DE TRINKWARMWASSER WÄRMEPUMPE OE02:961-1802 Betriebsanleitung BWP 190S BWP 260S Technische Änderungen vorbehalten - 83034800aDE - Originalbetriebsanleitung - ait-deutschland GmbH
INHALTSVERZEICHNIS Einführung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 1. Über das Produkt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 2. Transport, Handhabung und Lieferung. . . . .
EINFÜHRUNG Das Ziel dieses Handbuchs ist es, Informationen, Anweisungen und Warnungen zum Trinkwarmwasser Wärmepumpe zu geben. Diese Anleitung ist für Monteure, Installateure und Endkunden bestimmt, da sie wichtige Sicherheitsinformationen beinhaltet.
1.2. Technische Daten 1.2.1. Allgemeines Der Trinkwarmwasser Wärmepumpe besteht aus einem Wasserspeicher, einem Kältemittelkreislauf, einem Schrank und einer Anzeige, die an das Steuerpult angeschlossen ist. Die Hauptaufgabe des Geräts besteht darin, das im Wasserspeicher befindliche Wasser zu erhitzen. 1.2.2. Betrieb Das Gerät ist so programmiert, dass es beginnt, Wasser im Speicher zu heizen, wenn seine Temperatur unter einen vorgegebenen Wert sinkt.
1.2.3. Kühlkreislauf Wie in Abbildungen 1 und 2 dargestellt, kann der Wärmepumpenzyklus in vier Haupt prozesse aufgeteilt werden: Kompression (1-2), Kondensation (2-3), Expansion (3-4), Verdampfung (4-1), siehe folgende Beschreibung. •A m Ansaugung des Kompressors (1) fließt das überhitzte Gaskältemittel bei niedrigem Druck in den Kompressor ein. • Im Kompressor wird das Gas auf ein höheres Druck- und Temperaturniveau (2) verdichtet.
Hinweis: Häufige Nutzung der Elektroheizung führt zu einem höheren Stromverbrauch und kann zu hohen Stromrechnungen führen. Beim Betrieb mit Wärmepumpe ist der Stromverbrauch normalerweise um mehr als das Dreifache niedriger als beim Betrieb mit elektrischer Heizung. Die zum Kondensator (2-3) freigesetzte Energie entspricht der Summe der aus der Luft im Verdampfer (1-4) entnommenen freien Energie und der dem Kompressor (2-1) zugeführten Energie.
5R180GKältemittelkreislauf back GQ1: Kompressor GQ2: Lüfter RM1: Rückschlagventil EP1: Kondensator EP2: Verdampfer GQ1 HZ1: Filtertrockner QN1: Magnetventil HZ1 QN2: Thermostatisches Expansionsventil XL3 XL3: Wartungsventil Wasserkreislauf XL1: Wasserauslass XL2: Wassereinlass XL4: Rohrschlange oben XL5: Rohrschlange unten XL6: Luftauslass XL7: Lufteinlass XL8: Kondensatauslass XL9*: Wasserzirkulation EP3: Rohrschlange EB1: Elektroheizung FR1: Anode FN1: Thermoschutz Die Positionen mit * sind optional.
Sensoren 5R180G front BT1: Lufteinlasstemperatur BT2: Verdampfertemperatur BT3: Wasserspeichertemperatur BT4: Zusätzliche Temperatur BT5: Zusätzliche Temperatur (nicht enthalten) BP1: Pressostat Elektrokomponenten AA1: Hauptplatine AA2: Displayplatine WF1: Modbus-Schnittstelle GC1: Solar 0-3V/10V QA1: SG-Bereit-Schnittstelle GP1: Zusätzliche Versorgung für Pumpe oder Schieber KF1: Wi-Fi FR1 XL4 FN1 EB1 BT3 XL5 EP1 Terminologie nach der Norm IEC 81346-1 und 81346-2.
1.2.6. Grundsätzliche technische Daten Die grundsätzlichen technischen Daten sind in den folgenden Abbildungen und Tabelle angegeben.
