User manual
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SUPER-X PRO CX2310
3. ANWENDUNGEN
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HIGH OUTPUT-Buchse. Dies ist der symmetrische XLR-Anschluss für das High-Ausgangssignal.
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MID OUTPUT-Buchse. Dies ist der symmetrische XLR-Anschluss für das Mid-Ausgangssignal.
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LOW OUTPUT-Buchse. Dies ist der symmetrische XLR-Anschluss für das Low-Ausgangssignal
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XOVER FREQ.-Schalter. Dieser Schalter dient zur Umschaltung des Regelbereichs des frontseitigen
MID/HIGH XOVER FREQ.-Reglers. Der Bereich ist entweder 44 bis 930 Hz oder 440 Hz bis 9,3 kHz.
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XOVER FREQ.-Schalter. Dieser Schalter dient zur Umschaltung des Regelbereichs des frontseitigen
LOW/MID XOVER FREQ.-Reglers. Der Bereich ist entweder 44 bis 930 Hz oder 440 Hz bis 9,3 kHz.
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INPUT-Buchse. Dies ist der symmetrische XLR-Anschluss für das Eingangssignal.
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MODE-Schalter. In der Mono 3-Weg Betriebsart muss der Schalter deaktiviert sein.
+ Aktivieren Sie den MODE- und den XOVER FREQ.-Schalter nie, ohne vorher die Anlage
auszuschalten. Das Umschalten im aktiven Betrieb erzeugt starke Störgeräusche, die Schäden
an den Lautsprechern oder der Anlage verursachen können.
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SUBW. OUT-Buchse. Dies ist der Ausgang für das Mono-Subwoofer-Signal. Dieses Signal liegt im
Mono- und Stereo-Mode konstant an und bietet einen zusätzlichen Weg zum 2- bzw. 3-Weg Betrieb
(siehe Kapitel 3.5).
3. ANWENDUNGEN
Um die Einstellungen an der SUPER-X PRO optimal vornehmen zu können, benötigt man einige Hilfsmittel.
Zur Einstellung der Übergangsfrequenzen muss man wissen, welchen Frequenzbereich ein Lautsprecher-Stack
abdeckt, in welchem Bereich die Schallenergie linear abgestrahlt wird und wo sich Einbrüche oder Anhebungen
des Frequenzgangs befinden. Zusätzlich hat jeder Raum verschiedene Eigenschaften hinsichtlich Größe und
Beschaffenheit. Dadurch wird ebenfalls das Klangverhalten stark beeinflusst, da durch Resonanzen und
Reflexionen unterschiedlicher Frequenzbereiche ebenfalls Einbrüche und Anhebungen im Klangbild entstehen
können. Um diese Gegebenheiten zu erkennen und auszugleichen, braucht man die geeigneten Geräte.
3.1 Werkzeuge
Zum Messen wird ein hochwertiges Mikrofon benötigt, dessen Frequenzgang möglichst linear ist
(z.B. das BEHRINGER Messmikrofon ECM8000), mindestens jedoch im Bereich zwischen 90 Hz und 15 kHz.
Dieses wird ca. 5 m vor dem zu justierenden Lautsprechersystem und zwischen den Membranen der zwei zu
messenden Frequenzbänder aufgestellt. Bei der Einstellung der Pegel für die einzelnen Frequenzbänder und
der Übergangsfrequenzen mit Hilfe eines Messmikrofons sollte nur jeweils ein Lautsprecher-Stack betrieben
werden. Um die einzelnen Einstellungen optimal vorzunehmen, müssen Sie das Mikrofon für gewöhnlich
umstellen. Im Zusammenhang mit einem Messmikrofon und einem Generator, dessen Rosa Rauschen über
einen Eingang im Mischpult auf die PA gegeben wird, zeigt ein Analyzer die Schallenergieverteilung auf den
einzelnen Frequenzbändern (meist in Terzbändern). Der BEHRINGER ULTRA-CURVE PRO DSP8024
Equalizer/Analyzer ist dafür perfekt geeignet.
Wenn Sie sich den Gesamtklang der Anlage anhören, sollten Sie sich im gesamten Publikumsbereich bewegen
und auf Resonanzen und Auslöschungen achten. Eine Klangoptimierung sollte auf die Hörposition der Mehrzahl
der Zuhörer vorgenommen werden, ohne dabei andere Stellen zu vernachlässigen. Oft bedeutet dies, die
Anlage mono zu betreiben. Wann immer Sie technische Hilfsmittel (wie Analyzer, Messmikrofon etc.) benutzen,
sollten die erzielten Ergebnisse mit dem Gehör überprüft werden.
+ Für eine eventuelle Beschädigung oder Zerstörung von Lautsprechern durch unsachgemäße
oder nicht fachgerechte Handhabung der SUPER-X PRO insbesondere entgegen den
ausdrücklichen Vorgaben dieses Manuals übernimmt BEHRINGER keinerlei Haftung.
3.2 Einstellen der Ein- und Ausgangspegel
Beide Eingänge bieten eine Verstärkung bzw. Dämpfung von bis zu 12 dB. Normalerweise sind der Ausgangspegel
des Mischpults und die Eingangsempfindlichkeit der Endstufe identisch, d.h. 0 dB am Mischpult entsprechen
0 dB am Verstärker. Dies bedeutet eine Vollaussteuerung der Endstufe. In diesem Fall sollte die SUPER-X PRO










