User manual
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Webserver; Konfiguration des Passwortschutzes
Das Gerät enthält einen einfachen Webserver. Dieser liefert Informationen zum Gerät und
ermöglicht die Konfiguration. Die Konfigurationsseite kann mit einem Passwort geschützt werden,
um unbefugte Änderungen der Konfiguration für den Fernsteuerbetrieb zu verhindern. Die
Standardeinstellung ist ‘kein Passwort’.
Auf der eigentlichen Konfigurationsseite wird erklärt wie das Passwort gesetzt werden kann. Das
Passwort kann bis zu 15 Zeichen besitzen. Beachten Sie bitte, dass kein Benutzername
verwendet werden sollte. Beim Betätigen des LAN RESET Schalters zum Zurücksetzen aller
LAN-Parameter auf die Werksvoreinstellung wird auch das Passwort auf die Standardeinstellung
(kein Passwort) zurückgesetzt.
Die Webseiten verfügen über eine Identifizierungsfunktion, sodass der Benutzer einen
Identifizierungsbefehl zum Gerät senden kann. Daraufhin blinkt dessen Display, bis der Befehl
aufgehoben wird.
ICMP Ping-Server
Das Gerät enthält einen ICMP-Server, um das Gerät entweder über den Hostnamen oder die IP-
Adresse per Ping-Befehl anzusprechen.
VXI-11 Discovery Protokoll
Das Gerät unterstützt stark eingeschränkt das VXI-11 Protokoll, sodass lediglich eine
Instrumentenerkennung möglich ist.
Das Gerät implementiert einen Sun RPC Port-Mapper auf TCP Port 111 und UDP Port 111 (siehe
RPC1183). Folgende Aufrufe stehen zur Verfügung: NULL, GET PORT und DUMP.
Auf TCP Port 1024 wird ein sehr einfaches VXI-11 Protokoll implementiert, das zur
Instrumentenerkennung ausreicht. Hier werden folgende Aufrufe unterstützt: CREATE LINK,
DEVICE_WRITE, DEVICE_READ und DESTROY_LINK.
Nach Herstellung der Verbindung werden alle weiteren Informationen vom Gerät ignoriert und es
wird lediglich der Identifizierungs-String wie bei einem “*IDN?” Befehl in folgender Form
ausgegeben:
‘Hersteller,Modell,Seriennr.,X.xx – Y.yy’
Zum Beispiel:
THURLBY THANDAR, QPX1200, 279730, 3.00 – 1.00
wobei ‘X.xx’ die Revisionsnummer der Main-Firmware und ‘Y.yy’ die Revisionsnummer der
Interface-Firmware angibt. Die Interface-Firmware ist über den USB-Port vom Benutzer vor Ort
aktualisierbar.
mDNS und DNS-SD Unterstützung
Multicast DNS bietet DNS-Dienste auch in Netzwerken ohne zentralen DNS-Server (oder DHCP-
Server). Dies vereinfacht die Einrichtung eines einfachen LAN mit sinnvollen Hostnamen anstelle
einer rohen IP-Adresse. Mit Service-Discovery können das Gerät und seine Dienste problemlos
identifiziert werden.
Die vom Gerät bereitgestellten Services sind http (_http._tcp) und lxi (_lxi._tcp).
VISA Resource-Name
Aufgrund der eingeschränkten Unterstützung für VXI-11(nur Discovery-Protokoll) muss das Gerät
im Zusammenhang mit Software, die über einen VISA Resource-Namen kommuniziert, anhand
seiner Raw-Socket-Information angesprochen werden. So würde z. B. ein Gerät mit der IP-
Adresse 192.168.1.100 normalerweise den VISA Resource-Namen
"TCPIP0::192.168.1.100::inst0::INSTR" besitzen, der aber für dieses Gerät umgewandelt werden
muss auf "TCPIP0::192.168.1.100::9221::SOCKET", wobei 9221 der TCP-Port ist, der von
diesem Gerät für Steuerung und Überwachung verwendet wird (siehe unten).