Parameter Einheit 190L 260L Elektrische Daten Spannungsversorgung V/Hz 230/50 A 13 (10) Elektroanschlüsse - L1, N, G Leistung Elektroheizung W 1500 Sicherung Kühl- und Wasserkreislauf Kältemitteltyp - Kältemittelmenge g R134a 1200 1280 GWP - CO2-Äquivalent to 1430 Kühlkreislauf - Hermetisch abgedichtet Schutzart - IP21 1,7 1,8 Wasseranschlüsse - emailliert in ¾ - BSPT (ISO 7-1) Wasseranschlüsse – rostfrei* mm 22 – Verdichtungsnippel Kondensatanschluss mm Nominale I
Parameter Einheit 190L 260L Luftstrom Nennluftdurchfluss (variabler Bereich) Max Leistungsentnahme Lüfter m3/h 450 (0-800) W 85 Max externer statischer Druck Pa 200 Pa G - Luftkanalanschlüsse mm 160 Mindestvolumen der Raumanlage m 3 30 Max Lufttemperatur °C 40 Min Lufttemperatur °C -7 Betriebsgrenzen Max Wassertemperatur Max Wasserdruck °C 60 MPa 0,6 oder 1,0. Kontrollieren Sie das Typenschild 1.2.7.
2. TRANSPORT, HANDHABUNG UND LIEFERUNG Unmittelbar nach Erhalt muss die Pumpe der Trinkwarmwasser Wärmepumpe auf Änderungen und Beschädigungen kontrolliert werden. Wenn die Lieferung nicht intakt ist, muss die Speditionsfirma sofort informiert werden. Sofern nichts anderes vereinbart, ist der Empfänger für alle Sendungen verantwortlich. 2.1. Lieferart Das Gerät wird ohne Kondensatablaufrohr und Sicherheitsausrüstung für den Wasserkreislauf geliefert. 2.2.
2.5. Transport mit Anhänger Das Gerät darf nur auf seinem Transportrahmen transportiert werden. Dies gilt auch für den Transport auf der Treppe. Das Gerät muss gegen Verschieben auf dem Anhänger gesichert sein. Wasseranschlüsse etc. dürfen nicht für Transportzwecke verwendet werden. Es muss sichergestellt sein, dass der Anhänger den Schrank oder die Anschlüsse nicht beschädigt. Abbildung 8 – Transport mitels Anhängers 2.
3. POSITIONIERUNG Der Installationsort sollte mit einer Stromversorgung von 220-240V und 50 Hz ausgestattet sein. Die Stromversorgung und das Hydrauliksystem müssen den örtlichen Vorschriften entsprechen. Das Gerät sollte vertikal mit einer maximalen Neigung von 1° platziert werden. Das Gerät muss gut nivelliert und stabil auf der Bodenoberfläche aufgestellt werden. Verwenden Sie die eingebauten, verstellbaren Unterlagen, um das Gerät zu nivellieren.
3.1. Reihenfolge der Vorbereitung Sobald das Gerät in einem Raum mit oben genannten Eigenschaften aufgestellt wurde, kann es in der unten beschriebenen Reihenfolge vorbereitet werden: 1. Entfernen Sie die Verpackung von der Palette. 2. Entfernen Sie die Transportbeschläge von der Palette. 3. Entfernen Sie das Gerät von der Palette und legen Sie es auf den Boden. 4. Justieren Sie das Gerät vertikal an den Füßen. 5. Prüfen Sie das Gerät auf Beschädigungen. 6.
4. WASSERKREISLAUF Der Wasserkreislauf muss nach den örtlichen Normen und Standards installiert werden. Es muss Wasser in Trinkwasserqualität verwendet werden. Materialverträglichkeit muss im gesamten System gewährleistet sein. Ungeeignet Materialkombinationen im Wasserkreislauf können zu Beschädigungen durch galvanische Korrosion führen. Besondere Aufmerksamkeit ist geboten bei Verwendung von verzinkten Bauteilen und Komponenten, die Kupfer enthalten.
