MX180T & MX180TP Triple Output Multi-Range DC Power Supply BEDIENUNGSANLEITUNG
INHALT 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Produktbeschreibung ...................................................................................................4 Sicherheit.......................................................................................................................5 Installation .....................................................................................................................6 3.1 Netzbetriebsspannung ........................................................................
10 Ändern der Systemeinstellungen ...........................................................................21 10.1 Status beim Einschalten ...........................................................................................21 10.2 Warnton (Beep) ........................................................................................................21 10.3 Drehgeber ................................................................................................................
Verwendung dieses Handbuchs Dieses Handbuch enthält Querverweise, die wie folgt dargestellt werden: Siehe Abschnitt X.X. Innerhalb einer PDF-Datei ist die schattierte Ziffer ein Hyperlink zu der jeweiligen AbschnittNummer, die es dem Benutzer ermöglicht, schnell zum genannten Abschnitt und dann direkt wieder zum ursprünglichen Abschnitt zu springen. (Anm.
1 Produktbeschreibung Das MX180T ist ein Labornetzgerät mit drei leistungsstarken Ausgängen und bietet außergewöhnliche Vielseitigkeit bei einer Gesamtleistungsfähigkeit von mehr als 375 Watt. Die beiden Hauptausgänge liefern 0 bis 30 Volt mit 0 bis 6 Ampere, sind jedoch umschaltbar auf 15V/10A oder 60V/3A. Ausgang 3 liefert 0 bis 5,5 V mit 0 bis 3A, umschaltbar auf 12V/1,5A.
2 Sicherheit Diese Stromversorgung wurde nach der Sicherheitsklasse (Schutzart) I der IEC-Klassifikation und gemäß den europäischen Vorschriften EN61010-1 (Sicherheitsvorschriften für Elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laboranlagen) entwickelt. Es handelt sich um ein Gerät der Installationskategorie II, das für den Betrieb mit einer normalen einphasigen Versorgung vorgesehen ist. Das Gerät wurde gemäß den Vorschriften EN61010-1 geprüft und in sicherem Zustand geliefert.
3 Installation 3.1 Netzbetriebsspannung Dieses Gerät hat einen universellen Eingangsbereich und kann ohne weitere Anpassungen mit einer Nennspannung von 115 V oder 230 V betrieben werden. Prüfen Sie, ob Ihre lokale Spannungsversorgung den in den technischen Daten angegebenen AC-Eingangswerten entspricht, siehe Abschnitt 15. 3.2 Netzkabel Schließen Sie das Gerät mit dem mitgelieferten Netzkabel an die Wechselspannungsversorgung an.
4 Anschlüsse 4.1 Anschlüsse auf der Gerätevorderseite Die Last für jeden Ausgang wird an die mit OUTPUT (Ausgang) gekennzeichneten positiven (roten) und negativen (schwarzen) Klemmen angelegt. Beide sind galvanisch getrennt und können mit Masse oder der Klemme eines anderen Ausgangs verbunden werden. Die Fernfühleranschlüsse für die Last (falls gewünscht) erfolgen über die entsprechenden Plus(+) und Minus (-) SENSE Klemmen.
4.4 Schutz des Ausgangs Jeder Ausgang ist gegen externe Durchlassspannungen bis zu 140 Volt (für Ausgang 1), 70 Volt (Ausgang 2) und 16 Volt (Ausgang 3) geschützt. Jeder Ausgang ist gegen Rückspannungen durch eine Klemmdiode mit einer maximalen Dauerstrombelastbarkeit von 3 Ampere geschützt. Weiteren Schutz bieten die OVP/OCP Auslöser und eine Übertemperaturabschaltung.
5 Erste Inbetriebnahme 5.1 Stromversorgung Ein/Aus Power ~ O/I Der Netzschalter befindet sich unten links auf der Gerätevorderseite. Beim Einschalten erscheint ein Bildschirm, der die Firmware-Versionsnummer und eine kurze Beschreibung der Ausgangsbedingungen anzeigt. Diese können ggf. von den „System Preferences“ (Systemeinstellungen) aus geändert werden – siehe Abschnitt 0. 5.2 DC-Ausgang Ein/Aus On/Off Jeder Ausgang verfügt über eine eigene DC On/Off Taste.
