Operation Manual
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Clips in das Programmfenster
Markieren und ziehen Sie den Clip aus dem Projektfenster, Quellfenster oder Media-Browser in den
Programmmonitor. Dabei erscheint eine Überlagerung im Monitor, um die Bearbeitungsarten Überschreiben
und Einfügen grafisch miteinander zu vergleichen. Eine QuickInfo beschreibt den Modifizierer, der zum
Umschalten zwischen den beiden Bearbeitungsarten verwendet wird. Um eine Einfügungs- oder
Überschreibungsbearbeitung durch Ziehen und Ablegen eines Clips in das Programmfenster durchzuführen,
führen Sie folgende Schritte aus:
Verwenden Sie das Drag & Drop-Verfahren, um eine Überschreibungsbearbeitung
durchzuführen (standardmäßiges Ziehen, kein Modifizierer).
Verwenden Sie das Drag & Drop-Verfahren, um eine Einfügungsbearbeitung
durchzuführen (halten Sie die Befehlstaste (Mac OS) bzw. die Strg-Taste (Windows)
gedrückt).
Der Clip bzw. die Clips, die in das Programmfenster gezogen werden können, können entweder aus dem
Projektfenster oder dem Media-Browser stammen. Es kann sich um AV-, Nur-Video- oder Nur-Audioclips
handeln.
Wenn ein Clip aus dem Projektfenster oder Medienbrowser in den Videoanzeigebereich des
Programmmonitors gezogen wird, erscheint die Überschreibungsüberlagerung standardmäßig nur dann,
wenn kein Modifizierer gedrückt wird. Es wird eine QuickInfo unter der Miniaturansicht des Clips angezeigt,
sodass durch Ablegen (Loslassen der Maustaste) eine Überschreibungsbearbeitung und durch Halten der
Befehlstaste (Mac OS) bzw. Strg-Taste (Windows) eine Einfügungsbearbeitung erstellt wird.
Werden mehrere Clips in den Programmmonitor gezogen, wird das Symbol für einen Stapel aus mehreren
Clips nicht angezeigt. Das Symbol für einen Dateistapel zeigt die Anzahl an gezogenen Clips nicht exakt an.
Wird der Modifizierer gedrückt, wird die Überlagerung aktualisiert und zeigt die Einfügungsbearbeitungs-
Überlagerung an. Durch Drücken des Modifizierers können Sie während des Drag & Drop-Vorgangs
zwischen den Modi Überschreiben und Einfügen umschalten. Halten Sie den Modifizierer gedrückt und die
Überlagerung zeigt „Aktualisierung“ an.
Durchführen einer Dreipunkt- und Vierpunktbearbeitung
Im Quell- und Programmmonitor stehen Steuerelemente für die Durchführung von Dreipunkt- und
Vierpunktbearbeitungen zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um Standard-Bearbeitungsverfahren im
herkömmlichen Filmschnitt.
Bei der Dreipunktbearbeitung setzen Sie Marken für entweder zwei In-Points und einen Out-Point oder für
zwei Out-Points und einen In-Point. Den vierten Punkt müssen Sie nicht selbst setzen, da er aus den
anderen drei Punkten abgeleitet wird. Bei einer typischen Dreipunktbearbeitung geben Sie zum Beispiel den
Start- und den Endframe des Originalclips (den In- und Out-Point des Originals) sowie den Punkt an, an dem
der Clip in der Sequenz beginnen soll (den In-Point der Sequenz). Das Clipende in der Sequenz, also der
nicht angegebenen Out-Point der Sequenz, wird automatisch anhand der drei definierten Punkte bestimmt.
Eine Bearbeitung kann jedoch anhand jeder beliebigen Kombination von drei Punkten vorgenommen werden.
Manchmal ist zum Beispiel der Punkt, an dem ein Clip in einer Sequenz endet, wichtiger als der Clipanfang.
In diesem Fall bestehen die drei Punkte aus In- und Out-Point des Originals und Out-Point der Sequenz.
Muss der Clip dagegen an bestimmten Punkten der Sequenz beginnen und enden, z. B. exakt mit einem
Sprecherkommentar übereinstimmen, können Sie zwei Punkte in der Sequenz und nur einen Punkt im
Original setzen.
Bei einer Vierpunktbearbeitung setzen Sie Marken für den In- und Out-Point des Originals sowie für den In-
und Out-Point der Sequenz. Die Vierpunktbearbeitung sollten Sie verwenden, wenn sowohl der Anfangs- und
Endframe des Originals als auch der Anfangs- und Endframe der Sequenz entscheidend sind. Wenn sich die
markierte Dauer des Originals von der markierten Dauer der Sequenz unterscheidet, gibt Premiere Pro eine
entsprechende Warnung aus und schlägt Alternativen vor.
Durchführen einer Dreipunktbearbeitung
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