4.1. Wasseranschlüsse Vermeiden Sie die Rohrleitungsverschmutzung. Nach dem Einbau der Außenrohre sollen sie bei Bedarf vor dem Anschluss der Heißwasser-Wärmepumpe gespült werden. Wenn keine Wasserzirkulation erforderlich ist, stellen Sie sicher, dass die Zirkulationsverbindung ordnungsgemäß abgedichtet ist. Bei der Montage der Rohrleitungen ist darauf zu achten, dass die Rohrverbindungen nicht übermäßig belastet sind.
4.4. S-Rohrschlangenanschluss (optional) Im Gerät kann ein zusätzlicher Wärmetauscher installiert werden. In der Rohrschlangentasche für den Thermostat-Sensor kann auch ein Sensor zur Steuerung der externen Verbindung, z.B. Ölbrenner, Holzbrenner etc., vorhanden sein. Die maximale Eintrittstemperatur an Heizschlange beträgt 90°C. Wenn die Gefahr von Eintrittstemperaturen über 90°C besteht, muss der Monteur ein externes Gerät installieren, das die hohe Eintrittstemperatur an der Heizwendel verhindert. 4.5.
4.6. Dichtheitsprüfung Nach der Installation muss die komplette Wasserinstallation auf Dichtheit geprüft werden. Dies wird durch die Durchführung einer Wasser-Dichtheitsprüfung vorgenommen. 4.7. Inbetriebnahme des Wasserkreislaufs Füllen Sie den Wasserspeicher über den Kaltwasseranschlussstutzen. Entlüften Sie den Wasserspeicher, indem Sie einen der Heißwasserhähne auf der höchsten Stelle öffnen, bis die Luft nicht mehr am Abgriffspunkt entweicht.
5. LUFTSYSTEM Die Zuluft darf nicht mit aggressiven Bauteilen (Ammoniak, Chlor etc.) verschmutzt sein, da sonst die Komponenten der Wärmepumpeneinheit beschädigt werden können. Die Luft muss auch frei von Staub und anderen Partikeln sein. Die Ein- und Auslasskanäle müssen aus starren, glatten Rohren bestehen, um Druckverluste zu minimieren. Bitte den Lüfterbetriebsdruck und die Leitungsdruckverluste bei der Dimensionierung des Kanalsystems (siehe technische Daten) berücksichtigen.
3) Mit Kanälen, mit Außenluft. Diese Konfiguration minimiert die Temperatursenkung des Aufstellungsortes, da kein Kontakt zwischen der Raumluft und der Wärmepumpenluft besteht. Empfohlene Positionierung des Einlassrohres: Weit entfernt und möglicherweise höher als das Auslassrohr, um die Rezirkulation von kalter Luft in das Gerät zu minimieren. 4) Mit Kanälen, mit Abluft. Das ist die Konfiguration, die normalerweise den Stromverbrauch des Gerätes minimiert.
Das Gerät wird in der Regel über zwei Luftkanalanschlüsse mit einem Kunststoffnetz mit Schutzfunktion versorgt (Abb. 14). Wenn das Gerät als Kanaleinheit verwendet wird, ist es sehr empfehlenswert, das Kunststoffnetz mittels Zangen manuell zu entfernen. Dadurch kann das Gerät effizienter laufen, da die Luftdruckverluste in den Luftkreisen minimiert werden. Abbildung 14 – Standardanschluss für den Einsatz mit Umgebungsluft, Geräte ohne Luftkanäle Abbildung 15 – Anschluss für den Einsatz mit Kanaleinheiten.
6. ELEKTROANSCHLÜSSE Das Gerät muss mit 220-240V 50Hz versorgt werden. Das Gerät wird mit einem Standard-Schuko-Stecker geliefert. Wenn die örtlichen Vorschriften eine feste Installation vorschreiben oder wenn der mitgelieferte Stecker keine korrekte Erdung gewährleistet, schneiden Sie den Schuko-Stecker vom Netzkabel ab. Wenn das Gerät an die Stromversorgung angeschlossen ist, erfolgen die Einschaltung und der Betriebsstart automatisch.