6 Display und Softkey-Steuerung Mit Ausnahme der On/Off Tasten für die Ausgänge erfolgt die primäre Steuerung der Stromversorgung über die sechs Tasten direkt unter dem Display. Diese werden als „Softkeys“ bezeichnet, da ihre Funktion nicht festgelegt ist, sondern durch eine Textzeile auf der Anzeige direkt darüber angezeigt wird. Die Funktion der Tasten hängt von der Art der gewählten Anzeige ab. Es gibt fünf Hauptanzeigen, die durch die Tasten auf der rechten Seite der Anzeige ausgewählt werden.
6.2 Einzelne Ausgangsanzeigen Jeder Ausgang besitzt eine eigene Anzeige, die mit den Tasten O/P 1, O/P 2 und O/P 3 ausgewählt wird. Die jeweils ausgewählte Taste leuchtet auf. Auf diese Weise können zusätzliche Parameter und Funktionen des jeweiligen Ausgangs gesteuert werden, wie z. B. Range, OVP & OCP, Speicherung und Abruf (Stores) sowie Mittelung der Strommessung (Iavg). Diese werden in Abschnitt 7 beschierben. 6.
7 Einstellungen für das Netzgerät Die Verfahren zur Einstellung von Spannung und Strom (über das Tastenfeld oder den Drehgeber) wurden im vorigen Abschnitt erläutert. 7.1 Betriebsarten CV und CC, Ansicht der Einstellungen (Grenzwerte) In Abhängigkeit von den Lastbedingungen entsprechen tatsächliche Spannung und tatsächlicher Strom an der Last nicht unbedingt den jeweiligen Sollwerten. Ausgang Ein – CV Modus Im Konstantspannungsmodus entspricht die Ausgangsspannung dem Sollwert.
7.3 Leistungsanzeige (VxA) Die an die Last abgegebene Leistung (VxA) wird auf der unteren rechten Seite in Watt angezeigt. Der Wert wird aus den Messwerten von Spannung und Strom berechnet und mit einer maximalen Auflösung von 0,001 Watt für die Ausgänge 1 und 2 und 0,01 Watt für Ausgang 3 dargestellt. 7.4 Mittelung der Strommessung aktivieren Iavg Eine Mittelung der Strommessung ist nützlich, wenn sich der Laststrom rasch ändert.
7.6 Einstellen des Spannungs-/Strombereichs Range Jeder Ausgang verfügt über mehr als einen Bereich. Für Ausgänge 1 und 2 bestehen die Auswahlmöglichkeiten 30V/6A, 15V/10A oder 60V/3A. Für Ausgang 3 kann zwischen 5,5V/3A und 12V/1,5A gewählt werden. Zusätzlich bietet Ausgang 1 vier weitere Bereiche bis zu 360 Watt mit den Einstellungen 30V/12A, 15V/20A, 60V/6A oder 120V/3A. Bei Wahl dieser Bereiche wird Ausgang 2 deaktiviert.
Die Speicher sind von 00 bis 49 nummeriert. Die aktuell ausgewählte Zeile ist hervorgehoben. Sie können die einzelnen Speicherplätze mit dem Drehgeber oder den Pfeiltasten durchgehen. Durch Eingabe einer zweistelligen Nummer (z. B. 07 oder 45) ist es auch möglich, direkt an den gewünschten Ort zu springen. Unbenutzte Speicherplätze werden mit „Empty“ gekennzeichnet. Nach Drücken auf „Store“ werden die aktuellen Einstellungen des Ausgangs in den ausgewählten Speicherplatz geschrieben.
