Operation Manual

DOC27-02-2014
Original Betriebsanleitung ave. Mobility 2014 (V 1.3)
Die Lichtstromversorgung erfolgt gekapselt über die Antriebseinheit. Wenn sich das Licht nicht mehr
schalten lässt, dann sollten Sie sich von ihrer Werkstatt helfen lassen, ebenso bei Ausfall eines LED-
Strahlers. Ohne funktionierende Beleuchtung können Sie nicht am Straßenverkehr teilnehmen.
Bei Störungen an mechanischen Komponenten ihres Elektro Bikes und deren Behebung, lesen Sie bitte in
Teil II die entsprechenden Kapitel zu den Fahrradteilen. Nehmen Sie jede Fehlfunktion ernst, insbesondere
wenn es um Teile wie Bremsen, Laufrad, Vorbau, Lenker, Sattel und Pedale geht, von denen Ihre Sicherheit
und körperliche Unversehrtheit abhängen.
9. Gefahren und Risiken
Bei der Nutzung des Elektrofahrrads sind über den Lebenszyklus hinweg mögliche Gefahren zu berück-
sichtigen, deren Folgen ein Sachschaden- oder Körperverletzungsrisiko haben, für Anwender und beteiligte
Dritte. Dieses Kapitel beschränkt sich auf solche Gefahren und Risiken, die nach der Risikoanalyse gemäß
Maschinenrichtlinie für das Elektrorad erheblich sind, ergänzt um einige allgemeine Gefahrenhinweise
zum Fahrrad. Davon unbenommen sind spezifische Gefährdungen, die beim Umgang mit einzelnen Fahr-
radkomponenten entstehen können (siehe dazu Teil II).
Jedes Fahrrad hat wegen des offenen mechanischen Aufbaus, der festen und beweglichen Teile mit
Kanten, Spitzen, Verschraubungen, Klemmen oder rotierenden Teilen ein grundsätzliches Risiko sich
darin zu verfangen, daran zu reiben, aufzureißen, abzuschürfen, einzuklemmen. MH Bikes sind zwar
gratfrei und mit besonderen Schutzblechen und Abdeckungen versehen, trotzdem ist mit dem Bike
sorgsam umzugehen, insbesondere die Verletzungsgefahr an rotierenden Laufrädern, Antriebskette
und Zahnrädern im Betrieb sowie heiß laufender Bremsen zu beachten.
Das elektrische Antriebssystem mit Energiespeicher erhöht das Gefährdungspotential des Fahr-
rads. Die Motorkraft ist nur teilweise unter Kontrolle des Fahrers (Steuerung); im Fehlerfall kann
der Antrieb unbeabsichtigt starten oder nicht wie vorgesehen abschalten. Dabei ist ein höheres
Unfallrisiko gegeben. Eine zusätzliche Gefährdung ergibt sich aus dem hohen Energiegehalt des
Lithium Akkus und seiner chemischen Zusammensetzung (Brandgefahr). Generell kann das Motor &
Batterie Risiko reduziert werden, wenn beide getrennt sind. Deshalb sollte bei Veränderungen,
Umbau oder Reparatur grundsätzlich die Batterie vom Rad genommen werden. Der gesicherte
Umgang mit der Batterie (allein) wird noch in anderen Hinweisen besprochen.
Im Betrieb liegen die Hauptrisiken bei Bruch oder Ausfall von tragenden Teilen (Rahmen, Laufräder,
Gabel, Sattelstütze, Pedal, Kurbel), dem Versagen von Lenkung, Steuerung, Bremsen, starke
Vibrationen oder Schläge, strecken- und verkehrsbedingte Gefahren sowie Umwelteinflüsse. Die
damit verbundenen Risiken bleiben beherrschbar, wenn das Rad bestimmungsmäßig gebraucht und
sein ordnungsgemäßer Zustand festgestellt wurde, keine fehlerhaften oder unzulässigen Teile
verbaut sind, sowie verkehrs- und den Umweltbedingungen gerecht gefahren wird. Ein Ausfall des
Antriebs bringt kein Zusatzrisiko, nur ein unsachgemäßer Gebrauch des Akkus (Temperatur,
Belastung, Schäden) oder Kurzschluss erhöhen die Brand- und Verletzungsgefahr.
Im Stand ist das Rad zu sichern (Ständer, Schloss, elektrische Anlage) und vor ungeeigneten
Umwelteinflüssen (u. a. Hitze, Wasser, mechanische Störungen) sowie Manipulation durch Dritte zu
schützen. Das Hauptrisiko bleibt der Akku. Wenn der Akku aufgeladen wird, ist stets das
vorgesehene Ladegerät zu verwenden. Für den Netzanschluss (bis 240 V~) muss der Ort
ausreichend trocken und gesichert sein (Stromschlag, Lebensgefahr); ebenso wenn Sie den Akku an
einem anderen Ort extern aufladen. Achten Sie auf gute Belüftung, schließen Sie Hitzestrahlung auf
die Geräte aus und halten Sie die Betriebstemperatur 0° bis +40° C ein. Sonst besteht Brandgefahr.
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