7. STEUERUNG UND BEDIENUNG 7.1. Home-Bildschirmmaske Das Gerät kann über das in Abbildung 17 dargestellte Bedienfeld gesteuert werden. Aus der Home-Maske können alle Hauptbetriebsarten, Funktionen, Sollwerte und Informationen des Geräts abgerufen werden.
Der obere Bildschirmbereich enthält Informationen über den Betriebszustand sowie Zeit- und Temperatursollwert. Dieser Bereich ist passiv und wird automatisch geändert. Der untere Bereich des Bildschirms ist aktiv, d.h. das Symbol auf dem Bildschirm enthält weitere Menüpunkte.
Klasse T V I Code Menüpunkt Beschreibung T1 T Luft i Lufttemperatur am Einlass des Gerätes T2 T Luft o Lufttemperatur am Auslass des Gerätes T3 T Wasser t Wassertemperatur am Geräteoberteil T4 T Wasser b Wassertemperatur am Geräteunterteil T5 T zusätzlich Temperatur gemessen durch Zusatzsensor V1 Lüfter % Die tatsächliche Geschwindigkeit des Lüfters in %. V2 Eingang V* Das tatsächliche Eingangssignal in GC1 (0-10V) vom PV oder Hygrostat in Volt.
Klasse Er Code Menüpunkt Beschreibung Er1 T1 Fehler Temperatursensor T1 außerhalb des zulässigen Bereichs Er2 T2 Fehler Temperatursensor T2 außerhalb des zulässigen Bereichs Er3 T3 Fehler Temperatursensor T3 außerhalb des zulässigen Bereichs Der Fehler tritt auf, wenn das Gerät das Wasser nicht erhitzt Er4 T4 Fehler Temperatursensor T4 außerhalb des zulässigen Bereichs Der Fehler Er4 wird ignoriert und das Gerät läuft normal Er5 T5 Fehler Temperatursensor T5 außerhalb des zulässigen Berei
Code Sollwertbezeichnung P1 AUTO Die Wärmepumpe erwärmt das Wasser bei Bedarf, normalerweise mit dem Betrieb der Wärmepumpe. Das Gerät startet, wenn die Wassertemperatur T3 um mehr als 5°C unter A1 (T AUTO) liegt und es stoppt, wenn diese Temperatur erreicht ist. Wenn die Lufttemperatur außerhalb der zulässigen Grenzen liegt, wird das Wasser mit der elektrischen Heizung erwärmt. P2 ÖKO Die Wärmepumpe verbraucht so wenig Energie wie möglich.
7,4. Hauptmenü Für die Eingaben in diesem Menü ist ein gutes Verständnis des Gerätes erforderlich. Es empfiehlt sich, die Beschreibungen der folgenden Menüpunkte unbedingt zu lesen und zu verstehen. Das Ändern einiger dieser Sollwerte kann große Auswirkungen auf die Funktion und Parameter des Geräts haben. Das Hauptmenü ist geteilt in vier Abschnitte: • Temperaturen • Funktionen • Allgemeines • Monteur Abbildung 19 – Hauptmenü 7.4.1.
7.4.2. Funktionen Die Funktionen ähneln den Betriebsarten, sie können aber nicht direkt von der HomeMaske aus zugegriffen werden und sie können sich von Gerät zu Gerät unterscheiden. Da SOLAR, FUSSBODEN und KÜHLEN (so genannte Zusatzfunktionen) nicht gleichzeitig genutzt werden können, soll die Auswahl dieser Funktionen aus dem Monteur-Menü aus (Zusatzfunktion D26) erfolgen. Im Menü Funktionen wird normalerweise nur eine dieser Zusatzfunktionen angezeigt.
Code B5 B6 B7 32 Photovoltaik B4 Sollwertbezeichnung Beschreibung Bereich Werkseinstellung Heiß nach Zeitplan Das Gerät kann so programmiert werden, dass es heißes Wasser 1 bis 30 Tage ab dem Zeitpunkt liefert, an dem die Funktion und der URLAUB-Modus aktiviert wurden. Das Gerät wechselt auf AUTO-MODUS für die gewünschte Anzahl der Tage. Wenn AUS gewählt ist, ist die Funktion nicht aktiv. AUS/ EIN AUS AUS Die PV-Funktion ist nicht aktiv.