8 Display-Symbole Einige Funktionen werden durch Symbole oder Abkürzungen auf dem Display angezeigt: Funktion Hauptanzeige Einzelne Ausgangsanzeigen Ausgang Ein, Konstantspannungsmodus CV auf der obersten Zeile neben der Ausgangsnummer CV auf der obersten Zeile Ausgang Ein, KonstantstromModus CC plus blinkender Pfeil neben der Ausgangsnummer CC und blinkenden Pfeil in der obersten Zeile Ausgang Aus SET auf der obersten Zeile neben der Ausgangsnummer SET auf der obersten Zeile Mittelwert-Stromm
9 Menü - Erweiterte Funktionen Menu Durch Drücken der Taste „Menu“ gelangen Sie zum Systemmenü. Hier können Sie auf die erweiterten Optionen und Funktionen zugreifen. Wenn das Systemmenü angezeigt wird, ist eine Einstellung der Ausgangsparameter nicht möglich, jedoch bleiben die „On/Off“ Tasten der Ausgänge weiterhin aktiv. Die einzelnen Optionen des Systemmenüs werden mit den beiden Pfeiltasten oder mit dem Drehgeber ausgewählt, bis die gewünschte Zeile markiert ist.
9.3 Speichern und Abrufen der Einstellungen für alle Ausgänge Menu > Stores: All Outputs (Store/Recall) Jeder Ausgang verfügt über einen eigenen Satz an 50 Speicherstellen, in denen Einstellungen für diesen Ausgang gespeichert werden können (siehe Abschnitt 7.8). Zusätzlich ist eine weitere Gruppe von 50 Speicherplätzen vorgesehen, die zum Speichern und Abrufen von Einstellungen für alle drei Ausgänge gleichzeitig dienen.
On/Off Zustände aller Ausgänge durchgehen. Delay Never Quick Setzt einen Zeitwert in Millisekunden zwischen 10 ms und 20.000 ms (20 Sek.) mit dem Drehgeber. Schließt einen Ausgang vollständig von der Steuerung durch die Multi-On/MultiOff Tasten aus. Ausgang reagiert sofort. Bitte beachten: Ein zuvor eingestellter Delay-Wert wird bei Einstellung von Quick oder Never beibehalten und bei erneuter Wahl von Delay wiederhergestellt.
9.7 Zurücksetzen auf Werkseinstellungen Menu > Factory Defaults Mit dieser Funktion können die meisten Geräteeinstellungen einschl. Voltage, Current, Range, OVP, OCP, Output On/Off, Current Meter Averaging, Multi-On/Off Action und System Preferences wieder auf die werksseitigen Standardwerte zurückgesetzt werden (siehe Abschnitt 16). Beachten Sie bitte, dass evtl.
10 Ändern der Systemeinstellungen Menu > System Preferences Der Zugang zu den „System Preferences“ erfolgt vom Hauptsystemmenü aus. Es erscheint eine Auflistung der Systemeinstellungen mit den Wahlmöglichkeiten. Die aktuellen Systemeinstellungen werden durch ein Häkchen neben der entsprechenden Einstellung angezeigt. Markieren Sie die gewünschte Einstellung entweder mit den Pfeiltasten oder mit dem Drehgeber und anschließendem Drücken des Softkeys „Select“.
11 Hinweise zum Betrieb 11.1 Fernfühlerfunktion Obwohl das Gerät eine sehr geringe Ausgangsimpedanz besitzt, erhöht sich diese zwangsweise durch den Widerstand der angeschlossenen Kabel und den Kontaktwiderstand zwischen Klemmen und Kabeln. Bei hohen Strömen ergibt sich hieraus ein deutlicher Unterschied zwischen der angezeigten Quellspannung und der tatsächlichen Lastspannung (zwei Anschlusskabel mit 20 mΩ bewirken z. B. bei einem Strom von 5 A einen Spannungsabfall von 0,2 V).
Einstellung sehr niedrig ist oder sehr nahe an dem von der Last benötigten Strom liegt. Eine große externe Kapazität an der Last kann die Reaktionszeit ebenfalls verlangsamen. Beim Ausschalten ohne Last fällt der Ausgang in der Regel innerhalb einer festgelegten Zeitspanne wieder auf Null (siehe Abschnitt 15 – Technical Specifications). Wenn eine Last angeschlossen ist, kann die Reaktion aufgrund der zusätzlichen Entladung durch die Last schneller verlaufen.
