Telaris Telaris Telaris Telaris Telaris Telaris Telaris ProInstall-100-EUR ProInstall-200-EUR ProInstall-100-D ProInstall-200-D ProInstall-100-CH ProInstall-200-CH ProInstall-100-DK Bedienungsanleitung 7/2013, 6001109 A © 2013 Amprobe® Test Tools. Sämtliche Rechte vorbehalten.
Eingeschränkte Garantie und Haftungseinschränkungen Innerhalb eines Jahres ab Kaufdatum oder innerhalb des gesetzlich vorgeschriebenen Mindestzeitraums garantieren wir, dass Ihr Amprobe-Produkt keinerlei Material- und Herstellungsfehler aufweist. Sicherungen, Trockenbatterien sowie Schäden durch Unfall, Fahrlässigkeit, Missbrauch, Manipulation, Kontamination sowie anomale Nutzung und Einsatzbedingungen werden nicht durch die Garantie abgedeckt.
Telaris ProInstall-100 / Telaris ProInstall-200 Inhalt Einleitung.......................................................................................................................... 4 Sicherheit........................................................................................................................... 4 Prüfgerät auspacken......................................................................................................... 5 Prüfgerät bedienen.........................................
Sicherung prüfen.................................................................................................................... 25 Detaillierte Spezifikationen...........................................................................................25 Merkmale nach Modell.......................................................................................................... 25 Allgemeine technische Daten................................................................................................
Anleitung Die Amprobe-Modelle Telaris ProInstall-100 und Telaris ProInstall-200 sind batteriebetriebene Prüfgeräte für Elektroinstallationen Dieser Anleitung gilt für sämtliche Modelle. Sämtliche Abbildungen zeigen das Modell Telaris ProInstall-200.
• Verwenden Sie das Gerät nicht in der Nähe von explosiven Gasen, Dämpfen, nicht an feuchten oder nassen Stellen. • Verwenden Sie keine beschädigten Messleitungen. Überprüfen Sie die Messleitungen auf beschädigte Isolierung, freigelegtes Metall sowie auf Verschleißerscheinungen. Prüfen Sie die Messleitungen auf Durchgang. • Verwenden Sie ausschließlich mit dem Gerät gelieferte Stromzangen, Messleitungen und Adapter.
Prüfgerät bedienen Drehschalter bedienen Mit dem Drehschalter (Abbildung 1 und Tabelle 4) wählen Sie die gewünschte Messfunktion aus. Die Tasten Mit dem Drehschalter wählen Sie die gewünschte Messfunktion.Mit den Tasten steuern bedienen Sie das Prüfgerät, wählen Testergebnisse zur Anzeige und blättern durch ausgewählte Testergebnisse. 3 4 13 14 7 12 8 1 9 2 NO TRIP 11 15 RCD 16 20 10 17 5 6 19 18 Nummer Messfunktion Startet die ausgewählte Prüfung.
11 Durchgang 12 Isolationswiderstand 13 Schleifenimpedanz – Hochstromauslösung 14 Schleifenimpedanz – keine Auslösung 15 FI/RCD-Auslösezeit 16 FI/RCD-Auslösestrom 17 Volt 18 Phasendrehung 19 Erdungswiderstand 20 Drehschalter Das Display 21 22 23 24 25 26 L 40 27 28 39 38 32 Comp b 35 kA V Hz 34 33 36 29 30 31 37 Nummer Beschreibung 21 Zeigt den ausgewählten Speichermodus.
Zeigt die per Drehschalter ausgewählte Einstellung. Die primäre Messwertanzeige wird an die jeweilige Schaltereinstellung angeglichen. Die einzelnen Drehschaltereinstellungen: 25 26 Isolation Durchgang Schleife, Nichtauslösung Schleife, Hochstromauslösung FI/RCD-Auslösezeit FI/RCD-Auslösestrom Erde Phasendrehung Zeigt die voreingestellte Fehlerspannungsgrenze. Die Standardeinstellung beträgt 50 V.
Eingangsanschlüsse Mit dem Drehschalter wählen Sie die gewünschte Messfunktion. 43 42 44 Nummer Beschreibung 42 L (Außenleiter) 43 PE (Schutzerde) 44 N (Neutralleiter) IR-Port verwenden Die Modelle Telaris ProInstall-100 und Telaris ProInstall-200 sind mit einem IR-Port (Infrarot) ausgestattet (siehe Abbildung 23), über den das Prüfgerät mit einem Computer verbunden und Messdaten über die Amprobe-PC-Software übertragen werden können.
