Operation Manual

Frame wiederholen (ABBCD)
Frame, interlaced (2:3:3:2)
3. Klicken Sie auf „Wiedergabeeinstellungen“.
4. Wählen Sie im Bereich 24P-Umwandlungsmethode“ eine der folgenden Optionen aus:
Dupliziert Frames, wenn dies erforderlich ist, um eine
reibungslose Wiedergabe mit 29,97 fps zu erzielen. Für diese Option wird ein relativ
geringer Anteil der CPU-Ressourcen benötigt.
Kombiniert die Frames in einem gemischten
Fernseher/Kino-Format, um eine reibungslose Wiedergabe mit 29,97 fps zu erzielen.
Diese Option ermöglicht eine einwandfreie Wiedergabe, benötigt jedoch mehr CPU-
Ressourcen.
5. Klicken Sie im Dialogfeld „Wiedergabeeinstellungen“ auf „OK“ und im Dialogfeld „Neue
Sequenz“ ebenfalls auf „OK“.
Deaktivieren des 24p-Pulldowns zur Simulation der Film-Video-Übertragung
Premiere Pro verwendet standardmäßig ein 24p-Pulldown-Schema, um 24p-DV-Material mit 29,97 fps in
einem Projekt wiederzugeben, das auf einer der NTSC-Voreinstellungen basiert. Sie können das Pulldown-
Schema deaktivieren, um Ihrem Film das Aussehen eines auf Video oder Broadcast überspielten Films zu
geben (ohne Frame-Interpolation).
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) oder bei gedrückter CTRL-Taste (MAC
OS) im Projektfenster auf einen 24p-Clip.
2. Wählen Sie „Ändern“ > „Filmmaterial interpretieren“.
3. Wählen Sie unter Framerate die Option „24p DV-Pulldown entfernen“ aus.
4. Klicken Sie auf „OK“.
Darüber hinaus können Sie eine beliebige Anzahl von Film-Plug-in-Effekten von Drittanbietern auf die
Master-Sequenz anwenden. Mit diesen Plug-ins kann eine Konvertierung und somit eine Angleichung an
die Fernsehbildfähigkeiten durchgeführt oder eine Körnung- oder Farbkorrektur zur Simulierung
verschiedener Filmmaterialien vorgenommen werden. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit besonders auf die
Beleuchtung und setzen Sie während der Aufnahme ein Stativ und langsame Schwenks ein, um den
Eindruck zu erwecken, dass eine schwere Filmkamera verwendet wurde. Wenn Sie diese Details
beachten, erhält Ihr Projekt ein relativ authentisches Filmaussehen.
Anzeigen des Timecodes einer 24p-Quelle
Beim Importieren von 24p-Filmmaterial behandelt Premiere Pro dies als Vollbildmaterial, das mit 23,976 fps
aufgenommen wurde. Aus diesem Grund wird beim Arbeiten mit 24p-Filmmaterial in einem 24p-Projekt der
Timecode als 24 fps angezeigt. Die Kamera nimmt und zeichnet 24p-Filmmaterial jedoch im Format „30-fps-
Non-Drop-Frame-Timecode“ auf. Wenn Sie 24p-Filmmaterial für die spätere Aufnahme aufzeichnen, erfolgt
die Aufzeichnung basierend auf dem Timecode-Format der Kamera, also 30-fps-Non-Drop-Frame-
Timecode“.
Wenn Sie einen Clip für die spätere Aufnahme aufzeichnen, kann dieser z. B. einen In-Point bei 00:01:00:28
haben. Als Offlineclip in einem 24p-Projekt wird der In-Point jedoch u. U. als 00:01:00:23 angegeben. Das
Mischen von Filmmaterial mit Non-Drop-Frames und Filmmaterial mit Drop-Frames kann auch zu größeren
Timecode-Unterschieden zwischen dem Projekt und dem Clip führen, sodass Minuten, Sekunden und die
Gesamtlänge nicht mehr synchron sind. Berücksichtigen Sie diese Diskrepanzen bei der Bearbeitung.
Wenn Sie einen Non-Drop-Frame-Timecode von 30 fps für Projekte mit 24p-Filmmaterial verwenden, lässt
Premiere Pro jeden fünften Frame beim Timecode des 24p-Filmmaterials aus. Als Eigenschaft ihres 24p-
Clips wird eine Framerate von 23,976, jedoch eine Timebase von 29,97 angezeigt. Wenn Sie die Anzeige
des ursprünglichen Clip-Timecodes bevorzugen, gehen Sie wie folgt vor:
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) oder bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac
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