Operation Manual
Konvertieren von Filmen
Nach oben
Hinweis:
Konvertieren von Footageelementen zwischen Videoformaten
Konvertieren von DV-Footage im Pulldown-Verfahren aus PAL in NTSC
Verkleinern eines Films
Vergrößern eines Films
Gleichzeitiges Erstellen einer Komposition und Rendern von Quellfootageelementen
Einführung in das 3:2-Pulldown
Testen der Reihenfolge für das Rendern der Halbbilder
Konvertieren von Footageelementen zwischen Videoformaten
Mit After Effects können Sie Videodaten von einem Typ in einen anderen konvertieren. Beim Konvertieren des Videos sollten Sie die folgenden
Richtlinien beachten:
Änderungen der Auflösung können zu einem Verlust an Bildschärfe führen, besonders beim Hochkonvertieren aus einem SD-
Format (Standard Definition) in ein HD-Format.
Bei Änderungen der Framerate ist u. U. der Einsatz von Frame-Überblendungen erforderlich, um die interpolierten Frames zu
glätten. Bei längeren Footageelementen kann die Verwendung von Frame-Überblendungen zu sehr langen Renderzeiten
führen.
1. Importieren Sie das Footage, das Sie konvertieren, in eine Komposition, und verwenden Sie dabei die Voreinstellung des
Formats, in das Sie konvertieren. Beispiel: Beim Konvertieren vom NTSC- in das PAL-Format fügen Sie das NTSC-
Footageelement einer Komposition mit der entsprechenden Vorgabe für die PAL-Kompositionseinstellung hinzu.
2. Wählen Sie die Ebene mit dem zu konvertierenden Footage aus und klicken Sie dann auf „Ebene“ > „Transformieren“ > „An
Breite der Komposition anpassen“ (oder „An Höhe der Komposition anpassen“).
Beim Konvertieren zwischen zwei Formaten mit demselben Frameseitenverhältnis haben diese beiden Befehle
dieselbe Wirkung: Falls das Frameseitenverhältnis nicht identisch ist (z. B. bei einem Wechsel von 4:3 zu 16:9), wird das Bild
beim Anpassen an die Breite oder Höhe der Komposition entweder beschnitten oder im Breitbildformat angezeigt.
3. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Wenn das Footage keine Schnitte enthält, wählen Sie „Ebene“ > „Frame-Überblendung“ > „Pixelbewegung“. Durch
„Pixelbewegung“ erzielen Sie optimale Ergebnisse bei der Interpolation von Frames, was die Renderzeiten jedoch u. U.
verlängert.
Wenn das Footage Schnitte enthält oder wenn Sie eine Beeinträchtigung der Bildqualität zugunsten kürzerer Renderzeiten
in Kauf nehmen möchten, wählen Sie „Ebene“ > „Frame-Überblendung“ > „Frame-Mischung“.
4. Wählen Sie „Komposition“ > „An die Renderliste anfügen“.
5. Wählen Sie in der Renderliste neben „Rendereinstellungen“ die entsprechende Vorgabe aus dem Menü. Beispiel: Beim
Konvertieren in DV-Footage wählen Sie „DV-Einstellungen“.
6. Wählen Sie in der Renderliste neben „Ausgabemodul“ die entsprechende Ausgabemodul-Vorgabe im Menü aus oder wählen
Sie „Andere“, um eigene Einstellungen anzugeben. Beispiel: Beim Konvertieren in DV PAL wählen Sie die Ausgabemodul-
Vorgabe „D1/DV-PAL“ mit der gewünschten Audio-Samplerate aus.
7. Klicken Sie auf den Namen der Ausgabemodul-Vorgabe, die Sie in Schritt 6 ausgewählt haben, um weitere Formatoptionen
auszuwählen.
8. Geben Sie den Namen und das Ziel für die Ausgabedatei mithilfe der Steuerelemente im Renderlistenfenster rechts neben
der Überschrift „Speichern unter“ (Windows) bzw. „Sichern unter“ (Mac OS) an. (Siehe Angeben von Dateinamen und
Speicherorten für die gerenderte Ausgabe.)
835










