Operation Manual

Audioeffekte und -überblendungen
Nach oben
Mitte
Q
Bypass
Angepasstes Setup
Individuelle Parameter
LfoType
Rate
Tiefe
Mischen
Audioeffekte
Audio-Crossfade-Überblendungen
Informationen zu Videoeffekten finden Sie unter Effekte und Überblendungen – Referenz.
Audioeffekte
Balanceeffekt
Der Balanceeffekt ermöglicht es, die relative Lautstärke des linken und rechten Kanals zu steuern. Positive Werte erhöhen den Anteil des rechten
Kanals, negative Werte erhöhen den Anteil des linken Kanals. Dieser Effekt steht nur für Stereoclips zur Verfügung.
Bandpass Effekt
Der Bandpasseffekt entfernt Frequenzen, die außerhalb des festgelegten Bereichs oder Frequenzbands, liegen. Dieser Effekt unterstützt 5.1-,
Stereo- und Monoclips.
Gibt die Frequenz im Mittelpunkt des festgelegten Bereichs an.
Gibt die Breite des zu bewahrenden Frequenzbandes an. Niedrige Werte erstellen einen breiten Frequenzbereich, hohe Werte dagegen ein
enges Frequenzband.
Bässe Effekt
Mit dem Effekt „Bässe“ können Sie niedrige Frequenzen (200 Hz und darunter) erhöhen oder absenken. Unter „Verstärken“ wird die Dezibelzahl
angegeben, um die die niedrigen Frequenzen erhöht werden sollen. Dieser Effekt unterstützt 5.1-, Stereo- und Monoclips.
Lautstärke/Kanal Effekt
Mit diesem Effekt können Sie die Lautstärke jedes Kanals in einem Stereo/5.1-Clip oder einer Stereo/5.1-Spur unabhängig steuern. Die Lautstärke
jedes Kanals wird in Dezibel gemessen.
Chorus-Effekt
Mit dem Effekt „Chorus“ werden unterschiedliche Stimmen oder Instrumente gleichzeitig simuliert, indem mehrere kurze Verzögerungen mit wenig
Rückkopplung hinzugefügt werden. Das Ergebnis ist ein intensiver, reicher Klang. Mit dem Chorus-Effekt können Sie eine Stimmspur optimieren
oder Audio in Mono den räumlichen Klang von Stereo verleihen. Außerdem lassen sich einige einzigartige Spezialeffekte erzielen.
Premiere Pro verwendet eine Methode der Direktsimulation, um den Choruseffekt zu erzielen, sodass jede Stimme (Ebene) durch eine Variation
von Timing, Intonation und Vibrato geringfügig anders klingt. Die Feedback-Einstellung verbessert zudem die Detailgenauigkeit des Ergebnisses.
Um mit Mono-Dateien optimale Ergebnisse zu erzielen, konvertieren Sie sie vor dem Anwenden des Chorus-Effekts in Stereo.
Diese Option kann mit Keyframes versehen werden. Sie gibt an, ob der Chorus-Effekt angewendet oder übersprungen werden soll.
Öffnet ein mixerähnliches Kontrollfeld, in dem die Eigenschaften über Regler gesteuert werden.
Öffnet einen Satz von Parameter-Steuerungen für den Chorus-Effekt.
Gibt den Wellentyp für den Niedrigfrequenzoszillator an: Sinus, Rechteck oder Dreieck.
Legt die Höchstrate für Amplitudenänderungen fest. Bei sehr niedrigen Werten wird die resultierende Stimme langsam leiser und
lauter, wie bei einem Sänger, der Probleme mit der Atemtechnik hat. Bei sehr hohen Einstellungen ist das Ergebnis zitterig und
unnatürlich.
Sehr hohe Werte produzieren interessante Spezialeffekte (wie in der Voreinstellung „Andere Dimension“).
Bestimmt die maximale Amplitudenvariation. Sie können z. B. die Amplitude einer Chorusstimme so ändern, dass sie 5 dB lauter
oder leiser als das Original ist. Eine extrem niedrige Einstellung (kleiner als 1 dB) macht die Tiefe möglicherweise unhörbar, sofern der
Wert für die Modulationsrate nicht extrem hoch ist. Bei sehr hohen Werten scheint der Ton zu wabern, sich also zu nähern und zu
entfernen. Natürliche Vibratos treten mit ca. 2 dB bis 5 dB auf. Diese Einstellung gibt nur das Maximum an, die Vibratolautstärke sinkt
nicht immer so stark, wie diese Einstellung nahezulegen scheint. Diese Beschränkung ist gewollt, da der Klang natürlicher wird.
Legt den Anteil des Trocken- und Effektsignals fest. Die Einstellung 100% entspricht einem Verhältnis von 1/a, während bei
388