Die Hilfsspannung für CPU und Display bleibt jedoch erhalten und es wird die Meldung „Hardware Failure or Over-temperature“ (Hardwarefehler oder Übertemperatur)angezeigt. Wenn unzureichende Belüftung vermutet wird, beheben Sie das Problem, indem Sie das Gerät abkühlen lassen. Starten Sie dann das Gerät mit dem Softkey „Reset“ neu. Wird die Fehlermeldung erneut angezeigt, nachdem das Gerät abgekühlt ist und neu gestartet wurde, liegt möglicherweise ein Bauteilfehler vor.
12 Ferngesteuerter Betrieb (nur MX180TP) 12.1 Anschlüsse auf der Geräterückseite (MX180TP) Ausgangsanschlüsse Der Ausgangs- und Sense-Anschlüsse sind parallel auch auf der Rückseite als Klemmenblock vorhanden und wie folgt markiert: Output +, Output -, Sense + und Sense -. Diese Anschlüsse sind mit ihren Äquivalenten auf der Gerätefront parallel geschaltet. Setzen Sie den vorderseitigen Schalter LOCAL/REMOTE auf REMOTE, wenn die Fernfühlerfunktion eingesetzt werden soll.
12.2.1 GPIB-Schnittstelle Der standardmäßige 24-polige Steckverbinder für die GPIB-Schnittstelle befindet sich auf der Geräterückseite. Die Pinbelegung ist wie folgt: 488.1-198788.1-1987 und das Gerät entspricht IEEE Std. 488.1-1987 and IEEE Std. 488.2-1987. Die Schnittstelle bietet vollständige Kommunikationsfähigkeiten: Talker, Listener, Service Request, Serial und Parallel Poll. Trigger- oder Steuerfunktionen existieren nicht. Folgende Subsets der IEEE-Schnittstelle Std.488.
dem Firmware-Update zusammen mit dem PC-Programm von der Herstellerseite herunter und folgen Sie den beiliegenden Anweisungen. Der Einsatz der USB-Schnittstelle zur Fernsteuerung erfordert einen „Communications Device Class“-Treiber auf dem PC, um eine virtuelle COM-Port-Instanz bereitzustellen. Für Windows wird ein passender Treiber von Microsoft zur Verfügung gestellt, ist aber nicht standardmäßig installiert. Die Datei(.
lässt. Bei einer Direktverbindung mit dem PC findet die Zuweisung der Auto-IP-Adresse erst nach dem 30 Sekunden währenden DHCP-Timeout statt. Da es durchaus möglich ist die LAN-Schnittstelle derart falsch zu konfigurieren, dass ein Datenaustausch per LAN nicht mehr möglich ist, besitzt das Gerät einen Druckschalter mit der Bezeichnung LAN RESET, der durch ein kleines Loch auf der Geräterückseite zugänglich ist.
Passwort darf bis zu 15 Zeichen lang sein. Beachten Sie, dass der Benutzername (User Name) leer bleiben muss. Beim Zurücksetzen aller LAN-Parameter auf die Werksvoreinstellung über den LAN RESET Schalter auf der Geräterückseite werden auch das Passwort und der Hostname auf die Standardeinstellung (kein Passwort) zurückgesetzt. LAN Identify (Identifizierung) Das Gerät verfügt über eine Identifizierungsfunktion, so dass der Benutzer einen Befehl zum Gerät senden kann.
12.2.6 Sperren der Schnittstellen Alle Remote-Schnittstellen sind jederzeit aktiviert; dadurch braucht die aktive Schnittstelle nicht speziell gewählt werden und die LAN-Schnittstelle steht stets zur Verfügung (siehe LXI Spezifikation). Damit das Gerät nicht versehentlich gleichzeitig von zwei Schnittstellen gesteuert wird, enthält der Befehlssatz einen einfachen Sperr- und Freigabemechanismus.
