Operation Manual
Animieren von Effekten
Twitter™- und Facebook-Beiträge fallen nicht unter die Bestimmungen von Creative Commons.
Nach oben
Nach oben
Nach oben
Hinweis:
Animierte Effekte
Wissenswertes über Keyframes
Arbeiten mit Keyframes
Animierte Effekte
Wenngleich dieses Wort im Allgemeinen ausdrückt, dass „eine Darstellung auf dem Bildschirm bewegt wird“, verwenden wir den Ausdruck
„animieren“ hier im Sinne von „ein Attribut im Laufe der Zeit ändern“. In diesem Sinne animiert das Verschieben eines Clips von einer Ecke des
Bildschirms in eine andere im Laufe einiger Sekunden seine Position. Durch Ändern von Scharf- auf Weichzeichnung innerhalb einiger Sekunden
wird die Schärfe des Clips animiert. Und durch Ändern von einem Rosa- zu einem Blauton, wiederum im Zeitraum einiger Sekunden, wird die
Farbe des Clips animiert. In diesem Kontext beschreibt der Begriff „Animation“ eine „Änderung im Verlauf der Zeit“, nicht „das Verschieben eines
Objekts“. Sie können zwar nicht alle, aber die meisten Effekte von Premiere Pro animieren. Sobald ein Effekt auf einen Clip angewendet wurde,
legen Sie einen oder mehrere Frames des Clips als Keyframes fest. Dann legen Sie bei jedem Keyframe die Effektwerte fest.
Wissenswertes über Keyframes
Mit Keyframes können Sie Eigenschaften für Bewegungen, Effekte, Audio und viele andere Eigenschaften einrichten, die im Allgemeinen im
Verlauf der Zeit geändert werden. Ein Keyframe markiert den Zeitpunkt, an dem Sie einen Wert angeben, wie z. B. eine räumliche Position,
Deckkraft oder Audio-Lautstärke. Die Werte zwischen den Keyframes werden interpoliert. Wenn Sie mit Keyframes eine Änderung im Zeitverlauf
erzeugen, verwenden Sie in der Regel mindestens zwei Keyframes: einen für den Zustand am Anfang der Änderung und einen für den neuen
Zustand am Ende der Änderung.
Arbeiten mit Keyframes
Wenn Sie Keyframes zur Animation des Effekts „Deckkraft“ einsetzen, können die Keyframes im Effekteinstellungs- bzw. Schnittfenster angezeigt
und bearbeitet werden. Mitunter können Sie die Keyframes in einem Schnittfenster allerdings schneller anzeigen und anpassen. Die folgenden
Richtlinien geben Aufschluss darüber, welches Fenster für welche Aufgabe geeignet ist:
Das Bearbeiten von Keyframes in einem Schnittfenster bietet sich dann an, wenn es um Effekte mit einem einzigen, eindimensionalen Wert
geht, wie z. B. Deckkraft oder Audiolautstärke. Im Effekteinstellungsfenster können in der Regel Keyframes von solchen Effekten leichter
bearbeitet werden, die mehrere Werte, Winkelwerte oder zweidimensionale Werte aufweisen, wie z. B. Ebenen, Drehung oder Skalierung.
In einem Schnittfenster werden Schwankungen der Keyframe-Werte grafisch dargestellt, sodass Werteänderungen auf einen Blick erkennbar
sind. Standardmäßig ändern sich die Werte der Keyframes linear, Sie können jedoch Optionen anwenden, mit denen die Rate der
Änderungen feiner eingestellt werden kann. Sie können beispielsweise eine Bewegung allmählich anhalten. Außerdem können Sie die
Interpolation ändern und mit den Bézier-Optionen die Geschwindigkeit und Glätte eines Animationseffekts optimieren.
Im Effekteinstellungsfenster können Keyframes verschiedener Eigenschaften gleichzeitig angezeigt werden, allerdings nur für den in einem
Schnittfenster ausgewählten Clip. In einem Schnittfenster können Keyframes für mehrere Spuren oder Clips gleichzeitig angezeigt werden,
allerdings nur für eine Eigenschaft pro Spur oder Clip.
Wie in einem Schnittfenster können die Keyframes auch im Effekteinstellungsfenster als Grafik angezeigt werden. Nachdem die Einrichtung
von Keyframes für eine Effekteigenschaft aktiviert ist, können die Werte- und Geschwindigkeitsdiagramme angezeigt werden. Im
Wertediagramm werden Keyframes mit geänderten Effekteigenschaften angezeigt. Im Geschwindigkeitsdiagramm werden Keyframes mit
Griffpunkten zur Anpassung der Geschwindigkeit und der Glätte der einzelnen Keyframes angezeigt.
Keyframes für Audiospureffekte können nur in einem Schnitt- oder dem Audiomixerfenster bearbeitet werden. Keyframes für Audioclipeffekte
können wie Keyframes für Videoclipeffekte in einem Schnitt- oder dem Effekteinstellungsfenster bearbeitet werden.
Sie können die Anordnung der Fenster ändern und dann „Fenster“ > „Arbeitsbereich“ > „Neuer Arbeitsbereich“ wählen, um die
geänderte Konfiguration als Ihren eigenen Arbeitsbereich zu speichern. Geben Sie im Dialogfeld „Neuer Arbeitsbereich“ einen Namen für den
Arbeitsbereich ein, bevor Sie auf „OK“ klicken.
Adobe empfiehlt auch
420










