanäle
2.1.1 Mikrofon- und line-eingänge
Fig. 2.1:
(1)
(2)
(3)
(4)
(5)
Anschlüsse und Regler der Mic-/Line-Eingänge
(1) Jeder Monoeingangskanal bietet Ihnen einen symmetrischen
Mikrofoneingang über die XLR-Buchse, an dem auf Knopfdruck
(sieheRückseite) auch eine +48 V Phantomspeisung für den Betrieb
vonKondensatormikrofonen zur Verfügung steht.
◊ Schalten Sie Ihr Wiedergabesystem stumm, bevor Sie die
Phantomspeisung aktivieren. Ansonsten wird ein Einschaltgeräusch
über Ihre Abhörlautsprecher hörbar. Beachten Sie auch die Hinweise
in Kapitel 2.11 “Die Rückseite”.
(2) Jeder Monoeingang verfügt auch über einen symmetrischen Line-Eingang,
der als 6,3-mm-Klinkenbuchse ausgeführt ist. Diese Eingänge können auch
mit unsymmetrisch beschalteten Steckern (Monoklinke) belegt werden.
(3) Der INSERT I/O-Anschluss wird benutzt, um das Signal mit einem
Dynamikprozessor oder Equalizer zu bearbeiten. Dieser Einschleifpunkt
liegtvor dem Fader, dem EQ und dem Aux Send.
Im Gegensatz zu Hall- und anderen Eektgeräten, die üblicherweise dem
trockenen Signal hinzugefügt werden, bearbeiten Dynamikprozessoren
das gesamte Signal. In diesem Fall ist also ein Aux Send-Weg nicht die
richtige Lösung. Statt dessen unterbricht man den Signalweg und fügt
einen Dynamikprozessor und/oder einen Equalizer ein. Das Signal wird
anschließend an der selben Stelle in das Pult zurückgeführt. DasSignal
wird nur dann unterbrochen, wenn ein Stecker in die zugehörige
Buchse eingesteckt ist (Stereoklinkenstecker, Spitze = Signalausgang,
Ring = Eingang). AlleMonoeingangskanäle sind mit Inserts ausgestattet.
Die Inserts lassen sich auch als Pre-EQ-Direktausgänge nutzen, ohne den
Signaluss zu unterbrechen. Für diesen Zweck benötigen Sie ein Kabel mit
einem Monoklinkenstecker an der Bandmaschinen- oder Eektgerätseite
und mit einem gebrückten Stereoklinkenstecker an der Pultseite (Spitze und
Ring verbinden).
(4) Mit dem GAIN-Poti stellen Sie die Eingangsverstärkung ein. Wann immer Sie
eine Signalquelle an einen der Eingänge anschließen oder davon trennen,
sollte dieser Regler auf Linksanschlag stehen.
Die Skala weist 2 verschiedene Wertebereiche auf: Der erste Wertebereich
+10 bis +60dB bezieht sich auf den MIC-Eingang und gibt die
Verstärkung für die dort eingespeisten Signale an.
Der zweite Wertebereich +10 bis -40dBu bezieht sich auf den Line-Eingang
und gibt die Empndlichkeit des Eingangs an. Für Geräte mit üblichem
Line-Aussgangspegel (-10 dBV oder +4 dBu) sieht die Einstellung aus wie
folgt: Schließen Sie das Gerät bei zugedrehtem GAIN-Regler an und stellen
Sie ihn dann auf den vom Hersteller des Geräts angegebenen Ausgangspegel
ein. Hat das externe Gerät eine Ausgangspegelanzeige, sollte diese 0 dB bei
Signalspitzen anzeigen. Für +4 dBu drehen Sie also ein wenig, für -10 dBV
etwas mehr auf. Die Feinjustierung erfolgt dann, wenn Sie ein Musiksignal
einspeisen, mit Hilfe der LEVEL SET-LED. Diese leuchtet auf, wenn der
optimale Arbeitspegel erreicht ist.
(5) Des weiteren verfügen die Monokanäle der Mischpulte über ein steilankiges
LOW CUT-Filter, mit dem Sie unerwünschte, tierequenteSignalanteile
eliminieren können (18 dB/Oktave, -3 dB bei 80 Hz).
2.1.2 Equalizer
Alle Monoeingangskanäle verfügen über eine 3-bandige Klangregelung.
DieBänder erlauben jeweils eine maximale Anhebung/Absenkung um 15 dB,
inder Mittenstellung ist der Equalizer neutral.
Fig. 2.2:
(6)
(7)
(8)
Klangregelung der Eingangskanäle
(6) Der HIGH-Regler der EQ-Sektion kontrolliert den oberen Frequenzbereich
des jeweiligen Kanals. Es handelt sich hierbei um ein Shelving-Filter,
dasalleFrequenzen oberhalb einer festgelegten Grenzfrequenz (12 kHz)
anhebt oderabsenkt.
(7) Mit dem MID-Regler können Sie den Mittenbereich anheben oder
absenken. Hierbei handelt es sich um ein semi-parametrisches Peak-Filter,
das den Frequenzbereich um eine variable Mittenfrequenz herum anhebt
oder absenkt. Mit dem zugehörigen FREQ-Regler können Sie im Bereich
von 100Hz bis 8 kHz eine Mittenfrequenz auswählen, die Sie mit dem
MID-Regler anheben oder absenken.
(8) Der LOW-Regler ermöglicht ein Anheben oder Absenken der
Bassfrequenzen. Wie beim HIGH-Filter handelt es sich hierbei um ein
Shelving-Filter, dasallerdings alle Frequenzen unterhalb einer festgelegten
Grenzfrequenz (80 Hz) anhebt oder absenkt.










