Operation Manual
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Hinweis:
Befolgen Sie dieselben Richtlinien für Audio.
Diese Erwägungen gelten gleichermaßen für die Audio- wie für die Videoproduktion. Eine zufriedenstellende Audiokomprimierung lässt sich nur
auf der Grundlage qualitativ hochwertiger Audiodaten realisieren. Wenn Ihr Projekt Audiomaterial von einer CD enthält, sollten Sie die
Audiodateien direkt von der CD auf Ihre Festplatte übertragen. Nehmen Sie den Ton nicht über den Analogeingang Ihrer Soundkarte auf. Die
Soundkarte erfordert eine unnötige Digital-zu-Analog- und Analog-zu-Digital-Konvertierung, die Störungen in der Audioquelldatei verursachen
kann. Sowohl für Windows- als auch für Macintosh®-Plattformen stehen verschiedene Hilfsprogramme zur direkten digitalen Datenübertragung zur
Verfügung. Wenn Sie von einer analogen Quelle aufnehmen, sollten Sie die Soundkarte mit der besten Qualität verwenden.
Tipps zum Erstellen von Videos für mobile Geräte
Sie können eine Sequenz für die Verwendung mit Apple iPods, 3GPP-Mobiltelefonen, Sony PSPs oder anderen Mobilgeräten exportieren. Wählen
Sie in den Exporteinstellungen eine H.264-Formatvorgabe für das Zielgerät aus.
FAQ: „How do I export a movie for YouTube, Vimeo, iPad, iPhone, Apple TV?“ (Wie exportiere ich einen Film für YouTube, Vimeo, iPad, iPhone,
Apple TV?)
Befolgen Sie diese Tipps beim Aufnehmen von Inhalten für mobile Geräte:
Kurze Aufnahmen sind besser. Versuchen Sie, das Objekt vom Hintergrund getrennt zu halten; die Farben und Werte
zwischen Hintergrund und Objekt sollten nicht zu ähnlich sein.
Achten Sie auf die Beleuchtung. Schwache Beleuchtung ist bei mobilen Geräten ein größeres Problem und kann die
Sichtbarkeit auf kleinen Bildschirmen reduzieren. Filmen und justieren Sie mit dieser Einschränkung im Hinterkopf.
Vermeiden Sie übermäßiges Schwenken oder Drehen.
Befolgen Sie die folgenden Tipps beim Bearbeiten von Videos mit Adobe Premiere Pro und After Effects:
Stellen Sie die Bildfrequenz für den Ausgabefilm entsprechend des Ausgabegeräts oder der Ausgabeart ein. Ein Werbespot in
After Effects kann beispielsweise für die Verbreitung auf mobilen Geräten mit 15 Bildern pro Sekunde (FPS), für die
Ausstrahlung im amerikanischen Fernsehen jedoch mit 29,97 FPS gerendert werden. In der Regel sollten Sie eine niedrigere
Bildfrequenz verwenden. Eine Bildfrequenz von 22 FPS ist ein guter Kompromiss, um die Dateigröße ohne Qualitätseinbußen
zu reduzieren.
Gestalten Sie den Film so klein wie möglich und entfernen Sie jegliche irrelevante Inhalte, insbesondere leere Frames. Viele
Aktionen können vor dem Kodieren ausgeführt werden, um die Dateigröße zu beschränken. Einige davon betreffen
Aufnahmetechniken, wohingegen andere (z. B. die Anwendung von Stabilisierungs-Tools bei After Effects, Reduzierung des
Bildrauschens oder Weichzeichnung) Post-Produktionsaufgaben sind, die die Komprimierung für den Encoder vereinfachen.
Tipps zur Verkleinerung von Filmen finden Sie in der Online-Hilfe für After Effects und Adobe Premiere Pro.
Passen Sie das Farbbedienfeld an das entsprechende mobile Gerät an. Mobile Geräte verfügen in der Regel über eine
eingeschränkte Farbauswahl. Durch Anzeigen einer Vorschau in Device Central können Sie feststellen, ob die verwendeten
Farben für ein bestimmtes Gerät oder eine Reihe von Geräten optimal sind.
Videoclips anpassen. Mit der Ansicht in Graustufen können Werte leichter verglichen werden.
Verwenden Sie die in Adobe Media Encoder verfügbaren Vorgaben. Einige Vorgaben sind für den Export in mobile 3GPP-
Geräte mit Adobe Media Encoder entworfen. 3GPP-Vorgaben sind in Standardgrößen vorhanden: 176 x 144 (QCIF),
320 x 240 und 352 x 288.
Schneiden Sie mit Bedacht. Es ist allgemein üblich, mit Standard-DV-Projekteinstellungen zu arbeiten und die Datei in den
Formaten DV, DVD, Flash, WMV und Mobile 3GPP auszugeben. Verwenden Sie die üblichen Vorgaben, aber beachten Sie
zum Zeitpunkt der Kodierens den Unterschied zwischen 4:3- bzw. 16:9-Videos und dem 11:9-Seitenverhältnis von mobilem
3GPP. Das Freistellungswerkzeug von Adobe Media Encoder ermöglicht genau wie das Freistellungswerkzeug in Photoshop
die Beschränkung auf beliebige Proportionen und fügt zu den vorhandenen Formaten 4:3 und 16:9 die Vorgabe 11:9 hinzu.
Arbeiten Sie mit einem Seitenverhältnis, das der Ausgabe des mobilen Geräts entspricht. Vorgaben für neue Projekt
erleichtern dies (nur in Windows verfügbar). Die Frameabmessungen sind größer als die endgültige Ausgabegröße (die Arbeit
in 176 x 144 kann sich beispielsweise beim Hinzufügen von Titeln schwierig gestalten), aber sie weisen für leichteres Kodieren
dasselbe Seitenverhältnis wie der Ausgabeframe auf. Jede Windows-Projektvorgabe rendert die Datei als unkomprimiertes
Video, aber die meisten Computer können eine Datenrate mit derartig reduzierten Bildgrößen und halbierten Frameraten
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