Operation Manual
können einen Speicherort für diese Dateien bestimmen, indem Sie im Dialogfeld „Projekteinstellungen“ einen Speicherort für Audiovorschauen auf
dem Arbeitslaufwerk festlegen.
Sie können mit Audiodateien arbeiten und diesen sogar Effekte zuordnen, bevor sie vollständig angeglichen sind. Allerdings lassen sich nur die
Teile der Dateien anzeigen, die bereits angeglichen wurden. Bei der Wiedergabe hören Sie keine unangeglichenen Abschnitte.
Diese Regeln bestimmen, welche Audiotypen angeglichen werden sollen:
Unkomprimierte Audiodateien
Premiere Pro gleicht keine Audiodateien in unkomprimierten Clips an, die in einer der ursprünglich unterstützten Sampleraten
aufgenommen wurden, solange diese Clips in Sequenzen mit passenden Sampleraten verwendet werden.
Premiere Pro gleicht Audiodateien in unkomprimierten Clips an, wenn Sie diese in Sequenzen mit nicht passenden
Sampleraten verwenden. Es findet allerdings keine Angleichung statt, solange Sie die Sequenzen nicht exportieren oder
solange Sie keine Audio-Vorschaudateien erstellen.
Premiere Pro gleicht Audiodateien in unkomprimierten Formaten ab, die nicht in einer ursprünglich unterstützten Samplerate
aufgenommen wurden. In den meisten Fällen findet ein Upsample von Audiodateien statt, entweder auf die nächste
unterstützte Samplerate oder auf eine unterstützte Samplerate, die ein genaues Vielfaches der Quell-Audiosamplerate
darstellt. Es findet z. B. ein Upsample einer 11024-Hz-Quelle auf 11025 Hz statt, da dies die nächste unterstützte Rate ist und
es keine unterstützte Rate gibt, die ein genaues Vielfaches von 11024 darstellt.
Komprimierte Audiodateien
Premiere Pro gleicht alle komprimierten Audiodateien an, die z. B. in MP3-, WMA-, MPEG- oder komprimierten MOV-Dateien
vorhanden sind. Diese Audiodateien werden gemäß der Samplerate ihrer Quelldatei angeglichen. So wird z. B. eine 44100-Hz-
mp3-Datei an 44100 Hz angeglichen. Wenn jedoch angeglichenes Audio in einer Sequenz mit einer nicht passenden
Sampling-Rate verwendet wird (im Vergleich zur Verwendung eines 44100-Hz-Clips in einer 44000-Hz-Sequenz), findet die
Wiedergabe der Audiodateien mit der Samplerate der Sequenz ohne weitere Angleichung statt.
Premiere Pro gleicht keine Datei an, die in einer Sequenz angeglichen wurde, wenn Sie diese Datei in eine andere Sequenz mit derselben
Audiosamplerate importieren, solange Sie die Datei nicht seit ihrer Angleichung verschoben oder umbenannt haben. Premiere Pro behält den
Speicherort der Angleichungsdateien für alle Dateien bei, die in der Medien-Cache-Datenbank angeglichen wurden.
Um eine Angleichung zu vermeiden, verwenden Sie die Audiobearbeitungssoftware oder Transcodierungssoftware und wandeln Ihre Dateien
mit den unterstützten Samplingraten in nativ unterstützte unkomprimierte Formate um.
Zusätzlich zum Angleichen einiger Dateien erstellt Premiere Pro auch eine PEK-Datei für alle Dateien, die Audio enthalten, wenn diese zum ersten
Mal in ein Projekt importiert werden. Es verwendet diese PEK-Dateien zum Zeichnen von Audiosignalen im Schnittfenster. Premiere Pro speichert
PEK-Dateien in dem für Medien-Cache-Dateien angegebenen Verzeichnis im Fenster „Medien“ im Dialogfeld „Voreinstellungen“.
Rechtliche Hinweise | Online-Datenschutzrichtlinien