Operation Manual

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Hinweis:
werden.
Beide unkomprimierten Formate führen ein Subsampling von Videodateien bei 4:2:2 YUV durch aber anders als andere für Vorschaudateien
verfügbare Formate führen Sie die Videodaten nicht über einen Kompressor aus. Sie werden unkomprimiert genannt, da sie diese zweite
Komprimierungsebene nicht hinzufügen und deshalb eine viel höhere Farbtiefe in der Vorschau beibehalten als komprimierte Formate. Als Folge
können unkomprimierte Vorschaudateien etwas größer als komprimierte Vorschaudateien sein.
1. Wählen Sie „Datei“ > „Neu“ > „Sequenz“.
2. Wählen Sie im Dialogfeld „Neue Sequenz“ die Registerkarte „Allgemein“.
3. Wählen Sie im Menü „Bearbeitungsmodus“ die Option „Desktop“.
4. Wählen Sie im Menü „Timebase“ die gewünschte Framerate wie z. B. 24, 25 oder 29,97 Frames/Sekunde aus.
5. Wählen Sie im Videobereich die gewünschten Einstellungen für Framegröße, Pixel-Seitenverhältnis, Felder und Anzeigeformat. Wählen Sie
beispielsweise 1920 x 1080, Quadratpixel (1,0), Keine Halbbilder (Progressive-Scan) und 30-fps-Drop-Frame-Timecode.
6. Wählen Sie im Audiobereich die gewünschten Einstellungen für Samplerate und Anzeigeformat.
7. Wählen Sie im Bereich „Videovorschau“ das geeignete Vorschau-Dateiformat und den Codec für Ihr System aus:
Für Windows: Format der Vorschaudatei: Microsoft AVI; Codec: Ohne (alternativ „Unkomprimiert UYVY 422 8-Bit“).
Für Mac OS: Format der Vorschaudatei: QuickTime; Codec: Ohne (alternativ „Unkomprimiert YUV 10-Bit 4:2:2“ oder „Unkomprimiert
YUV 8-Bit 4:2:2“).
Je nach vorhandener optionaler Hardware-Aufnahme- oder Wiedergabekarte werden unterschiedliche Dateiformate und Codecs zur Auswahl
angezeigt.
8. (Optional) Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Maximale Bittiefe“, falls Ihr System 10-Bit- oder größere Formate unterstützt.
9. (Optional) Falls Sie planen, die unkomprimierte Wiedergabe wieder zu verwenden, klicken Sie auf „Vorgabe speichern“, geben Sie Namen
und Beschreibung der Vorgabe ein und klicken Sie auf „OK“.
10. Geben Sie einen Namen für die Sequenz ein und klicken Sie auf „OK“.
Erstellen von Sequenzen für RED-Filmmaterial
1. Wählen Sie „Datei“ > „Neu“ > „Sequenz“.
2. Wählen Sie im Dialogfeld „Neue Sequenz“ im Bedienfeld „Sequenzvorgaben“ eine RED R3D-Vorgabe, die Ihrem Filmmaterial entspricht.
3. Geben Sie unter „Sequenzname“ einen Namen ein und klicken Sie auf „OK“.
24p-Sequenzen
Über 24p-Filmmaterial und Sequenzen
Filmmaterial, das über einen Camcorder oder durch eine Filmübertragung mit dem ungefähren Wert „24 Non-Interlaced (Progressive) fps“ erstellt
wurde, wird als 24p-Filmmaterial bezeichnet. Dieses Filmmaterial emuliert die Bildqualität und Bewegungsdarstellung von Filmen, da die Framerate
24p sehr nah an der Rate von Kinofilmen liegt und jeder Frame aus progressiven Zeilen erstellt wird (und nicht aus Frame-Halbfeldern mit
„Interlacing“). 24p-Formate sind bei Filmschaffenden mit Digitaltechnik und kleinen Budgets zunehmend beliebt geworden, da das aufgenommene
Material hierdurch einen Kino-Look erhält.
Wählen Sie zum Erstellen einer DV-24p-Sequenz in Premiere Pro eine Vorgabe für DV-24p-Sequenzen aus, die dem Format und dem Frame-
Seitenverhältnis Ihres Filmmaterials entspricht. Sie können wie gewohnt Dateien importieren und Filmmaterial erfassen.
Premiere Pro enthält zwei wechselnde DV-24p-Pulldown-Schemas: „Frame wiederholen“ und „Frame, interlaced“. Beide Optionen konvertieren
24p-Material so, dass es mit 29,97 fps wiedergegeben wird. Es bestehen jedoch leichte Visualisierungs- und Leistungsunterschiede. Sie können
beim Starten einer neuen DV-24p-Sequenz eine dieser Optionen in den Einstellungen „Neue Sequenz“ wählen oder die Änderung in einer
bestehenden Sequenz vornehmen.
Wenn Sie DV-24p-Filmmaterial in einer Sequenz bearbeiten, indem Sie einer der DV-NTSC-Standardvorgaben von Premiere Pro nutzen,
verwendet Premiere Pro ein 24p-DV-Pulldown-Schema, um das Material in Interlaced-Videodaten mit 29,97 fps für die Wiedergabe auf NTSC-
Standardgeräten zu konvertieren. Sie können diese Methode z. B. verwenden, um Ihren DV-24p-Film für das Mastering auf Band oder für die
Ausstrahlung in ein NTSC-Standardformat zu exportieren.
Wenn Sie 24p-Filmmaterial in einer Sequenz bearbeiten, die auf einer der DV-24p-Vorgaben basiert, arbeitet Premiere Pro standardmäßig mit
dem 24p-Pulldown-Schema, damit das Videomaterial für die Wiedergabe auf 24p-NTSC-Geräten exportiert werden kann. Auf diese Weise können
Sie den Film in einem 24p-Format in eine Datei exportieren. Sie können diese Methode z. B. verwenden, wenn Sie Ihren Film auf eine DVD
exportieren möchten, um ihn auf DVD-Playern und Fernsehbildschirmen wiederzugeben, die 24p-Formate unterstützen.
Premiere Pro akzeptiert 24p- und 24Pa-Filmmaterial nur von Kameras, die diese Schemas verwenden.
Nicht alle 24p-Quellmedien besitzen bzw. benötigen einen Pulldown. Viele neue Formate sind 24 progressiv-nativ (24pn). Für die Kompatibilität mit
30 fps-Video wird kein Pulldown-Schema angewendet. Manche P2-Formate, alle XDCAM- und XDCAM-EX-Formate sowie die meisten AVCHD-
24p-Formate sind progressiv-nativ.
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