Überhitzung 2 Warten Sie, bis das Prüfgerät abgekühlt ist. Fehlerspannung 4 Prüfen Sie die Installation, insbesondere die Spannung zwischen Neutralleiter und Schutzerde. Ungewöhnlich hoher Sondenwiderstand 6 Treiben Sie die Erdspieße tiefer in den Boden. Stampfen Sie den Boden in unmittelbarer Nähe der Erdspieße fest. Befeuchten Sie den Boden um die Erdspieße herum mit Wasser, lassen Sie jedoch kein Wasser an den Erdungsleiter gelangen.
Messungen durchführen Spannung und Frequenz messen Abbildung 8. Spannungsanzeige/Schalterstellung und Anschlussbelegung So messen Sie Spannung und Frequenz: 1. Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung V. 2. Nutzen Sie bei dieser Messung sämtliche Anschlüsse (rot, blau und grün). Beim Messen von Netzspannung können Sie Messleitungen oder Netzkabel verwenden. • Das Primärdisplay (oben) zeigt die Wechselspannung. Das Prüfgerät ermittelt Netzspannungen bis 500 V.
Durchgang prüfen R LO Abbildung 10. Durchgangsanzeige/Schalterstellung und Anschlussbelegung Eine Durchgangsprüfung wird zur Überprüfung auf intakte Verbindungen eingesetzt; dazu wird eine hoch aufgelöste Widerstandsmessung vorgenommen. Dies ist insbesondere bei der Überprüfung von Schutzerdeverbindungen wichtig. Hinweis: In Ländern, in denen elektrische Stromkreise ringförmig ausgeführt werden, sollten Sie eine Ende-zu-Ende-Prüfung des Rings vornehmen.
Schleifenimpedanz (Außenleiter gegen Schutzleiter,L-PE) Die Schleifenimpedanz ist die zwischen Außenleiter (L) und Schutzerde (PE) gemessene Quellenimpedanz. Zusätzlich können Sie den Erdfehlerstrom (PSC) bestimmen. Dieser entspricht dem Strom, der potenziell fließen kann, wenn der Außenleiter mit dem Schutzleiter kurzgeschlossen wird. Das Prüfgerät berechnet den PSC durch Teilen der gemessenen Netzspannung durch die Schleifenimpedanz. Die Schleifenimpedanz-Funktion erzeugt einen Prüfstrom gegen Erde.
So messen Sie die Schleifenimpedanz bei Hochstromauslösung: Wenn sich bei der Prüfung keine FIs/RCDs im System befinden, können Sie die Schleifenimpedanzprüfung mit Hochstrom, Außenleiter-Erde (L-PE) ausführen. 1. Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung . 2. Schließen Sie alle drei Messleitungen an die L-, PE- und N-Anschlüsse (rot, grün und blau) des Prüfgerätes an.
� Warnung Achten Sie bei diesem Schritt sorgfältig darauf,nicht L-PE auszuwählen,da eine HochstromSchleifenprüfung durchgeführt wird. Sämtliche FIs/RCDs im System werden ausgelöst, wenn Sie fortfahren. Hinweis: Schließen Sie die Messleitungen bei Einphasenprüfung an Außenleiter und Neutralleiter des Systems an. Bei Dreiphasensystemen schließen Sie die Messleitungen zur Prüfung der Leitung-zu-Leitung-Impedanz an zwei Phasen an. 4. Drücken Sie kurz . Warten Sie den Abschluss der Prüfung ab.
� Warnung • Verlustströme hinter dem Fehlerstrom-Schutzgerät können die Messung beeinflussen. • Die angezeigte Fehlerspannung bezieht sich auf den Nennfehlerstrom des FI/RCD. • Potenzialfelder anderer Erdungsinstallationen können sich auf die Messung auswirken. • Dem FI/RCD nachgeschaltete Komponenten (Motoren,Kondensatoren) können zu einer deutlichen Verlängerung der Auslösezeit führen.
So messen Sie die FI/RCD-Auslösezeit im Auto-Modus: 1. Verbinden Sie das Prüfgerät mit der Steckdose. 2. Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung . 3. Wählen Sie den FI/RCD-Nennstrom (10, 30 oder 100 mA) mit der F1-Taste. 4. Wählen Sie den Auto-Modus mit der F2-Taste. 5. Wählen Sie die FI/RCD-Prüfwellenform mit der F3-Taste. 6. Drücken Sie kurz Das Prüfgerät speist den FI/RCD-Nennstrom (Faktor ½ x) 310 oder 510 ms lang (2 Sekunden in Großbritannien) ein. Die Prüfung endet, wenn der FI/RCD auslöst.
