Operation Manual

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Installieren des Geräts
Dieses Gerät ist nur zur Installation in Gebäuden gemäß den geltenden Bestimmungen vorgesehen. Installateure werden weiter gebeten,
die folgenden Hinweise zu beachten, bei Vorhandensein von:
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Feuchtigkeit:
Das Gerät nicht in abgeschlossenen (nicht belüfteten) und feuchten Räumen installieren.
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Frost:
Das Gerät nicht in Bereichen installieren, wo die Temperatur stark abfallen kann und die Gefahr von Eisbildung besteht.
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Sonnenlicht:
Das Gerät nicht dem direkten Sonnenlicht aussetzen, auch wenn Fenster vorhanden sind.
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Staub, Dämpfe und Gas:
Das Gerät nicht in Räumen installieren, in denen besonders gefährliche Stoffe (z. B. Säuredämpfe, Staub
oder mit Gas gesättigte Luft) auftreten.
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Elektrische Entladungen:
Das Gerät nicht direkt über Stromleitungen, die nicht gegen plötzliche Spannungsspitzen geschützt sind,
installieren.
Im Fall von Mauerwerk aus Ziegeln oder Lochsteinen, Trennwänden mit begrenzter Tragfähigkeit oder Mauerwerk, das in irgendeiner
Weise von den Vorgaben abweicht, muss zunächst geprüft werden, ob die Konstruktion ausreichende Tragfähigkeit besitzt.
Die Haken zur Wandbefestigung müssen für das dreifache Gewicht des mit Wasser gefüllten Warmwasserbereiters ausgelegt sein.
Empfohlen werden Befestigungshaken mit mindestens 12 mm Durchmesser.
Durch örtliche Bestimmungen können Einschränkungen für den Einbau im Badezimmer gelten. Deshalb in jedem Fall die in den geltenden
Bestimmungen vorgesehenen Mindestabstände einhalten.
Das Gerät sollte möglichst nahe an der Entnahmestelle angebracht werden, um Wärmeverluste durch die Leitung (
A
Abb. 1) zu begrenzen.
Mindestens 50 cm Freiraum vorsehen, damit die elektrischen Komponenten für Wartungsarbeiten erreichbar sind.
Mehrere Einbaupositionen
Das Produkt kann senkrecht (Abb. 2a) oder waagrecht (Abb. 2b) angebracht werden. Bei horizontaler Installation das Gerät im Uhrzeiger-
sinn so drehen, dass sich die Wasseranschlüsse links befinden (Kaltwasserzulauf unten).
Anbringen und/oder Personalisieren der Frontplatte
Nur für TOP-Modelle (Modelle mit einer Bedienoberfläche wie in Abbildung 5 oder 6): Zum Anbringen und/oder zur Personalisierung der
Frontplatte siehe die an der Frontplatte befestigte Anleitung.
ANSCHLUSS AN WASSERLEITUNGEN
Die Einlass- und Auslassanschlüsse des Warmwasserbereiters mit Rohrleitungen oder Armaturen verbinden, die für Temperaturen über
80 °C und einen Druck über dem Betriebsdruck ausgelegt sind. Deshalb raten wir von der Verwendung von Materialien ab, die nicht gegen
solche hohen Temperaturen beständig sind.
Ein T-Stück auf das Wasserzuleitungsrohr mit dem blauen Ring schrauben. An eine Seite des T-Stücks zum Entleeren des Geräts einen
Ablasshahn schrauben, der nur mit Werkzeug geöffnet werden kann (
B
Abb. 2). An die andere Seite des T Stücks das mitgelieferte
Sicherheitsventil (A Abb. 2) schrauben.
WARNUNG! In Staaten, in denen die europäische Norm EN 1487:2000 gilt, entspricht die Überdrucksicherung nicht
den nationalen Normen. Nach der Norm muss die Vorrichtung für einen Höchstdruck von 0,7 MPa (7 Bar) ausgelegt
sein und mindestens mit einem Absperrventil, einem Rückschlagventil, einem Regelmechanismus für das Rück-
schlagventil, einem Sicherheitsventil und einer Abstellvorrichtung für Wasserdruck ausgestattet sein.
Die Druckentlastung des Geräts muss mit einer Entlastungsleitung mit einem Durchmesser, der mindestens gleich den Geräteanschlüssen
ist, verbunden sein. Einen Trichter so anbringen, dass ein mindestens 20 mm großer Luftspalt entsteht und Sichtkontrollen ohne Ver-
letzungsgefahr für Mensch und Tier oder Gefahr von Sachschäden bei Auslösung der Sicherheitseinrichtung möglich sind. Der Hersteller
haftet nicht für derartige Schäden. Den Einlass der Überdrucksicherung mit einem flexiblen Schlauch an das Kaltwassersystem anschlie-
ßen, ggf. mit einem Absperrventil (
D
Abb. 2).
Darüber hinaus ist eine Ablassleitung am Auslass
C
(Abb. 2) notwendig, wenn der Ablasshahn geöffnet wird.
Die Überdrucksicherung nicht zu fest anziehen und nicht manipulieren.
Es ist normal, dass in der Heizphase Wasser aus dem Hahn austritt. Aus diesem Grund muss der Ablass, der immer der Umgebungsluft
ausgesetzt bleiben muss, mit einem Ablaufrohr verbunden werden, das nach unten geneigt ist und nicht vereisen kann. Wenn der Druck
im Leitungsnetz nahe dem kalibrierten Ventildruck liegt, muss ein Druckminderer in großer Entfernung vom Gerät angebracht werden.
Um Schäden an den Mischer- oder Duscharmaturen vorzubeugen, müssen Verunreinigungen aus den Leitungen abgelassen werden.
Die Lebensdauer des Warmwasserbereiters wird durch die Funktion des galvanischen Korrosionsschutzsystems beeinflusst. Deshalb kann
das Gerät nicht verwendet werden, wenn die Wasserhärte dauerhaft unter 12° F liegt.
Bei besonders hartem Wasser tritt jedoch schnell starke Verkalkung auf, die mit einem nachlassenden Wirkungsgrad und Schäden am
elektrischen Heizelement einhergeht.