Manual
Table Of Contents
- Danke
- Wichtige Sicherhteitshinweise
- Haftungsausschluss
- BESCHRÄNKTE GARANTIE
- 1. Einführung
- 2. Anwendungen
- 3. Schnelle Vorgehensweise Beim Eliminieren Von Feedbacks
- 4. Bedienungselemente
- 5. Architektur des FBQ1000: Presets, Filter, Arbeitsmodi
- 6. Arbeitsmodi Des FBQ1000
- 7. Arbeiten Mit Presets
- 8. Das Problem Hat Eine Ursache ...
- 9. MIDI-Steuerung
- 10. Installation
- 11. Anhang
- 12. Technische Daten
5 FEEDBACK DESTROYER FBQ1000 Bedienungsanleitung
2. Anwendungen
Mit dem Einsatz des FBQ1000 im Front- bzw. im Monitorweg sind die
beiden einzig denkbaren Anwendungen für die Beseitigung von
Feedbacksgenannt.
Bevor es weitergeht noch zwei Dinge, die unbedingt beachtet werden müssen:
◊ Der FEEDBACK DESTROYER ist nicht für den direkten Anschluss eines
Mikrofons vorgesehen! Für diesen Zweck empfehlen wir unseren
bewährten BEHRINGER SHARK FBQ100, da dieses Gerät über einen
eigenen Mikrofonvorverstärker verfügt.
◊ Kein Gerät ist in der Lage, falsche Mikrofonplatzierungen zu
korrigieren! Achten Sie deshalb beim Positionieren auf die
verschiedenen Richtcharakteristiken der Mikrofone und ihre Neigung
zur Rückkopplung (siehe Kapitel 8 „Das Problem Hat Eine Ursache ...“).
2.1 Aussteuerung
Achten Sie stets auf eine korrekte Aussteuerung des FBQ1000! So ist der
FEEDBACK DESTROYER in der Lage, erfolgreich Feedbacks zu unterdrücken.
Benutzen Sie dazu die LED-AUSSTEUERUNGSANZEIGE (1). Die obersten Clip-LEDs
sollten nur gelegentlich aueuchten. Vermeiden Sie unbedingt, dass die
Clip-LEDs ständig leuchten.
Durch zu niedrige Pegel verliert die Musik an Dynamik, das Ergebnis ist ein
kraftloser und verrauschter Sound, der sich schlecht durchsetzt. Auchzu
hohe Pegel, die die Wandler des FEEDBACK DESTROYER übersteuern,
solltenunbedingt vermieden werden. Digitale Verzerrungen sind (im Gegensatz
zu analogen) äußerst unangenehm, da die Verzerrungen nicht allmählich,
sondernabruptauftreten.
2.2 Der Anschluss des FEEDBACK DESTROYER
im Monitorweg
Der FBQ1000 verfügt über zwei Kanäle. Sind diese gekoppelt, arbeitet das Gerät
im Couple-Betrieb (siehe Bedienungselemente (8) und (9)). Es ist aber auch die
Trennung der beiden Kanäle möglich. Dies bietet sich z. B. an, um zwei separate
Monitorwege jeweils gegen Feedbacks zu schützen.
Monitormischungen werden entweder über Pre-Fader Aux Sends am
F.O.H.-Mischpult oder über ein (meist auf der Bühne positioniertes)
separatesMonitormischpult realisiert. Bei der Verwendung eines zusätzlichen
Monitor-Mixers ist auf der Bühne ein sogenannter Splitter erforderlich,
dereinzelne Mikrofonsignale zum einen auf das F.O.H.- und zum anderen auf
das Monitormischpult führt. Sollte für den Monitormix das F.O.H.-Mischpult zum
Einsatz kommen, werden die Bühnenmikrofone direkt (gegebenenfalls über eine
Stage Box) mit diesem Pult verbunden.
In beiden Fällen werden für die Musiker verschiedene Monitormischungen
erstellt, die dann jeweils am Mischpult abgegrien werden (in der Regel
über die Aux Send-Ausgänge). Dank seines 2-Kanal-Aufbaus haben Sie
nun die Möglichkeit, mit einem FEEDBACK DESTROYER zwei Monitorwege
rückkopplungssicher zu gestalten. Dazu verbinden Sie, wie aus Abbildung 2.1
ersichtlich, die Pre-Fader Aux Send-Ausgänge Ihre Mischpults mit den Eingängen
des FBQ1000. Die Eingänge der Monitorendstufen werden anschließend mit den
Ausgängen des FEEDBACK DESTROYER verbunden (siehe Abb. 2.1).
Wie gesagt sind Monitorwege besonders anfällig für Feedbacks.
WennGesangsmikrofone nicht an einer festen Position stehen, wird es um so
schwieriger. Daher ist es sinnvoll, die Monitorwege gegen Rückkopplungen
abzusichern. Ein positiver Nebeneekt bei der Verwendung des FBQ1000 im
Monitorweg ist, dass die Lautstärke deutlich erhöht werden kann.
Wie Sie sehen, kann der FBQ1000 so optimal genutzt werden, um zwei völlig
eigenständige Monitorwege zu schützen. Warum ist das so wichtig? Weil das
„Monitoring“ sehr komplex ist. In der Regel wird jeder Monitorweg für einen
eigenständigen Mix genutzt, der sich aus einer Vielzahl von Signalquellen
zusammensetzt. Denn nur so kann man dem „Monitorbedürfnis“ jedes Akteurs
auf der Bühne gerecht werden.
◊ Infolge seines 2-Kanal-Aufbaus ist der FBQ1000 das ideale Gerät für
den Einsatz in zwei Monitorwegen. Falls Sie über vier Monitorwege
verfügen, die alle gegen Feedbacks abgesichert werden sollen,
empfehlen wir die Verwendung eines zweiten FBQ1000.
◊ Nach Möglichkeit sollten Sie alle Monitorwege stets „Pre Fader“
schalten. Nur so bleibt der Monitormix unberührt, wann immer Sie
etwas am Frontmix verändern.
Monitor 1
Output 1
Input 1
Pre-Fader
Aux Send 1
Input 2
Pre-Fader
Aux Send 2
Master
Out
Output 2
Power Amp
(Mono)
Monitor 2
P.A. System
Monitor System
Abb. 2.1: Verwendung des FBQ1000 im Monitorweg
2.3 Der Anschluss des FEEDBACK DESTROYER
in der Front
Da man ausschließlich störende, aber nie bewusst erzeugte Feedbacks
(z.B.von einer E-Gitarre) eliminieren möchte, sollte der FBQ1000 stets in die
„feedback-anfälligen“ Einzelkanäle eingeschleift werden. So kann z. B. ein
für Feedbacks anfälliges Gesangsmikrofon am betreenden Kanal-Insert vom
FBQ1000 bearbeitet werden.










