Operation Manual

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Sie können Audio- und Videodaten auf separaten Laufwerken aufnehmen, wenn diese Funktion vom Format-Codec unterstützt
wird. (Die systemeigene DV- und HDV-Aufnahmefunktion in Premiere Pro erlaubt keine getrennte Aufnahme von Video- und
Audiodaten.) Definieren Sie den Speicherort für neue Dateien, indem Sie die Option „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ >
„Festplatten durchsuchen“ (Windows) oder „Premiere Pro“ > „Voreinstellungen“ > „Festplatten durchsuchen“ (Mac OS)
auswählen. Wenn Sie die Voreinstellungen nicht ändern, werden alle in Premiere Pro aufgenommenen oder erstellten Dateien
im selben Ordner gespeichert, in dem die Projektdateien gespeichert sind.
Online-Ressourcen zur Verbesserung der Systemleistung
In diesem Foren-Thread geben erfahrene Benutzer Ratschläge zur Einrichtung von Festplatten für ein Videobearbeitungssystem.
Eine Sammlung von Videos und Artikeln zur Optimierung der Leistung von Premiere Pro finden Sie in diesem Blog-Beitrag.
Dieses Video zeigt, wie Sie Ihre Festplatte so einrichten, dass Sie in Adobe Premiere Pro und After Effects optimale Leistung erzielen.
Das Formatieren von Datenträgern und Laufwerken im NTFS-Format unter Windows wird auf dieser Seite der Microsoft-Website erläutert.
Wie Sie Datenträger und Laufwerke im HFS+-Format unter Mac OS formatieren, erfahren Sie auf dieser Seite der kenstone.net-Website. Die
Informationen auf dieser Seite gelten für Mac OS X 10.4-10.7.
Verschieben oder Löschen der Medien-Cache-Datenbank
Bei einigen Formaten von Video- und Audiodateien erstellt beim Import Versionen, die im Zwischenspeicher abgelegt werden und dort für die
Generierung der Vorschau leicht zugänglich sind. Dabei werden importierte Audiodateien jeweils an eine neue .cfa-Datei angepasst, MPEG-
Dateien werden in eine neue .mpgindex-Datei indiziert. Der Medien-Cache steigert die Leistung bei Vorschauen erheblich, da die Video- und
Audioelemente nicht für jede Vorschau neu verarbeitet werden müssen.
Beim ersten Importieren einer Datei kann es aufgrund des Verarbeitens und Zwischenspeicherns der Medien zu Verzögerungen
kommen.
Verknüpfungen zu den einzelnen Mediendateien im Cache werden in einer Datenbank festgehalten. Auf diese Medien-Cache-Datenbank greifen
auch Adobe Media Encoder, After Effects, Premiere Pro und Audition zu, sodass all diese Anwendungen aus demselben Satz
zwischengespeicherter Mediendateien Daten lesen und auch dort schreiben können. Wenn Sie den Speicherort der Datenbank von einer dieser
Anwendungen aus ändern, wird er auch für die übrigen Anwendungen aktualisiert. Jede Anwendung kann einen eigenen Cache-Ordner nutzen,
doch alle werden von derselben Datenbank verwaltet.
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Medien“ (Windows) bzw. „Premiere Pro“ > „Einstellungen“ > „Medien“
(Mac OS) und führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Um den Mediencache oder die Mediencache-Datenbank zu verschieben, klicken Sie auf die entsprechende Durchsuchen-
Schaltfläche.
Um angepasste und indizierte Dateien aus dem Cache und ihre Einträge aus der Datenbank zu entfernen, klicken Sie auf
„Bereinigen“. Mit diesem Befehl werden nur die Dateien gelöscht, die mit den Footageelementen verknüpft sind, für welche
die Quelldatei nicht länger zur Verfügung steht.
Bevor Sie auf die Schaltfläche „Bereinigen“ klicken, sollten Sie sicherstellen, dass alle Speichergeräte, die aktuell
verwendete Quellmedien enthalten, mit Ihrem Computer verbunden sind. Falls Filmmaterial als fehlend erachtet wird, weil das
Speichergerät, auf dem es sich befindet, nicht verbunden ist, werden die verknüpften Dateien im Medien-Cache entfernt.
Dadurch wird es erforderlich, das Filmmaterial neu anzupassen bzw. neu zu indizieren, wenn Sie es später wiederverwenden
möchten.
Durch die Bereinigung der Datenbank und des Cache mit der Schaltfläche „Bereinigen“ werden keine Dateien gelöscht, die mit
Footageelementen verknüpft sind, deren Quelldateien weiterhin verfügbar sind. Um angepasste und indizierte Dateien manuell zu entfernen,
navigieren Sie zum Medien-Cache-Ordner und löschen die Dateien.
Optimieren des Renderings für verfügbaren Arbeitsspeicher
Standardmäßig rendert Premiere Pro Videos mit der maximal verfügbaren Anzahl an verfügbaren Prozessoren (bis zu 16). Einige Sequenzen, wie
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