Diese Prüfung misst den FI/RCD Auslösestrom durch Anlegen einer Prüfspannung und schrittweiser Erhöhung des Stromes, bis der FI/RCD auslöst. Für diese Prüfung können Sie die Messleitungen oder das Netzkabel einsetzen. Zur Prüfung von FIs/RCDs vom Typ B ist eine dreiadrige Verbindung erforderlich. � Warnung • Verlustströme hinter dem Fehlerstrom-Schutzgerät können die Messung beeinflussen. • Die angezeigte Fehlerspannung bezieht sich auf den Nennfehlerstrom des FI/RCD.
RCD Mains Supply PE (L2/Green) N (L3/Blue) L (L1/Red) Abbildung 18. Anschluss zur FI/RCD-Prüfung in IT Systemen. Der Prüfstrom tritt an der Oberseite des FI/RCD in den L-Anschluss ein und kehrt über den PE-Anschluss zurück. Erdungswiderstand messen Abbildung 19. Anzeige des Erdungswiderstandes / Schalterstellung und Anschlussbelegung Der Erdungswiderstand wird über drei Leiter gemessen; mit zwei Erdspießen und einer Erdungselektrode. Zu dieser Prüfung benötigen Sie das zusätzliche Erdungsspießset.
So messen Sie den Erdungswiderstand: . 1. Bringen Sie den Drehschalter in die Stellung 2. Drücken Sie kurz . Warten Sie den Abschluss der Prüfung ab. • Das Primärdisplay (oben) zeigt den Erdungswiderstand. • Die zwischen den Prüfkontakten ermittelte Spannung wird im Sekundärdisplay angezeigt. Der Test wird ausgesetzt, falls die Spannung mehr als 10 V beträgt. • Bei starken Störungen, erscheint Err 5 im Display. (Die Genauigkeit der Messung wird durch Störungen beeinträchtigt.
Speichermodus Sie können Messwerte im Prüfgerät speichern: • Telaris ProInstall-100 – bis 399 • Telaris ProInstall-200 – bis 1399 Die bei jeder Messung gespeicherten Daten setzen sich aus der eigentlichen Prüffunktion und sämtlichen vom Anwender auswählbaren Parametern zusammen. Den Daten der einzelnen Messungen werden Datensatznummern, Datenunternummern und eine Daten-ID zugewiesen. Speicherstellenfelder werden wie nachstehend beschrieben verwendet.
• Sofern der Speicher nicht voll ist, werden die Daten gespeichert, das Prüfgerät verlässt den Speichermodus automatisch, im Display erscheint wieder der zuvor genutzte Prüfmodus. • Falls die Datenidentität bereits zuvor benutzt wurde, erscheint STO? im Display. Durch eine weitere Betätigung der F2-Taste speichern Sie die Daten, mit F1 wählen Sie eine andere Datenidentität, mit verlassen Sie den Speichermodus. Messergebnisse abrufen So rufen Sie eine Messung wieder ab: 1.
So übertragen Sie Messergebnisse: 1. Schließen Sie das serielle IR-Kabel an den seriellen Anschluss des PCs an. 2. Verbinden Sie den IR-Adapter wie in Abbildung 23 gezeigt mit dem Prüfgerät. 3. Starten Sie die Amprobe-PC-Software. 4. Schalten Sie das Prüfgerät mit ein. 5. In der Softwaredokumentation finden Sie umfangreiche Hinweise zur Datenübertragung vom Prüfgerät. Prüfgerät warten Reinigung Wischen Sie das Gehäuse von Zeit zu Zeit mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel ab.
3. Öffnen Sie den Batteriefachdeckel, indem Sie die Batteriefachdeckelschrauben (3) mit einem normalen Schlitzschraubendreher eine Viertelumdrehung gegen den Uhrzeigersinn drehen. 4. Betätigen Sie den Freigaberiegel, schieben Sie den Batteriehalter aus dem Prüfgerät. 5. Tauschen Sie die Batterien aus, bringen Sie den Batteriefachdeckel anschließend wieder an. Hinweis: Sämtliche gespeicherten Daten gehen verloren, wenn die Batterien nicht innerhalb etwa einer Minute ausgetauscht werden. 6.
