Operation Manual

MakeUp
Expander
Schwellenwert
Verhältnis
Begrenzer
Schwellenwert
Schließzeit
SoftClip
Frequenz
Verstärkung
Schwellenwertabgrenzung
Q
Ausgabe
LFO Type
Rate
Tiefe
Mischen
Passt den Ausgangspegel des Kompressors (zwischen –6 und 0 dB) an, um den durch die Kompression verursachten
Verstärkungsverlust zu berücksichtigen.
Reduziert alle Signale unterhalb des angegebenen Schwellenwerts auf das festgelegte Verhältnis. Das Ergebnis ähnelt dem Effekt des
Steuerelements „Gate“, ist jedoch feiner. Verwenden Sie die folgenden Steuerelemente für „Expander“:
Gibt einen Pegel an, unter den das Signal fallen muss, um den Expander zu aktivieren. Pegel oberhalb dieses
Schwellenwerts bleiben unberührt.
Legt die Rate fest, mit der die Signale expandiert werden (bis zu 5:1). Wenn das Verhältnis beispielsweise 5:1 ist, wird ein
Sinken des Pegels von 1 dB um 5 dB expandiert. Dies hat eine sehr viel schnellere Absenkung des Signals zur Folge.
Reduziert die Übersteuerung in Audioclips, die Spitzen im Signal enthalten. Indem beispielsweise Spitzen ausgeschlossen werden, die
in einer Audiodatei 0 dB überschreiten, muss der Gesamtpegel der Audiodaten nicht auf unter 0 dB reduziert werden, um eine Übersteuerung zu
vermeiden. Verwenden Sie die folgenden Steuerelemente für Begrenzer:
Gibt den maximalen Signalpegel an, zwischen –12 und 0 dB. Alle Signale, die den Schwellenwert überschreiten, werden
auf den Schwellenwertpegel gesenkt.
Gibt die Zeitspanne (zwischen 10 und 500 Millisekunden) an, die die Verstärkung benötigt, um zum Normalpegel nach einem
Clip zurückzukehren.
Reduziert die Übersteuerung ähnlich wie beim Begrenzer, es wird jedoch keine feste Begrenzung verwendet. Dieses Steuerelement fügt
eine Kante zu einigen Signalen hinzu, um sie innerhalb eines Gesamtmix besser zu definieren.
EQ Effekt
Der EQ-Effekt wirkt wie ein parametrische Equalizer, d. h, er steuert Frequenz, Bandbreite und den Pegel unter Verwendung mehrerer Bänder.
Der Effekt umfasst drei vollständige parametrische Mittelbänder, ein Hochband und ein Niedrigband. Das Niedrig- und das Hochband sind
standardmäßig Kuhschwanzfilter. Die Verstärkung erfolgt konstant über die Frequenz. Über die Steuerung „Schwellenwertabgrenzung“ wird beim
Niedrigband und beim Hochband von Kuhschwanzfiltern auf Schwellenwertabgrenzungsfilter umgeschaltet. Die Verstärkung ist auf -12 db pro
Oktave festgelegt und im Schwellenwertabgrenzungsmodus deaktiviert.
Sie verwenden entweder die grafischen Steuerelemente in der Ansicht „Benutzerdefiniertes Setup“ oder passen die Werte in der Ansicht
„Individuelle Parameter“ an. In der Ansicht „Benutzerdefiniertes Setup“ können Sie die Eigenschaften der Filterbänder im Frequenzfenster durch
Ziehen der Bandgriffpunkte steuern. Jedes Band verfügt über ein Steuerelement für Frequenz und Verstärkung. Die Mittebänder verfügen über
zwei zusätzliche Steuerelemente für das Anpassen des Q-Faktors. Dieser Effekt unterstützt 5.1-, Stereo- und Monoclips.
Gibt den Wert an, um den das Band erhöht oder abgesenkt werden soll (zwischen 20 und 20,000 Hz).
Gibt den Wert an, um den das Band erhöht oder abgesenkt werden soll (zwischen –20 und 20 dB).
Ändert die Funktion des Filters vom Anheben bzw. Absenken des Frequenzbereichs (Kuhschwanzfilter) in die
Schwellenwertabgrenzung.
Gibt die Breite jedes Filterbands an (zwischen 0,05 und 5,0 Oktaven).
Gibt den Verstärkungswert an, der für Erhöhungen oder Absenkungen der Frequenzbänder bei der Ausgabeverstärkung des EQ
kompensiert werden soll.
Links auffüllen-Effekt, Rechts auffüllen-Effekt
Der Effekt „Links ausfüllen“ dupliziert die Informationen des linken Kanals des Audioclips und platziert diese im rechten Kanal. Dabei werden die
ursprünglichen Informationen des rechten Kanals des Clips gelöscht. Der Effekt „Rechts ausfüllen“ kopiert die Informationen des rechten Kanals in
den linken Kanal und löscht dabei die vorhandenen Daten des linken Kanals. Nur für Stereoaudioclips anwendbar.
„Links ausfüllen“ ist als „von der linken Seite ausfüllen“ zu verstehen, „Rechts ausfüllen“ als „von der rechten Seite ausfüllen“.
Effekt Flanger
Flanger ist ein Audioeffekt, der sich aus dem Mischen einer variierenden, kurzen Verzögerung mit dem Originalsignal in annähernd gleichem
Verhältnis ergibt. Dieser Effekt wurde ursprünglich erzielt, indem ein Audiosignal an zwei Spulentonbandgeräte gesendet wurde und dann die
Spulen eines der Geräte physisch gebremst wurden. Der resultierende Sound ist phasenverschoben und zeitverzögert und kam vor allem für
Psychedelic-Aufnahmen der sechziger und siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zum Einsatz. Mit dem Effekt „Flanger“ können Sie ein
ähnliches Ergebnis erzielen, indem Sie ein Signal leicht phasenverschieben und zeitlich verzögern. Dies kann in bestimmten oder zufälligen
Intervallen erfolgen.
Gibt den Wellentyp für den Niedrigfrequenzoszillator an: Sinus, Rechteck oder Dreieck.
Gibt die Geschwindigkeit des Niedrigfrequenzoszillators an.
Gibt den Verstärkungsfaktor für die Wellenform der Modulation an, und steuert so die Effekttiefe.
Stellt die Mischung zwischen dem Originalsignal (Direktsignal) und dem Flanger-Signal (Effektsignal) ein. Sie benötigen einen Teil
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