Datasheet
Receiver
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S
AT-Receiver Lexikon
ACTUATOR
Deutsch: Steuerarm, elektrisch verstellbare
Gewindestange zur Steuerung von Antennen, von
mehreren Satelliten-Empfang!
A
DR
A
bkürzung für Astra Digital Radio: Digitale Ver-
breitung von Hörfunkprogrammen über die
ASTRA - Satelliten 1 A/B/C und D, die im Tonun-
terträger von Fernsehprogrammen übertragen
werden. Dabei werden je Fernsehkanal max. 12
Stereo- oder 24 Monokanäle übertragen. Siehe
DVB!
AGC
Automatic Gain Control, automatische Signalver-
stärkungsregelung
A
STRA
D
ie Société Européenne des Satellites (SES) in
Luxemburg ist die Betreibergesellschaft von
ASTRA, dem führenden Satellitensystem für den
Direktempfang (DTH) von Fernseh-, Radio- und
Multimedia-Diensten in Europa.
Mit folgenden Satelliten auf Position 19.2° Ost:
ASTRA 1A/1B/1C/1E/1F/ 1G/1H. Im Bau: ASTRA
1K Satelliten auf Position 28.2° Ost: ASTRA
2A/1D. Im Bau: ASTRA 2B/2C/2D
BAUD
M
esseinheit für eine Daten-Übertragungsrate
BPSK
Binary-Phase-Shift-Keying, Phasenumtastung (2
Phasen)
CA-Modul
Conditional -Access-Modul. Modul eines Pay-TV-
Anbieters, das die Abonnentendaten und Daten zu
den bezahlten Programmen enthält und den Emp-
fang freigibt. Siehe SmartCard!
CATV
Abkürzung für Community Antenna Television.
Empfang von Rundfunk- und Fernsehprogram-
men über eine Gemeinschaftsantenne. Bei Kabel-
fernsehnetzen international angewandt als cable
television oder Breitbandkabelnetze.
COMMON INTERFACE CI
Einheitsschnittstelle der Digitalempfänger der
wichtigsten Pay-TV-Anbieter für Kartenleser im
PCMCIA-Format oder für CA-Module. Siehe
SmartCard!
DAB - Digital Audio Broadcasting
Bezeichung für Digitalen Rundfunk. Das System
bietet zusätzlich Kapazitäten zur Datenübertra-
gung. Die Datenkomprimierung erfolgt über
MPEG-2.
Datenrate
Übertragene Datenbits pro Sekunde -wird in kbit/s
oder Mbit/s angegeben. Je höher die Datenrate,
desto besser ist das übertragene Bild.
DiSEqC
Digital Satellite Equipment Control. Vom Sat-Emp-
fänger erzeugte Schaltsignale zur Steuerung und
Umschaltung der Außeneinheiten, wie LNBFs und
Multischaltern. DiSEqC TM ist ein Warenzeichen
von EUTELSAT und wurde in Zusammenarbeit
von Philips und EUTELSAT entwickelt.
DOWNLINK
Die Übertragung von Signalen vom Satelliten zur
Bodenstation
DSP
D
igital Signal Processing, die digitale Signalverar-
beitung
D
VB - Digital Video Broadcasting
Im Gegensatz zur analogen Signalübertragung,
b
ei der beliebig viele unterschiedliche Signal-
(Spannungs-)werte vorkommen, werden bei der
d
igitalen Signalübertragung ausschließlich die
Werte High = 1 und Low = 0 verwendet. DVB-S
steht für Satelliten-, DVB-T für terrestrische- und
DVB-C für Kabelübertragung. Wird ein analoges
TV-Signal nach PAL-Standard digitalisiert, muss
d
as Fernsehbild in einzelne Bildpunkte zerlegt
werden. Es entstehen 20,7 Mio Bildpunkte pro
Sekunde. Jeder Bildpunkt benötigt zur Digitalisie-
rung 8 Bit, d.h. es müssen rund 166 Mio Bits pro
Sekunde übertragen werden. Das ist unmöglich,
d
eshalb muss die Datenmenge reduziert werden,
vgl. MPEG.
ELEVATION
Höhenwinkel; ist der Winkel zwischen Horizont
u
nd Satellit
EPG
Medien Program Guide (Elektronischer Pro-
grammführer). Wurde von ARD und ZDF einge-
führt. Eine Quasi-Programmzeitschrift, die den
Z
uschauer durchs Programm führt, mit Querver-
weisen, Lesezeichenfunktion zur Kennzeichnung
von Sendungen und automatischen Program-
mumschaltung sowie Aufzeichnung per VCR.