Detaillierte Spezifikationen Merkmale Messfunktion Telaris ProInstall-100 Telaris ProInstall-200 Spannung und Frequenz √ √ Verkabelungspolaritätsprüfung √ √ Isolationswiderstand √ √ Schleifen- und Leitungswiderstand √ √ Voraussichtlicher Kurzschlussstrom (PSC/IK) √ √ FI/RCD-Auslösezeit √ √ FI/RCD-Auslösestrom √ √ Automatische FI/RCD-Prüfsequenz √ √ Prüfung impulssensitiver FIs/RCDs √ (Typ A) √ Prüfung von Gleichstrom (geglättet)-sensitiver FIs/RCDs (Typ B) – √ Erdungswiderstan
Sicherheit Entspricht EN61010-1 dritte Ausgabe. Überspannungskategorie: 500 V/CAT III 300 V/CAT IV Die Messkategorie III gilt für Messungen an Gebäudeinstallationen. Beispiele: Verteiler, Unterbrecher/ Schalter, Verkabelung und Verdrahtung. Ausrüstung der Kategorie IV wurde zum Schutz gegen Transienten auf Primärversorgungsebene wie Strommessgeräten, Oberleitungen oder Erdkabeln entwickelt. Leistung: EN61557-1, EN61557-2, EN61557-3, EN615574, EN61557-5, EN61557-6, EN61557-7 zweite Ausgabe.
Prüfsonden-Nullstellung Messleitungen mit F3 ausgleichen. Bis 2 Ω Leitungswiderstand können abgezogen werden. Fehlermeldung bei > 2 Ω. Erkennung spannungsführender Leiter Prüfung wird verhindert, wenn eine Klemmenspannung > 10 V Wechselspannung zu Beginn der Prüfung erkannt wird. initiation of test.
Bereich Auflösung Genauigkeit [1] 20 Ω 0,01 Ω Nichtauslösungsmodus: ± (4 % + 6 Stellen) 200 Ω 0,1 Ω ±(5 %) 2000 Ω 1Ω ±6 %[2] Hochstrommodus: ± (3 % + 4 Stellen) Hinweis: [1] Gültig bei Widerstand des Neutralleiterkreises < 20 Ω und bis zu einem Systemphasenwinkel von 30 °. [2] Gültig bei Netzspannung> 200 V.
Prüfsignale FI/RCD-Typ Prüfsignalbeschreibung AC (sinusförmig) Bei der Wellenform handelt es sich um eine im Nulldurchgang beginnende Sinuswelle. Die Polarität wird durch die Phasenwahl (0 °-Phasenbeginn bei aufsteigendem Nulldurchgang, 180 °-Phasenbeginn bei absteigendem Nulldurchgang) bestimmt. Die Höhe des Prüfstroms beträgt bei sämtlichen Prüfungen I∆n x Multiplikator. A (Halbwelle) Bei der Wellenform handelt es sich um eine bei Null beginnende, gleichgerichtete Sinushalbwelle.
Maximale Auslösezeit FI/RCD I∆N Auslösezeitlimits AC G, A, B x1 unter 300 ms AC G-S, A-S, B-S x1 zwischen 130 ms und 500 ms AC G, A, B x5 unter 40 ms AC G-S, A-S, B-S x5 zwischen 50 ms und 150 ms FI/RCD-Auslösestrommessung/Rampenverfahren (I∆N) Strombereich Messbereich Schrittgröße Typ G Typ S 300 ms/Schritt 500 ms/Schritt 30 % bis 110 % des FI/ 10 % von I∆N[2] RCD-Nennstroms [1] Messung Genauigkeit ±5 % Hinweise [1] 30 % bis 150 % bei Typ A I∆N >10 mA 30 % bis 210 % bei Typ A I∆N = 10
Phasenfolgeanzeige Symbol – Phasenfolgeanzeige ist aktiv. Phasenfolgeanzeige Zeigt bei richtiger Reihenfolge „1-2-3“ an. Zeigt bei falscher Folge „3-2-1“ an. Striche anstelle von Zahlen zeigen an, dass keine gültige Bestimmung möglich war. Netzeingangsspannungsbereich (Phase-zu-Phase) 100 – 500 V Netzverkabelungsprüfung Symbole ( ) zeigen Umkehrung der L-PE- oder L-N-Anschlüsse an.
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