Code Sollwertbezeichnung Beschreibung Bereich Werkseinstellung B8 Fußboden T Die gewünschte Temperatur der Fußbodenheizung in °C mit Hysterese von 1K. 15 - 40 35 B9 Kühlen Die Kühlfunktion kann aktiviert werden. Siehe Menü Monteur D28 (Kühlungstyp). AUS/EIN AUS B10 Kühlen T Der Lufttemperatur-Sollwert (°C), unterhalb dessen die Wärmepumpe stoppt, wenn sich das Gerät in der Kühlfunktion befindet. 10 - 30 21 7.4.3.
7.4.4. Monteur Das Menü Monteur darf nur von qualifiziertem Personal benutzt werden werden. Einige der Sollwerte, die in diesem Menü geregelt werden können, können je nach Art der Inbetriebnahme und Installation große Auswirkungen auf die Parameter des Geräts haben. Es sollte eine passende Übereinstimmung zwischen den Monteur-Sollwerten und der Art der Installation vorhanden sein, um die Leistung und die Lebensdauer des Gerätes zu optimieren.
Sollwertbezeichnung Beschreibung Bereich Werkseinstellung D7 Luft T min Die beim Betrieb der Wärmepumpe zulässige min. Lufttemperatur kann hier geregelt werden. Wenn T1 unter Luft T min liegt, startet die elektrische Heizung und sie arbeitet alleine, bis der Sollwert erreicht ist. (Auch wenn die Lufttemperatur inzwischen zunimmt). (-7) (+10) -7 D8 Luft T max Die beim Betrieb der Wärmepumpe zulässige max. Lufttemperatur kann hier geregelt werden.
Sollwertbezeichnung Beschreibung Bereich Werks einstellung D16 Zwangsbetrieb Hier kann der Zwangsbetrieb der Wärmepumpe aktiviert werden. Die Wärmepumpe startet auch dann, wenn kein Warmwasser benötigt wird. Wenn die von der Wärmepumpe zugelassene Höchsttemperatur erreicht ist, stoppt das Gerät. Diese Funktion ist für Testzwecke zu verwenden. Sie wird wieder ausgeschaltet, nachdem ein Aufheizzyklus abgeschlossen ist.
Code SG Bereit D26 Kühlungstyp D27 Sollwertbezeichnung Beschreibung Bereich Werks einstellung Zusatzfunktion Hier wird die gewünschte Zusatzfunktion gewählt. Die möglichen Funktionen sind Solar, Fussboden oder Kühlen. Sobald die Funktion aktiviert ist, wechseln Sie zum Funktionsmenü und stellen Sie den Sollwert wie gewünscht ein. AUS/ Solar/ Fussboden/ Kühlen 0 AUS Die SG-Bereit-Funktion kann hier vom Monteur aktiviert werden. Drei mögliche Modi gewählt werden.
D29 Externe Steuerung Code Sollwertbezeichnung Beschreibung AUS* Normalbetrieb Hygrostat Der Lüftung läuft immer entsprechend dem Eingangssignal in GC1 (0-10V) von einem externen Hygrostaten, CO2-Sensor oder ähnlichen Geräten. • Falls die Spannung zwischen 0 und 3 V liegt, ist die Lüftergeschwindigkeit D5 (minimale Lüftergeschwindigkeit). • Falls die Spannung zwischen 3 und 8 V liegt, ist die Lüftergeschwindigkeit D4 (mittlere Lüftergeschwindigkeit).
7.5. Abtauen Wenn die Verdampfungstemperatur (T2) unter 0°C sinkt, beginnt der Verdampfer, Eis an seinen Rippen zu sammeln. Um den zuverlässigen und ordnungsgemäßen Betrieb des Geräts zu gewährleisten, wird ein automatischer Abtauungsvorgang aktiviert. Die Abtauung kann zwischen 60 und 120 Minuten von der letzten Abtauung oder vom letzten Moment, in dem die Verdampfungstemperatur über 0°C lag, erfolgen. Die Abtauung kann mit zwei verschiedenen Strategien erfolgen, je nach den Zuluftbedingungen.
