Operation Manual

Audioausgabe
Hinweis:
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Hinweis:
Ende eines Films können Sie die Halbbild-Reihenfolge ändern.
Gibt die Samplerate, die Sampletiefe (8 Bit oder 16 Bit) und das Wiedergabeformat (Mono
oder Stereo) an. Wählen Sie eine Samplerate, die für das Ausgabeformat geeignet ist. Für die Wiedergabe
auf einem Computer wählen Sie eine 8-Bit-Sampletiefe. Eine 16-Bit-Sampletiefe eignet sich für CDs,
digitales Audio und für Hardware, die eine Wiedergabe mit 16 Bit unterstützt.
Die Spezifikationen bestimmter Formate bringen Beschränkungen der Audio-Parameter mit sich. In
solchen Fällen können die Audiooptionen im Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“ möglicherweise
nicht geändert werden. Zudem werden die Audiooptionen für bestimmte Formate im Dialogfeld
„Exporteinstellungen“ des jeweiligen Formats eingestellt. Beispielsweise muss zum Einstellen der
Audioausgabeoptionen für Windows Media „Formatoptionen“ im Dialogfeld „Einstellungen für
Ausgabemodule“ ausgewählt werden.
Warnung vor falschen Frameraten oder Abmessungen
Einige Formate (zum Beispiel Blu-ray-Formate) sind mit Beschränkungen der Frame-Abmessungen und der
Framerate verbunden.
Wenn Sie ein solches Ausgabeformat verwenden und Ihre Komposition, die Render-Einstellung oder die
Einstellung des Ausgabemoduls nicht mit den Beschränkungen übereinstimmt, zeigt After Effects ein gelbes
Warnsymbol
und die Meldung “Einstellungen stimmen nicht überein” im unteren Bereich des Dialogfelds
„Einstellungen für Ausgabemodule“ an.
Klicken Sie auf das Warnsymbol, um eine detaillierte Meldung anzuzeigen, in der beschrieben wird, wie die
Ausgabedatei geändert wird, um den Formatbeschränkungen zu entsprechen. Sie können
Kompositionseinstellungen, Rendereinstellungen und Einstellungen für das Ausgabemodul nachträglich
ändern, wenn Sie nicht möchten, dass After Effects die Änderungen im Ausgabemodul automatisch vornimmt.
Weitere Informationen über Beschränkungen bei Ausgabemodulen und Warnungen bei
Nichtübereinstimmungen von Framerate, Abmessungen und Pixel-Seitenverhältnis finden Sie auf der Adobe-
Website.
Kodierungs- und Komprimierungsoptionen für Filme
Die Komprimierung ist wichtig, um die Größe von Filmen so zu verringern, dass Sie sie effektiv speichern,
übertragen und wiedergeben können. Die Komprimierung erfolgt durch einen Encoder, die Dekomprimierung
durch einen Decoder. Encoder und Decoder werden mit dem allgemeinen Begriff Codec bezeichnet. Ein
Codec oder eine Kombination von Einstellungen ist nicht für alle Situationen optimal geeignet. Zum Beispiel
ist der beste Codec zum Komprimieren von Zeichentrickanimationen meist nicht zum Komprimieren von
Videos geeignet. Ebenso ist der beste Codec für die Wiedergabe über langsame Netzwerkverbindungen
meist nicht für eine Zwischenphase im Produktions-Workflow geeignet. Weitere Informationen zur Planung
Ihrer Arbeit mit der Endausgabe im Hinterkopf finden Sie unter Planung Ihrer Arbeit.
After Effects verwendet eine eingebettete Version von Adobe Media Encoder zum Kodieren der meisten
Filmformate über das Renderlistenfenster. Wenn Sie Render- und Exportvorgänge mit dem Fenster
„Renderliste“ verwalten, wird automatisch die eingebetteten Version von Adobe Media Encoder aufgerufen.
Der Adobe Media Encoder wird ausschließlich in Form von Dialogfeldern für Exporteinstellungen angezeigt;
Sie können damit verschiedene Kodierungs- und Ausgabeoptionen festlegen.
Die eingebettete Version von Adobe Media Encoder, die für die Verwaltung von
Exporteinstellungen in After Effects-Ausgabemodulen verwendet wird, enthält nicht alle Funktionen der
eigenständigen Vollversion der Adobe Media Encoder-Anwendung. Informationen zur eigenständigen
Vollversion der Adobe Media Encoder-Anwendung finden Sie in der Adobe Media Encoder-Hilfe.
Für die meisten Ausgabeformate können Sie formatspezifische Kodierungs- und Komprimierungsoptionen
angeben. In vielen Fällen wird ein Dialogfeld geöffnet, das diese Optionen anzeigt, wenn Sie ein Format
auswählen, in das exportiert werden soll, oder wenn Sie im Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“ auf
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