Operation Manual
DOC27-02-2014
Original Betriebsanleitung ave. Mobility 2014 (V 1.3)
Das Rad und die elektrische Anlage sind so ausgelegt, dass Sonne, Regen, Wind und Schmutz im
normalen Gebrauch nicht den Betrieb beeinträchtigen. Der Motor, die Steuerelektronik, Batterie
und Bordcomputer sind gekapselt und mit Dichtungen versehen
Wenn das Rad gereinigt wird, ist darauf zu achten, dass das Abspritzen nur mit einem Schlauch bzw.
per Hand erfolgt (nicht zulässig sind Hochdruck- oder Dampfstrahler), handelsübliche Wasch- und
Pflegemittel verwendet werden und die elektrischen Komponenten nicht durch die Reinigungs-
geräte beeinträchtig werden (z. B. Bürsten, Metallwolle). Vor einer erneuten Inbetriebnahme sollte
das Rad und die elektrische Anlage weitgehend trocken sein u. a. kein stehendes Wasser in
Akkuhalter oder Bremsen.
Bei regelmäßigen Gebrauch und mäßiger Verschmutzung wird empfohlen das Bike nach einer Woche oder
mindestens einmal im Monat zu reinigen, bei Fahrten nach dem 2. Tag (ca. 200 km) und bei grober
Verschmutzung gleich nach der Tour.
Von der Reinigung sind auch Teile betroffen, die für den Betrieb geölt/gefettet, wie Kette, Kettenblatt,
Ritzel, oder durch adere Mittel geschützt sind, wie Sattel, Griffe, Taschen. Prüfen Sie nach einer Reinigung
ob an diesen Teilen etwas nachzubessern ist.
Wartung und Reparatur
Das Fahrzeug hat eine Reihe von Verschleißteilen, die je nach Beanspruchung und Kilometerleistung zu
unterschiedlichen Zeitpunkten in ihrer Wirkung nachlassen und ersetzt werden müssen. Diese
Wartungsarbeiten werden üblicherweise mit einer Überprüfung der sicherheitsrelevanten Funktionen und
Komponenten verbunden, gemäß Inspektionsplan. Reklamationen sind mit Serviceschein anzumelden.
Für die MH Modelle werden folgende Inspektionen empfohlen:
1. Service nach ca. 500 km oder 3 Monaten Gebrauch
In der Zeit des ersten Einfahrens können Fehleinstellungen von Funktionen, nicht erkannte Mängel an
Komponenten oder lose gewordene Teile zum Verschleiß besonders beitragen und die Fahrsicherheit
beeinträchtigen. Deshalb ist es ratsam, schon nach wenigen hundert Kilometern das Bike einer ersten
Inspektion durch einen Fachmann zu unterziehen. Wenn dabei noch keine Verschleißteile zu ersetzen
sind und ggf. nur ein paar Schrauben oder Muttern angezogen werden, dann haben Sie auf jeden Fall
mehr Sicherheit für die nächsten tausend Kilometer.
2. und weitere Services nach 1000 km oder 1/2 Jahr und jeweils 5000 km oder weiteres Jahr/Saison
Beim Service in der Werkstatt werden die Teile geprüft, die im Betrieb der normalen Abnutzung bzw.
Verschleiß unterliegen oder deren Austausch oder Justierung regelmäßig erforderlich ist. Dazu gehören
u. a. Bremsbeläge, Bremsscheibe, Hydraulik, Brems- und Schalthebel, Reifen, Schläuche, Felgenband,
Ventile, Speichen, Ketten, Zahnkranz, Griffe, Zugseile, LED-Lampen, Sattel, Schutzhauben/-bleche.
Darüber hinaus können die Betriebsdaten des Antriebssystems und der Batterie ausgelesen und auf
Fehler überprüft werden.
Der Motorantrieb ist auf eine Mindestlebensdauer von 50 000 km ausgelegt. Die Akku Kapazität im
Traktionsbetrieb (Hochstrom) wird mit 70% bei 500 Vollladezyklen angegeben, was einer Kilometerleistung
von 25 000 bis 30 000 km entsprechen kann, vorausgesetzt die Betriebsparameter werden eingehalten.
Die Bremsen des Pedelecs sind wegen des höheren Gewichts und durchschnittlich schnellerer Fahrt mehr
belastet als beim normalen Fahrrad. Das kann zu höherem Verschleiß führen als gewohnt u. a. bei
Bremsbelägen, Reifen, Kette, Ritzel.
Reparaturen an den für die Fahrsicherheit relevanten Teilen des Pedelec sind von einer Fachkraft auszu-
führen, das elektrische System ist abzuschalten. Wenn Sie selber nicht über die Kompetenz verfügen, dann
lassen Sie die Reparatur bei ihrem Fachhändler oder einer geeigneten Werkstatt durchführen.
- 34 –










