Operation Manual

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Viele Dateiformate können einen Alphakanal enthalten, darunter Adobe Photoshop, ElectricImage, TGA, TIFF, EPS, PDF und Adobe Illustrator.
AVI- und QuickTime-Dateien (gespeichert mit einer Farbtiefe von Millionen von Farben oder mehr) können je nach Codec, mit dem diese
Dateitypen generiert wurden, ebenfalls Alphakanäle enthalten.
Anweisungen zum Exportieren von Video mit einem Alphakanal (Transparenz) finden Sie in diesem Beitrag.
Direkte und integrierte Kanäle
Alphakanäle speichern Transparenzinformationen auf zwei Arten in Dateien: direkt oder integriert. Die Alphakanäle sind zwar identisch, zwischen
den Farbkanälen gibt es jedoch Unterschiede.
Bei direkten (nicht maskierten) Kanälen werden die Transparenzinformationen nur im Alphakanal gespeichert und nicht in den sichtbaren
Farbkanälen. Bei direkten Kanälen sind die Transparenzeffekte erst dann sichtbar, wenn das Bild in einem Programm angezeigt wird, das direkte
Kanäle unterstützt.
Bei integrierten (maskierten) Kanälen werden die Transparenzinformationen im Alphakanal und auch in den sichtbaren RGB-Kanälen gespeichert,
die mit einer Hintergrundfarbe integriert (multipliziert) werden. Die Farben in halbtransparenten Bereichen wie zum Beispiel weichen Kanten
werden proportional zum Transparenzgrad gegen die Hintergrundfarbe verschoben.
Mit einigen Softwareprogrammen können Sie die Hintergrundfarbe, mit der die Kanäle integriert wurden, festlegen. Ansonsten ist die
Hintergrundfarbe in der Regel Schwarz oder Weiß.
Direkte Kanäle enthalten normalerweise genauere Farbinformationen als integrierte Kanäle. Integrierte Kanäle sind mit einer größeren Auswahl an
Programmen kompatibel, wie zum Beispiel mit dem Apple QuickTime Player. Oft wurde die Entscheidung, ob Bilder mit direkten oder integrierten
Kanälen verwendet werden, bereits getroffen, bevor Sie die Elemente zur Bearbeitung und Montage erhalten haben. Premiere Pro und After
Effects erkennen sowohl direkte als auch integrierte Kanäle, jedoch nur den ersten Alphakanal, den sie in einer Datei mit mehreren Alphakanälen
finden. Adobe Flash erkennt nur integrierte Alphakanäle.
Keying Einführung
Durch Keying wird die Transparenz mit einem bestimmten Farbwert (über einen Farb-Key oder Chroma-Key) oder mit einem Helligkeitswert (mit
einem Luminanz-Key) in einem Bild definiert. Wenn Sie einen Wert auskeyen, werden alle Pixel mit ähnlichen Farben oder Luminanzwerten
transparent.
Durch Keying kann auf einfache Weise ein Hintergrund mit einer einheitlichen Farbe oder Helligkeit durch ein anderes Bild ersetzt werden; dies ist
insbesondere bei der Arbeit mit Objekten, die nur schwer maskiert werden können, ein hilfreiches Verfahren. Die Technik, bei der ein Hintergrund
einheitlicher Farbe ausgekeyt wird, wird häufig als Bluescreening oder Greenscreening bezeichnet, obwohl nicht unbedingt Blau oder Grün
verwendet werden muss. Sie können eine beliebige Flächenfarbe für den Hintergrund verwenden.
Durch Differenz-Keying wird die Transparenz in Bezug auf ein bestimmtes Basis-Hintergrundbild definiert. Statt eine Farbfläche mit einer einzigen
Farbe „auszukeyen“, können Sie einen beliebigen Hintergrund „auskeyen“.
Das Keying in Premiere Pro erfolgt mithilfe von Keying-Effekten. Weitere Informationen finden Sie unter Keying-Effekte.
Überblenden von Clips mit einem Korrekturmaske-Effekt
Sie können Bilder mit einem Korrekturmaske-Effekt überblenden. Weitere Informationen zur Verwendung des Effekts „Korrekturmaske“ finden Sie
unter 4-Punkt-, 8-Punkt- und 16-Punkt-Korrekturmaske-Effekte.
Überblenden von Clips mit dem Effekt „Spurmaske-Key“
Sie können Clips mit einer Maske überblenden (normalerweise ein Schwarzweißbild oder ein Bild aus dem Titelfenster), indem Sie den Effekt
„Spurmaske-Key“ verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Artikel Spurmaske-Key Effekt.
In diesem Video wird das Erstellen eines Spurmaske-Effekts demonstriert.
Definieren der Opazität in einem Schnittfenster
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