Operation Manual
DOC27-02-2014
Original Betriebsanleitung ave. Mobility 2014 (V 1.3)
Die Einstellung der Sattelhöhe für den Betrieb ist bereits in Teil I Kap. 5 beschrieben. Die Sattel-
stütze sollte leichtgängig verschiebbar sein, darf aber auf keinen Fall über die minimale Einspann-
länge (Kennzeichnung) hinaus gezogen werden (Bruchgefahr). Die Stütze darf auch nicht wackeln
und der Schnellspanner am Sitzrohr muss die Stütze im gespannten Zustand so fest umschließen,
dass sie weder in der Höhe verändert, noch sich verdrehen lässt – auch bei Belastung (Prüfung
durch Drehen am Sattel). Das maximale Drehmoment der Spannschraube darf dabei nicht
überschritten werden.
Der Sattel ist in Fahrtrichtung zu fixieren. Die Sattelposition (Sitzlänge) ist in Grenzen individuell
einstellbar. Dafür ist die Verschraubung des Sattelstützenschlittens zu öffnen, der Sattel zu
verschieben und die Schrauben sind wieder zu fixieren. Durch das Vorwärtsschieben wird der
Abstand zum Lenker für die Hände verkürzt und der Körper kann mehr aufrecht gehalten werden,
umgekehrt wirkt das Zurückschieben. Die Sattelfläche sollte im Normalfall waagrecht stehen, damit
kein zusätzliches Schiefemoment die Fahrposition beeinflussen kann (rutschen).
Wenn der Sattel währen der Fahrt seitlich oder in der Höhe nachgibt oder aus anderen Gründen
instabil wird, steigen Sie vom Rad ab und versuchen Sie als erstes den Fehler zu beseitigen.
Andernfalls sollten Sie mit einem losen Sattel nicht weiter fahren. Es besteht Unfallgefahr.
Das Sitzpolster des Sattels ist für Normalgrößen (270 x 210 mm), mittlere Fahrzeiten und gleichmäßige
Belastungen ausgelegt. Sollten ein Sattelaustausch nötig werden, lassen Sie sich vom Fachhändler beraten.
Der Sattel muss baugleich sein und zur Stütze passen.
Bei Veränderung am Sattel sollten Sie vor einer Weiterfahrt stets die Verschraubungen nachkontrollieren.
Die MH Modelle haben alle einen Compact Edition Gepäckträger mit Einspannhebel am Hinterbau. Nur das
Lastenmodell MH9 hd hat vorne und hinten einen Gepäckträgeraufsatz, mit der Möglichkeit die Fuhrlasten
besser zu verteilen. Die max. mögliche Gepäcklast entnehmen Sie dem Aufdruck bzw. der Einstanzung am
Träger (nach DIN EN 14872 mind. 18 kg).
Gepäcktaschen und Körbe sind jeweils fachmännisch und mit geeigneten Klickverbindern zu montieren.
Prüfen Sie den Gepäckträger oder die Körbe auf ihre Festigkeit bevor Sie sie beladen. Es dürfen
keine losen oder querstehenden Teile größerer Art transportiert werden. Die Ladungen müssen
gesichert sein (Spanngurte), Seitentaschen sind zusätzlich an den Haltestreben zu befestigen
(Bändern festzurren), Behälter sind zu schließen. Währen der Fahrt dürfen die Ladungen nicht in
Bewegung geraten oder verlorengehen.
Verrutschende oder abgeworfene Ladungen können Sie und andere in Gefahr bringen. Ein Sturz
oder ein Aufschlag der Ladung auf ein anders Fahrzeug kann zu schweren Verletzungen führen.
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