7.6. Photovoltaik-Funktion Die Trinkwarmwasser Wärmepumpe (DHWHP) kann durch ein Signal eines Photovoltaik-Wandlers oder eines Energiezählers gesteuert werden, entweder als einfacher Start/Stop über einen potentialfreien Kontakt oder durch ein variables Signal. Abbildung 20 stellt mögliche Installationskonfigurationen mit oder ohne Energiezähler dar.
Abbildung 21 – Umrechnungstabelle des Eingagnssigals in %. 7.7. Sicherheitsfunktionen 7.7.1. Hochdruckschalter Um sicherzustellen, dass der Kompressor nicht über seine Betriebsbedingungen hinausläuft, schaltet ein eingebauter Hochdruckschalter den Kompressor ab, wenn der Druck im Kühlkreislauf zu hoch wird. Der Druckschalter schaltet den Kompressor ab, wenn der Druck 2,0 MPa überschreitet. Um das Gerät neu zu starten, muss die Stromversorgung ausgeschaltet und wieder eingeschaltet werden. 7.7.2.
7.7.3. Alarme Alarm Bedeutung Mögliche Ursachen Mögliche Lösungen Er1, Er2, Er3, Er4, Er5 Temperatursensoren außerhalb des zulässigen Bereichs Der Temperatursensor T1, T2, T3, T4 oder T5 ist defekt oder nicht an die Platine angeschlossen. Prüfen, ob der Sensor an die Platine angeschlossen ist. Er- Err HP Hochdruckschalter Hochdruck im Kühlsystem Wassertemperatur-Sollwert reduzieren Temperatursensor austauschen. Verringern Sie die max.
8. WARTUNG Bitte beachten Sie die örtlichen Vorschriften und Vorschriften über die regelmäßige Inspektion der Wärmepumpen durch Fachpersonal. 8.1. Umweltanforderungen Bei der Instandsetzung oder Demontage der Trinkwarmwasser Wärmepumpe sind die Umweltvorschriften und die gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf Recycling und Entsorgung von Werkstoffen zu beachten. 8.2. Kühlsystem und Lüfter Die Wartung erfolgt in erster Linie durch Reinigung des Verdampfers, wenn kein Luftfilter installiert ist.
8.4. Wasserzirkulation und Wasserspeicher 8.4.1. Druckentlastungsventil Der Monteur hat ein Druckentlastungsventil in der Nähe des Kaltwasseranschlusses am Heißwasserspeicher installiert, um den Wasserspeicher vor übermäßigen Drücken zu schützen, wenn sich Wasser während des Heizprozesses ausdehnt. Das Rückschlagventil, das vor dem Druckentlastungsventil an der Kaltwasserleitung installiert ist, verhindert das Eindringen von Wasser aus dem Speicher zurück in die Kaltwasserleitung.
0.3 mA Abbildung 21 – Anodensteuerung Bitte beachten Sie, dass das Wasser mindestens einmal vor Beginn der Prüfung auf Betriebstemperaturen erwärmt werden muss. Um die Anode zu ersetzen, sollte folgendes durchgeführt werden: • Kaltwassereinlass schließen. • Schlauch an das Ablassventil anschließen, damit das Wasser aus dem Wasserspeicher in den nächsten Abfluss ablaufen kann. • Heißwasserentnahmestelle öffnen (um Vakuum im Wasserspeicher zu vermeiden).
9. DEMONTAGE UND AUSSERBETRIEBNAHME Bei der Außerbetriebnahme sollen die folgendes Anforderungen beachtet werden: • Das Gerät vom Netz trennen, d.h. die elektrischen Kabel entfernen. • Die Kaltwasserversorgung schließen und einen Schlauch an das Ablassventil anschließen, damit Wasser aus dem Speicher zum nächstgelegenen Abfluss ablaufen kann. • Wasser- und Heizungsrohre entfernen. • Luftkanäle entfernen und alle Zuluft- und Abluftschieber schließen, damit keine Kondensation in den Kanälen stattfindet.
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