User manual

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Der Überspannungsschutz (OVP) ist voll einstellbar im Bereich 1 V bis 66 V. Für
CPX200D und CPX200DP im Local-Modus wird der OVP-Grenzwert über das per
Schraubendreher einstellbare OVP-Potentiometer gesetzt, welches durch die
Öffnung auf der Gerätevorderseite unmittelbar über der OVP-Taste zugänglich ist.
Durch Drehen nach rechts wird der Grenzwert erhöht und kann direkt auf dem
Display abgelesen werden, indem man die OVP-Taste darunter drückt. Im
Fernsteuerbetrieb (nur CPX200DP) wird ein unabhängiger OVP-Wert verwendet,
der über die RS232, USB, LAN (LXI) oder GPIB Schnittstellen eingestellt werden
kann (Standardwert 66 V) siehe ; see Abschnitt „Fernsteuerbefehle“. Falls die
Ausgangsspannung den eingestellten OVP-Wert aus irgendeinem Grund
überschreitet (einschl. externe Spannungen), wird der Ausgang abgeschaltet.
OVP
Fernfühlerleitung bildet hierbei den Innenleiter). Instabilität und schlechte Regulierung aufgrund
von Störsignalen auf den Sense-Leitungen bei Anschluss an komplexe Lasten können durch den
Einbau eines geeigneten Kondensators direkt zwischen den einzelnen Sense-Anschlüssen und
der zugehörigen Ausgangsklemme an der PSU-Frontplatte minimiert werden. Ein Polyester-Elko
oder ein Elko mit niedrigem ESR-Wert zwischen 10uF und 100uF ist in der Regel ausreichend.
Der Spannungsabfall des jeweiligen Ausgangskabels darf 0,5 Volt nicht überschreiten.
Setzen Sie den LOCAL/REMOTE Schalter auf LOCAL zurück, wenn die Fernfühlerfunktion nicht
verwendet wird.
Bei Verwendung der rückseitigen Ausgänge beim CPX200DP empfiehlt es sich die
Fernfühlerfunktion zu nutzen, um eine stabile Ausgangsspannung zu gewährleisten. Der
Anschluss kann an die Fernfühleranschlüsse auf der Vorder- oder auf der Rückseite erfolgen,
jedoch nie an beide gleichzeitig. Schließen Sie die Sense-Klemmen unter Beachtung obiger
Empfehlungen an die Last an und setzen Sie den Schalter LOCAL/REMOTE auf REMOTE.
Reihen- oder Parallelschaltung mit anderen Spannungsquellen
Die Ausgänge des Netzgeräts sind galvanisch getrennt und können mit anderen Netzgeräten in
Reihe geschaltet werden, um hohe Gleichstromspannungen bis zu 300 VDC zu erzeugen.
Die maximal zulässige Spannung zwischen einer Anschlussklemme und Erde (
) beträgt 300
VDC; die maximal zulässige Spannung zwischen der Anschlussklemme eines Ausgangs und
einer Anschlussklemme des anderen Ausgangs beträgt ebenfalls 300 VDC.
ACHTUNG! Spannungen dieser Größenordnung sind äußerst gefährlich. Daher müssen die
Ausgangsklemmen bei Verwendung derartiger Spannung unbedingt vor Berührung geschützt
werden. Auf keinen Fall dürfen die Ausgangsklemmen in einem solchen Fall berührt werden.
Sämtliche Anschlüsse an den Klemmen dürfen erst dann erfolgen, wenn alle betreffenden
Netzgeräte ausgeschaltet sind.
Zu beachten ist, dass das Gerät nur als Stromquelle dient und keine Ströme ableiten kann, d. h.
es können keine gegenphasigen Geräte angeschlossen werden.
Das Gerät kann auch mit anderen Netzteilen parallel geschaltet werden, um eine höhere
Stromabgabe zu erzielen. Werden mehrere Geräte parallel geschaltet, entspricht die
Ausgangsspannung dem Gerät mit der höchsten Ausgangsspannung. Dies gilt nur, solange der
Strombegrenzungswert des betreffenden Geräts nicht erreicht wird. Ist dies der Fall, fällt die
Ausgangsspannung auf die nächsthöchste Einstellung ab, usw. Bei Konstantstrombetrieb können
mehrere Geräte parallel geschaltet werden, um einen Strom mit der Summe der jeweiligen
Stromgrenzwerte bereitzustellen. Für optimalen Betrieb sollten die Netzgeräte getrennt an die Last
angeschlossen werden.
Beachten Sie, dass die Ausgangsklemmen für einen maximalen Strom von 30 A ausgelegt sind.
Sollen zwei oder mehr Quellen parallel geschaltet werden, um einen höheren Strom zu erreichen,
muss die Verbindung an einer anderen Stelle erfolgen und nicht an einer der Anschlussklemmen
Schutzvorrichtungen