Bits, die im Limit Event Status Register gesetzt wurden (LSR) und den Bits im Limit Event Status Enable Register (LSE) entsprechen, bewirken, dass das LIM Bit im Status Byte Register gesetzt wird, wobei 1 = Ausgang 1, 2 = Ausgang 2 und 3 = Ausgang 3. Das Limit Event Status Register wird mit dem Befehl LSR? ausgelesen und gelöscht. Das Limit Event Status Enable Register wird mit dem Befehl LSE gesetzt und mit dem Befehl LSE? ausgelesen. Bit 7 - Zur späteren Verwendung reserviert.
auf einen Wert zwischen 0 und 255 gesetzt und über die Abfrage *ESE? ausgelesen (die immer den zuletzt vom Controller gesetzten Wert ausgibt). Beim Einschalten wird es auf 0 gesetzt. Execution Error Register (EER) Dieses gerätespezifische Register enthält einen Wert, der den letzten Befehlsverarbeitungsfehler an dieser Schnittstelle repräsentiert. Die Fehlernummern haben folgende Bedeutung: 0 100 102 103 104 200 Seit der letzten Registerabfrage ist kein Fehler aufgetreten.
Bit 2 LIM3. Das Output3 Limit Status Bit. Wird gesetzt, wenn Bits im Limit Event Status Register für Ausgang 3 gesetzt sind, die im Limit Event Status Enable Register LSE3 entsprechend ebenfalls gesetzt wurden. Bit 1 LIM2. Das Output2 Limit Status Bit. Wird gesetzt, wenn Bits im Limit Event Status Register für Ausgang 2 gesetzt sind, die im Limit Event Status Enable Register LSE2 entsprechend ebenfalls gesetzt wurden. Bit 0 LIM1. Das Output1 Limit Status Bit.
Starteinstellungen nach dem Einschalten Beim Einschalten des Gerätes werden folgende Statuswerte gesetzt: EER Execution Error Register = 0 ESR Standard Event Status Register = 128 (PON-Bit gesetzt) QER Query Error Register † = 0 ESE Standard Event Status Enable Register † = 0 STB Status Byte Register = 0 SRE Service Request Enable Register † = 0 PRE Parallel Poll Response Enable Register † = 0 †? Diese Register werden normalerweise nur über die GPIB-Schnittstelle verwendet.
Statusmodell Seite 35
13 Remote-Befehle (nur MX180TP) 13.1 Allgemeines 13.1.1 Fern- und Lokalsteuerung Nach dem Einschalten befindet sich das Gerät im lokalen Modus, alle Eingaben erfolgen über das Tastenfeld. Alle Remote-Schnittstellen sind aktiv und warten auf einen Remote-Befehl. Wenn von einer Schnittstelle ein Befehl empfangen wird, schaltet das Gerät in den RemoteBetrieb. In diesem Zustand ist das Tastenfeld gesperrt, die Anzeige zeigt den Startbildschirm, mit REM in der rechten oberen Ecke.
ist innerhalb einer Befehlskennung oder eines Parameter nicht erlaubt, jeder andere zusätzliche wird ignoriert. Beachten Sie, dass das BackspaceZeichen (07H) als behandelt wird und daher nicht verwendet werden kann, um falsche Zeichen zu löschen. Bei allen Zeichen wird das höchste Bit ignoriert. Die Befehle unterscheiden nicht zwischen Groß-/Kleinschreibung. Befehle, die einen numerischen Parameter benötigen, akzeptieren das Freiformformat .
13.2.1 Befehle zur Gerätefunktion V Ausgangsspannung auf Volt setzen VV Ausgangsspannung auf Volt setzen, mit Verifizierung OVP Auslösepunkt des Ausgangs für den Überspannungsschutz auf Volt setzen OVP Aktiviert oder deaktiviert den Auslösepunkt für den Überspannungsschutz. kann ON oder OFF sein.
