Operation Manual
Punkt synchronisieren
Damit Sie eine Multikamera-Sequenz mit In-Points, Out-Points oder Clipmarken als Synchronisierungspunkte erstellen können, markieren Sie
zunächst Clips für die Synchronisierung. Weitere Informationen finden Sie unter Clips für die Synchronisation markieren.
In-Points, Out-Points
Markieren Sie die Synchronisierungspunkte mit In-Points oder Out-Points, bevor Sie die Multikamera-Quellsequenz erstellen.
Timecode
Wählen Sie die Option Timecode, um die Clips zu synchronisieren, wenn die Clips mit Timecode synchron zueinander aufgezeichnet wurden.
Wählen Sie die Option Einzelne Multikamera-Quellsequenz erstellen, um die Clips in einer einzelnen Multikamera-Sequenz zu kombinieren.
Wählen Sie diese Option aus, wenn das Material der einzelnen Aufnahmen Lücken aufweist und Sie eine Sequenz erstellen möchten, die
diese Lücken beibehält. Wenn Sie diese Option nicht auswählen, werden nur überlappende Clips kombiniert, Clips ohne Überlappung
werden hingegen nicht verwendet.
Wählen Sie Stunden ignorieren, wenn die einzelnen Clips Timecodes aufweisen, die zu einem anderen Zeitpunkt beginnen, sich andernfalls
aber im Timecode überlappen.
Premiere Pro ermöglicht es Ihnen, schnelle Multikamerabearbeitungen anhand des Synchronisierungs-Timecodes vorzunehmen. Drücken Sie die
Zusatztaste Strg (Windows) oder Befehlstaste (Mac) beim Wechseln von Quellclips zum Angleichen des Frames an den Timecode an der
aktuellen Abspielkopfposition.
Clipmarke
Wählen Sie die Option Clipmarke, um die Clips unter Verwendung der Clipmarken zu synchronisieren, die manuell zu den gemeinsamen
Synchronisationspunkten hinzugefügt werden.
Audio
Wählen Sie die OptionAudio, um die Clips automatisch auf der Grundlage der Audio-Wellenformen zu synchronisieren. Sie können Audioinhalte
verwenden, die aus einer zweiten Quelle aufgenommen wurden, um zu Multikamerasequenzen zusammengefasste Clips mithilfe von
Audiowellenformen automatisch zu synchronisieren.
Sequenzvorgaben
Wählen Sie im Popupmenü Sequenzvorgabe aus einer Liste sämtlicher zuvor gespeicherter Sequenzvorgaben.
Standardmäßig ist die Sequenzvorgabe Automatisch ausgewählt. Wenn Sie die Vorgabe „Automatisch“ auswählen, basiert die Videovorgabe auf
dem Videoformat des Clips „Kamera 1“. In den meisten Szenarios ist die Vorgabe Automatisch die korrekte Einstellung. Für fortgeschrittene
Arbeitsabläufe wie das Bearbeiten einer Sequenz mit Clips mit Proxy-Auflösung können Sie eine spezielle Sequenzvorgabe wählen. Anschließend
können Sie für die Endbearbeitung eine höhere Auflösung/Framegröße verwenden.
Versetzen von Audio und Verschieben von Quellclips
Wenn eine separat gespeicherte Audiospur nicht mit dem Videoclip synchron ist, können Sie einen Frameversatz hinzufügen, indem Sie die
Option Audio versetzen um verwenden. Sie können Videoframes im Bereich von -100 bis +100 für die Synchronisation eingeben, um den die
Audiodaten versetzt werden.
Verwenden Sie die Option Quellclips in Ablage „Bearbeitete Clips“ verschieben, um die generierten Quellclips in die Ablage der bearbeiteten
Clips zu verschieben. Ist die Ablage „Bearbeitete Clips“ nicht vorhanden, wird diese von Premiere Pro erstellt, bevor die Clips in diese Ablage
verschoben werden. Clips, die nicht die Synchronisierungskriterien erfüllen, sind nicht in der Ablage der verarbeiteten Clips enthalten. Diese
Option erleichtert die Identifikation von Clips, die nicht in der resultierenden Multikamera-Originalsequenz verwendet wurden.
Audiosequenzeinstellungen
Mit den Sequenzeinstellungen können Sie bestimmen, wie die Audiospuren in der Quellsequenz gefüllt werden, wie die Tonschwenk- und
Kanalzuweisungen eingerichtet werden und ob diese stummgeschaltet sind.
Wählen Sie Kamera 1, wenn nur Audio aus Kamera 1 in der bearbeiteten Sequenz verwendet wird. Die Multikamera-Bearbeitung wird nur für
die Videoinformationen der Originalsequenz aktiviert.
Wenn Sie A/V-Clips verwenden, um diese Sequenz zu erstellen, wird die Stummschaltung der Audiospuren für alle Audiodaten aufgehoben,
die mit Video 1 verknüpft sind. Andere Audiodaten in der Originalsequenz sind stummgeschaltet.
Wenn Sie reine Audioclips mit einem Video- oder A/V-Clip verwenden, werden die reinen Audioclips in den obersten Spuren platziert und die
Stummschaltung wird aufgehoben. Andere Audiodaten (aus anderen verknüpften Clips) werden stummgeschaltet und in den unteren Spuren
platziert. Die Kanalzuordnungen und die Tonschwenkung jeder Spur werden eingestellt, um jeden Quellkanal auf unabhängige
Ausgabekanäle (bis zu 32) zu übertragen. Die Anzahl der nicht stummgeschalteten Kanäle mit Quellaudiodaten bestimmt die Anzahl der
aktiven Ausgabekanäle der Sequenz.
Hinweis: Sie können die Option „Audio folgt Video“ nicht verwenden, wenn Sie Sequenzen bearbeiten, die mit dieser Einstellung erstellt
wurden, da der Audioteil nicht für Multikamera aktiviert ist.
Wählen Sie Alle Kameras, um alle Audiokanäle in den Originalclips zu verwenden. Diese Einstellung ist ähnlich wie die Einstellung Kamera
1. Nur der Videoteil der Originalsequenz wird für Multicam aktiviert. Audio folgt Video wird für diese Einstellung nicht unterstützt. Die
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