Operation Manual
Master
Hinweis:
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Legt den Standardkanaltyp für die Masterspur in neuen Sequenzen als „Mono“, „Stereo“,
„5.1 Surround“ oder „16-Kanal“ fest.
Wenn Sie nicht verfügbare Sequenzeinstellungen ändern möchten, können Sie eine Sequenz mit
den gewünschten Einstellungen erstellen. Verschieben Sie anschließend den Inhalt der aktuellen Sequenz in
diese.
Auswählen einer Sequenzvorgabe
Um sicherzustellen, dass eine Sequenz erstellt wird, bei der die Eigenschaften eines Assets
übereinstimmen, ziehen Sie das Asset auf die Schaltfläche „Neues Objekt“
, die sich unten im
Projektfenster befindet. So verhindern Sie Fehler bei der manuellen Eingabe der Sequenzeinstellungen
oder die Auswahl der falschen Sequenzvorgabe.
Eine Sequenz kann unterschiedliche Typen von Assets in verschiedenen Formaten und mit vielen
verschiedenen Parametern enthalten. Die beste Leistung in Premiere Pro erzielen Sie aber, wenn die
Einstellungen für eine Sequenz mit möglichst vielen der darin verwendeten Assets übereinstimmen. Damit
eine optimale Leistung und möglichst kurze Renderzeiten gewährleistet sind, ermitteln Sie folgende
Parameter für die zu bearbeitenden Assets, bevor Sie eine Sequenz erstellen. Nachdem Sie die Parameter
ermittelt haben, können Sie eine Sequenz mit den passenden Einstellungen erstellen. Berücksichtigen Sie
diese Parameter auch, wenn Sie Assets von einem bandbasierten Gerät aufnehmen, damit Sie die korrekten
Aufnahmeeinstellungen auswählen können.
Aufnahmeformat (z. B. DV oder DVCPRO HD)
Dateiformat (z. B. AVI, MOV oder VOB)
Frame-Seitenverhältnis (z. B. 16:9 oder 4:3)
Pixel-Seitenverhältnis (z. B. 1,0 oder 0,9091)
Framerate (z. B. 29,97 fps oder 23,976 fps)
Timebase (z. B. 29.97 fps oder 23.976 fps)
Halbbilder (z. B. progressiv oder interlaced)
Audio-Abtastrate (z. B. 32 Hz oder 48 Hz)
Video-Codec
Audio-Codec
Im Eigenschaftenfenster finden Sie viele dieser Parameter für Ihre Assets. Weitere Informationen finden Sie
unter Anzeigen von Clipeigenschaften. Wahlweise können Sie auch die Anwendung eines Drittanbieters
verwenden, etwa die Freeware-Programme MediaInfo oder GSpot Codec Information Appliance. Um die
beim Generieren einer Datei verwendeten Codecs zu finden, können Sie auch in Apple QuickTime Player die
Option „Fenster“ > „Filminspektor einblenden“ wählen.
Manche Assets verwenden Codecs, die in Premiere Pro nicht nativ unterstützt werden. Häufig können Sie
diese Assets nach der Installation der entsprechenden Codecs bearbeiten. Achten Sie jedoch darauf, keine
ungetesteten Codecs auf Ihrem System zu installieren, die wiederum zu weiteren Problemen führen könnten.
Erstellen einer benutzerdefinierten Sequenzvorgabe
Zur Anpassung der meisten Sequenzeinstellungen müssen Sie eine neue Sequenz beginnen, eine
vorhandene Vorgabe auswählen und diese ändern.
Es wird nicht jede mögliche Framerate in jedem Bearbeitungsmodus unterstützt. Um eine
benutzerdefinierte Vorgabe, beispielsweise mit einer Framerate von 23.976 fps, zu erstellen, wählen Sie
als Bearbeitungsmodus die Option „Benutzerdefiniert“. Wählen Sie dann aus dem Menü „Timebase“ die
Einstellung „23.976 Frames/Sekunde“.
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