ESA
European Space Agency, Europa
EUTELSAT
Satelliten: Dreizehn: zwei der I. Generation, vier
der II. Generation, weiterhin Hot Bird 1 - 5, TDF2,
TV-Sat2 und W2. Geordert und derzeit gebaut
werden drei Satelliten der Baureihe W, SESAT
und Europesat 1B. Dienste: Fernsprechen, Hör-
funk+TV der EBU, Radio+TV für DTH und Kabel-
netze, Business TV, SNG via Satellit, Geschäfts-
kommunikation, mobile Kommunikation (EUTEL-
TRACS)
FOOTPRINT
Ist der Empfangsbereich, der von den Antennen
eines Satelliten ausgeleuchtet wird.
Free-to-Air
Mit einem Free-to-Air-Receiver sind ausschließ-
lich freie (unverschlüsselten) Programme zu emp-
fangen.
H/H-Mount
Ein Motor, auf den eine Antenne befestigt wird
gesteuert wird mit einen Positioner oder mit den
DiSEqC Signal!
HDTV High Definition Television:
Hochauflösendes Fernsehen für analoge Stan-
dards. Entwicklung ruht bzw. wird als Grundlage
für die Weiterentwicklung des PAL-Standards zum
PAL plus eingesetzt.
HFC
Hybrid Fibre Coax - Bezeichnung für eine Hybrid-
Lösung im Anschlussbereich von Netzteilneh-
mern, bei denen Glasfaser nicht durchgängig vom
Sender bis zum Empfänger verlegt, sondern ab
einer bestimmten Stelle auf ein bereits vorhande-
nes Koaxial-Kupfer-Kabel zurückgegriffen wird.
INKLINATION
Winkel zwischen der Äquatorebene und der Bah-
nebene
LNB
S
peisesystem. Low Noise Block Converter. Der
eigentliche Satelliten-Frequenzumsetzer vor der
Offset- oder Parabolantenne.
MODEM:
M
Odulator/DEModulator, wandelt digitale Signale
in Modulationssignale für den Sender und umge-
k
ehrt
MPEG-2
Datenreduktionsverfahren für Video und Ton.
Anders als beim analogen Bild, bei dem pro
S
ekunde 25 Vollbilder übertragen werden, berück-
sichtigt das MPEG-Verfahren nur die tatsächlichen
Bildänderungen von Bild zu Bild. MPEG-Standard
steht für Moving Picture Expert Group.
O
PEN-TV
Betriebssystem für interaktives digitales Fernse-
hen. Ist für den elektronischen Programmführer
von fast allen öffentlich Rechtlichen Programmen
wie ARD und ZDF erforderlich. Anwendungsberei-
c
he: Dienstleistungen, EPG, Home Shopping, Pay
per View, Spiele. Freie private Programme sind
empfangbar, vgl. EPG.
ORBIT
Erdumlaufbahn
POSITIONER
Steuergerät für H/H-Mounts oder für Actuatoren!
RISC
Reduced Instruction Set Computer, sehr schnelle
Prozessorgeneration, die dadurch erreicht wird
dass die Anzahl der Prozessorbefehle stark redu-
ziert wird.
SATELLIT
Ein Satellit wiegt ungefähr drei Tonnen und funk-
tioniert wie ein riesiger Verstärker am Himmel. Die
Sender übertragen ihre Programmsignale über
ihre eigenen Bodenstationen zum Satelliten. Die-
se Signale werden von den Satelliten umgewan-
delt und verstärkt und anschließend zur Erde
zurückgesendet. Mit einer minimal abgestrahlten
Leistung von ca. 51 dBW sorgen die Satelliten für
einen einwandfreien Empfang der zahlreichen
Fernseh- und Radiosender in der gesamten Aus-
leuchtzone/Footprint.
SET-TOP Boxen
Oft werden die Digitalreceiver als Set-Top Boxen
bezeichnet!
SmartCard
Eine Karte von der Größe einer EC- oder Kredit-
karte mit Abonnentendaten für die Teilnehmeri-
dentifikation und Zugriffskontrolle auf einen Pay-
TV-Kanal, die in den Decoder geschoben wird.
Siehe PCMCIA.
TRANSPONDER
Übertragungskanal/Umsetzer eines Satelliten. In
analoger Technik können ein Fernsehprogramm
und mehrere Tonkanäle übertragen werden. In
digitaler Technik sind es 6 bis 9 Fernseh-Program-
me mit Tonkanälen.
UNIVERSAL-DECODER
Empfängt die Digitalpakete von ARD/ZDF mit dem
Programmführer (EPG) und alle freien Program-
me privater Anbieter, zum Beispiel der UFD 510,
vgl. Open-TV.
VIDEO BITRATE
Übertragene Datenmenge pro Sekunde eines digi-
talisierten Videosignals.










