Operation Manual

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Projektfenster ausgewählt haben.
Platzierung Gibt an, wie Clips in der Sequenz platziert werden. Bei Auswahl von „Nacheinander“ werden die Clips einer nach dem anderen
platziert. Wenn Sie „An nicht nummerierten Marken“ wählen, werden die Clips an nicht nummerierten Sequenzmarken platziert. Bei Auswahl
von „An nicht nummerierten Marken“ stehen die Überblendungsoptionen nicht zur Verfügung.
Methode Gibt den Typ der durchzuführenden Bearbeitung an. Wählen Sie „Einfügen“, um Clips durch Einfügungen zur Sequenz
hinzuzufügen, beginnend bei der aktuellen Zeit der Sequenz. Hierbei werden vorhandene Clips um die Dauer des neuen Materials nach
vorne geschoben. Wählen Sie „Überschreiben“, um Überschreibungen vorzunehmen, bei denen das neue Material die bereits in der
Sequenz vorhandenen Clips ersetzt.
Hinweis: Bei Auswahl von „Automatisch in Sequenz umwandeln“ werden Zielspuren ignoriert; es werden stets die niedrigsten verfügbaren
Video- und Audiospuren verwendet. Wenn Video 1 und Audio 1 beispielsweise gesperrt sind, wird automatisch Video 2 und Audio 2 bzw. die
Audiospur mit der niedrigsten Zahl und dem geeigneten Kanaltyp verwendet.
Clipüberlappung Gibt die Dauer der Überblendung an und legt fest, um wie viel die In- und Out-Points der Clips verschoben werden
müssen, um die Überblendung auszugleichen, wenn die Option „Standard-Audioüberblendung übernehmen“ bzw. „Standard-
Videoüberblendung übernehmen“ aktiviert ist. Bei einem Wert von beispielsweise 30 Frames werden die In- und Out-Points der Clips bei
jeder Bearbeitung, bei der eine aus 30 Frames bestehende Überblendung hinzugefügt wird, um jeweils 15 Frames abgeschnitten. Der
Standardwert für diese Option ist 15 Frames. In einem Menü können Sie Frames oder Sekunden als Einheit auswählen.
Standardüberblendung anwenden Wenn diese Option aktiviert ist, wird an jedem Audioschnittpunkt eine Audioüberblendung durchgeführt.
Dabei wird die im Effektfenster definierte Standard-Audioüberblendung verwendet. Diese Option ist nur dann verfügbar, wenn die
ausgewählten Clips Audiospuren enthalten und wenn die Option „Platzierung“ auf „Nacheinander“ gesetzt ist. Sie hat keine Auswirkung,
wenn für „Clipüberlappung“ der Wert 0 eingestellt ist.
Standard-Videoüberblendung übernehmen Wenn diese Option aktiviert ist, wird an jedem Schnittpunkt die im Effektfenster definierte
Standardüberblendung eingefügt. Diese Option ist nur dann verfügbar, wenn die Option „Platzierung“ auf „Nacheinander“ gesetzt ist, und hat
keine Auswirkung, wenn für Clipüberlappung der Wert 0 eingestellt ist.
Audio ignorieren Wenn diese Option aktiviert ist, werden die Audioinformationen in Clips, für die die automatische Umwandlung in eine
Sequenz ausgewählt ist, ignoriert.
Video ignorieren Wenn diese Option aktiviert ist, werden die Videoinformationen in Clips, für die die automatische Umwandlung in eine
Sequenz ausgewählt ist, ignoriert.
Auf der Adobe-Website mit Lernprogrammen steht ein Artikel über den Befehl „Automatisch in Sequenz umwandeln“ und die Storyboard-Stil-
Bearbeitung mit dem Titel „Edit Storyboard Style“ zur Verfügung.
Weitere Informationen über das Erstellen von Bildschirmpräsentationen durch automatisches Hinzufügen von Clips zu einer Sequenz in Premiere
Pro finden Sie in diesem Video von Video2Brain von Jan Ozer.
Mischen von Cliptypen in einer Sequenz
Sie können Clips mit unterschiedlicher Framerate, verschiedenen Seitenverhältnissen und Framegrößen in derselben Sequenz verwenden. Wenn
Sie beispielsweise einen HD-Clip in eine Sequenz eines SD-Projekts einfügen, erhält der Clip ein entsprechendes Seitenverhältnis und wird
automatisch auf die SD-Framegröße skaliert. Umgekehrt gilt, wenn Sie einen SD-Clip in eine Sequenz eines HD-Projekts einfügen, erhält der Clip
automatisch die entsprechende Größe.
Über Clips im Schnittfenster, deren Attribute nicht mit den Sequenzeinstellungen übereinstimmen, wird eine Renderleiste angezeigt. Die
Renderleiste gibt an, dass diese Clips vor der endgültigen Ausgabe gerendert werden müssen. Das heißt jedoch nicht unbedingt, dass keine
Vorschau der Clips in Echtzeit angezeigt werden kann. Wenn eine gelbe Renderleiste über einem Clip angezeigt wird, kann Premiere Pro ihn
wahrscheinlich ohne Rendering in Echtzeit wiedergeben. Wird jedoch eine rote Renderleiste über dem Clip angezeigt, kann er von Premiere Pro
wahrscheinlich nicht ohne Rendering in Echtzeit wiedergegeben werden.
Ein Clip, dessen Framerate von der Framerate der Sequenz abweicht, wird in der Framerate der Sequenz wiedergegeben.
Ersetzen eines Clips durch einen anderen im Schnittfenster
Sie können einen Clip im Schnittfenster durch einen anderen Clip aus dem Quellmonitor oder einer Ablage ersetzen und dabei sämtliche dem
ursprünglichen Clip im Schnittfenster zugewiesenen Effekte beibehalten.
Ziehen Sie mithilfe eines der folgenden Tastatur-Modifiers einen Clip vom Projektfenster oder Quellmonitor auf einen Clip im Schnittfenster:
Um den In-Punkt des neuen Clips zu verwenden, ziehen Sie bei gedrückter Alt-Taste (Windows) oder bei gedrückter Optionstaste (Mac OS).
Sie können den In-Point des neuen Clips beispielsweise verwenden, wenn Sie ihn bereits zugeschnitten haben, um am gewünschten Punkt
zu starten.
Um den In-Punkt des ursprünglichen Clips auf den neuen Clip anzuwenden, ziehen Sie bei gedrückter Umschalt- und Alt-Taste (Windows)
oder bei gedrückter Umschalt- und Optionstaste (Mac OS). Sie können beispielsweise den In-Punkt des Originalclips auf den neuen Clip
anwenden, wenn der neue Clip synchron zum Originalclip mit einer anderen Kamera aufgenommen wurde. In diesem Fall wird beim
Übertragen des In-Punkts vom Originalclip der neue Clip an derselben Position gestartet.
Die Clip-Position und die Effekte im Schnittfenster bleiben erhalten, und die auf den ursprünglichen Clip angewendeten Effekte werden auch auf
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