OP Ausgang auf Ein/Aus stellen, wobei folgende Bedeutung hat: 0=OFF, 1=ON OP? Rückmeldung des Ein/Aus-Status für Ausgang . Antwort ist wobei 1 = ON, 0 = OFF. OPALL Setzt alle Ausgänge standardmäßig gleichzeitig auf Ein/Aus, wobei folgende Bedeutung hat: 0=ALLE AUS, 1=ALLE EIN. Dieses Verhalten kann verändert werden, um die Ausgänge in einer zeitlichen Abfolge ein- und auszuschalten, oder um einen Ausgang ganz zu deaktivieren. Siehe Abschnitt 9.
13.2.2 Allgemeine Befehle *IDN? Gibt die Gerätekennung an. Die Antwort hat die Form , , , , wobei für der Herstellername erscheint, für der Gerätetyp, für die Schnittstellen-Seriennummer und für die installierte Firmware-Version. *RST Stellt die Funktionsparameter des Geräts auf die Standardvorgabe(Siehe Fußnote Einstellungen zurück (siehe Abschnitt 16). Hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Funktion Speichern und Abrufen.
EER? Abfragen und Löschen des Execution Error Registers. Antwort hat das Format . QER? Query Error Register abfragen und löschen . Antwort hat das Format . *STB? Gibt den Wert des Status Byte aus. Antwort hat das Format . Da es keine Ausgabeschlange gibt, kann MAV nur von einem Serial Poll GPIB gelesen werden, nicht jedoch über diese Abfrage, da jede vorherige Meldung bereits gesendet worden sein muss.
NETCONFIG? Gibt an, auf welche Weise zuerst eine IP-Adresse gesucht wird. Antwort ist wobei DHCP, AUTO oder STATIC sein kann. Die folgenden Befehle beziehen sich auf die von der LAN-Schnittstelle verwendeten Parameter. Hinweis: Das Gerät muss nach dem Senden folgender Befehle einmal aus und wieder eingeschaltet werden, bevor die neuen Einstellungen aktiviert sind (oder als Antwort auf die oben aufgeführten Abfragen ausgegeben werden).
14 Wartung Die Hersteller oder ihre Vertretungen bieten einen Reparaturdienst für fehlerhafte Geräte an. Falls Anwender Wartungsarbeiten selbst durchführen möchten, sollten sie nur geschultes Personal damit beauftragen. Für diese Arbeiten sollte die Serviceanleitung zu Hilfe genommen werden, die direkt beim Hersteller der Geräte oder dessen Vertretungen bezogen werden kann. 14.1 Reinigung Verwenden Sie zur Reinigung des Geräts ein leicht mit Wasser oder einem milden Reinigungsmittel angefeuchtetes Tuch.
15 Technical Specifications General specifications apply for the temperature range 5°C to 40°C. Accuracy specifications apply for the temperature range 18°C to 28°C after 15 minutes warm-up with no load and calibration at 23°C. Typical specifications are determined by design and are not guaranteed. OUTPUT SPECIFICATIONS (Each Output) Voltage/Current O/P1: Switchable 0V to 30V/1mA to 6A, 0V to15V/1mA to 10A Ranges: or 0V to 60V/1mA to 3A.
Over-current Protection (OCP) Trip: Over-temperature Protection (OTP) Trip: Voltage Programming Speed MX180TP only: (Typical figures) Measure-and-compare OCP for all outputs. OCP trips output off; typical response time 500ms. Setting range: O/P1 0.1A – 22A, O/P2 0.1A – 12A, O/P3 0.1A – 3.5A. Setting resolution: 10mA. Accuracy: ± (0.3% ±2digits) The output will be tripped off if a fault or blocked ventilation causes the internal temperature to rise excessively.
VOLTAGE TRACKING The power supply can be set so that the voltage of O/P2 is automatically set to that of O/P1 and tracks any changes. INTERFACES (MX180TP only) Full digital remote control facilities are available through the USB, RS232, LAN and GPIB interfaces. Setting and readback resolutions are the same as for the Output and Meter specifications respectively. RS232: USB: LAN: GPIB: Remote Command Processing Time: Standard 9-pin D-connector. Baud rate 9600. Standard USB 2.0 hardware connection.