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Technische Änderungen vorbehalten
0141 0316-36 30.03.2016
Radar Bewegungsmelder Modul
Arbeitsweise
Das Radarmodul repräsentiert einen hochintegrierten Radarsensor mit
Sende- und Empfangsteil sowie einem Gegentakt Mischer. Sorgfältige
Schaltungsauslegung und Auswahl geeigneter Komponenten gewähr-
leisten, dass das Modul die Vorgaben des Europäischen ETSI-Stan-
dards einhält und eine allgemein gültige CE-Zulassung besitzt.
Radar-Bewegungsmelder arbeiten nach dem Dopplerprinzip: Die im
Mikrowellenbereich gesendeten elektromagnetischen Wellen werden
am Objekt reektiert und im Modul mittels eines Mischers zum Sen-
designal überlagert. Das am Mischerausgang entstehende Signal ist
daher bezüglich der Frequenz der Geschwindigkeit proportional:
44 Hz entsprechen einer Bewegungsgeschwindigkeit von ca. 1 km/h.
Die Amplitude des Signals ergibt sich entsprechend der Größe des
Objekts und seinem Abstand zum Sensor. Während PIR-Sensoren
sehr unempndlich auf Bewegungen in direkter Richtung zum Sensor
reagieren, zeigt der Radar-Sensor hier seine höchste Empndlichkeit.
Andererseits reagieren Radarsensoren unempndlicher auf kreisför-
mige Bewegungen um den Sensor, während hier die PIR Sensoren
gerade die höchste Empndlichkeit besitzen. In modernen sicherheits-
technischen Anwendungen werden daher PIR-Sensoren und Radar-
sensoren gerne kombiniert.
Die Signalspannung am Ausgang des Mischers ist sehr gering, in der
Größenordnung von ca. 300 µV. Es wird daher ein nachgeschalteter
Verstärker mit denierter Bandbreite (ca. 20 ... 900 Hz) benötigt, der
das Signal auf einen Nutzpegel bringt, der dann mittels eines Mikro-
controllers ausgewertet werden kann. Applikationsschaltungen hierzu
erhalten Sie auf Anfrage, alternativ sind auch Module mit integriertem
Verstärker lieferbar.
Handhabungs-Empfehlungen
Der Sensor ist bei falscher Handhabung ESD gefähr-
det. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen für CMOS
Schaltungen sind für die Handhabung des Bauteils je-
doch ausreichend. Das Berühren der Signalausgänge
sollte vermieden werden, bevor das Modul in die Trägerplatte einge-
baut ist.
Die Verwendung eines Multimeters zur Widerstandsmessung zwi-
schen den Anschlusspins kann zu einer Beschädigung des Moduls
führen.
Die Nähe von Leuchtstofampen kann zu einem fehlerhaften Triggern
führen. Das Modul sollte daher nicht in unmittelbarer Nähe zu Leucht-
stofampen montiert werden. Durch ein 100 Hz-Kerblter in der Folge-
elektronik kann dieser Effekt unterdrückt werden.
Aufgrund des Aufbaus sind die Module empndlich gegen Körper-
schall. Eine Befestigung über die Pins ist nicht ausreichend, das Modul
sollte zusätzlich auch mechanisch xiert werden.
Pin Funktion
1
Betriebsspannung 4,75 ... 5,25 V
2
Signal Ausgang
3
Masse
Anschluss
Antennen-Diagramm
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