Manual

7 XENYX 1002B Bedienungsanleitung
(19) FX SEND – Verbinden Sie diesen Anschluss über ein 6,3 mm
-Monoklinkenkabel mit dem Eingang eines externen Eektgeräts.
(20) MON SEND – Verbinden Sie diesen Anschluss über ein 6,3 mm
-Monoklinkenkabel mit dem Eingang eines aktiven Monitors bzw.
einer Monitor-Endstufe.
(21) VU CLIP – Leuchtet auf, wenn das MAIN OUTPUT-Signal übersteuert.
(22) PHANTOM – Aktiviert eine Phantomspeisung von 23 V zur Speisung von
Kondensatormikrofonen an den XLR MIC-Eingängen. Bei Batteriebetrieb
beträgt die Phantomleistung 18 V.
(23) VU METER – Zeigt die Signalstärke des MAIN OUTPUT-Signals an.
(24) MON SEND – Zur Einstellung des Ausgangspegels der MON SEND-Buchse.
(25) FX SEND – Zur Einstellung des Ausgangspegels der FX SEND-Buchse.
(26) PHONES – Zur Einstellung des Ausgangspegels der PHONES-Buchse.
(27) MAIN FADER – Zur Einstellung des Gesamtpegels des Mischpults an den
MAIN OUTPUT-Anschlüssen. Die Einstellung dieses Faders betrit auch das
Signal am PHONES- und 2-TRACK OUTPUT-Ausgang.
(28) AC POWER IN – Verbinden Sie das Netzkabel mit dieser Buchse.
(29) POWER ON – Zum Ein- und Ausschalten des Mischpults.
4. Einstellen des Signalpegels
Für eine möglichst große Aussteuerungsreserve bei möglichst geringem
Rauschen ist es wichtig, den GAIN-Regler jedes Kanals richtig einzustellen.
Bei zu niedrig eingestelltem GAIN-Regler wird das Signal zu schwach, ein zu
hoher Wert kann zu Übersteuerung und Verzerrung führen. Bei den Stereo-
Kanälen 3/4, 5/6 und 7/8 können die MIC- und LINE-Eingänge gleichzeitig
verwendet werden, da jeweils beide Kanäle über einen eigenen GAIN-Regler
verfügen. Führen Sie folgende Schritte durch, um Gain bzw. Gain der einzelnen
Kanäle je nach Anforderung einzustellen:
• Verbinden Sie die Audioquelle mit der Eingangsbuchse des Kanals
(XLR bzw. 6,3 mm-Klinke)
• Singen Sie in das Mikrofon bzw. spielen Sie die Linepegel-Quelle mit
der gleichen Lautstärke, die später auch während der Aufnahme bzw.
des Liveauftritts zu erwarten ist. Wenn Sie den Gain-Regler eines
Gesangsmikrofons einstellen, indem Sie „Test“ in das Mikrofon sagen,
entspricht die Gain-Einstellung wahrscheinlich nicht der tatsächlichen
Lautstärke beim Singen. Das Resultat ist eine zu hohe Gain-Einstellung,
was bei lauteren Gesangspassagen zu Übersteuerungen und Verzerrungen
führen kann. Ähnliches gilt für das Einstellen eines Saxofon-Mikrofons.
Achten Sie darauf, dass der Musiker während der Einstellung des
Signalpegels nahe am Mikrofon spielt. Bei Keyboards darf die Keyboard-
Lautstärke nach der Gain-Einstellung nicht mehr verändert werden
• Drehen Sie den GAIN-Regler im Uhrzeigersinn, bis die rote CLIP LED
aueuchtet. Das bedeutet, dass der Kanal zu übersteuern beginnt
(der Signalpegel ist zu hoch)
• Drehen Sie den GAIN-Regler ein kleines Stück gegen den Uhrzeigersinn und
singen bzw. spielen Sie dann erneut. Eine optimale Einstellung ist erreicht,
wenn der GAIN-Regler so weit wie möglich aufgedreht ist, und die CLIP LED
nie oder nur ganz selten aueuchtet
Wenn Sie bei den Kanälen 3/4, 5/6 und 7/8 sowohl MIC- als auch LINE-Eingang
verwenden müssen, können Sie dank der jeweiligen GAIN-Regler den Signalpegel
für jede Quelle einzeln einstellen. Da die beiden Quellen einen gemeinsamen
Kanal-Fader haben, ist es manchmal schwierig, eine gute Balance zwischen den
2 Eingängen zu erreichen.
• Stellen Sie den Signalpegel für den MIC-Eingang wie oben beschrieben
über den Regler GAIN MIC ein
• Stellen Sie den Signalpegel für den LINE-Eingang bzw. die LINE-Eingänge
wie oben beschrieben über den Regler GAIN MIC ein
• Beide GAIN-Regler haben eine gemeinsame CLIP LED; bei gleichzeitiger
Verwendung beider Quellen sollte also keine der Quellen die LED zum
Aueuchten bringen. Sollte dies passieren, drehen Sie jeweils nur einen
GAIN-Regler herunter, um herauszunden, welche Quelle übersteuert
• Schieben Sie den Kanal-Fader nach oben, bis beide Quellen im Gesamt-Mix
zu hören sind. Im Idealfall sind die Quellen ausgewogen und benötigen keine
weitere Einstellung
• Wenn eine der Quellen bei hochgeschobenem Fader zu leise ist, drehen Sie
den GAIN-Regler der lauteren Quelle etwas herunter und regeln Sie den
Fader entsprechend nach. Drehen Sie NICHT den GAIN-Regler der leiseren
Quelle auf, um die gewünschte Lautstärke zu erreichen, da dies meistens zu
Übersteuerung und Verzerrung führt
(28) (29)
3.2 Rückseite