Operation Manual

Für andere Anwendungen reservierter RAM
Hinweis:
Hinweis:
Voreinstellungen für Arbeitsspeicher und Mehrfachverarbeitung
Legen Sie Voreinstellungen für den Arbeitsspeicher und Mehrfachverarbeitung fest, indem Sie Bearbeiten >
Voreinstellungen > Speicher & Mehrprozessorverarbeitung (Windows) oder After Effects > Voreinstellungen >
Speicher & Mehrprozessorverarbeitung (Mac OS) auswählen.
Wenn Sie die Einstellungen im Dialogfeld „Arbeitsspeicher und Mehrfachverarbeitung“ ändern, aktualisiert
After Effects den Hilfetext im Dialogfeld dynamisch und meldet, wie der Arbeitsspeicher und die CPUs
zugeordnet und verwendet werden.
Die Voreinstellung „Für andere Anwendungen reservierter RAM“ ist unabhängig davon, ob die Option
„Mehrere Frames gleichzeitig rendern“ ausgewählt wurde, relevant. Die Einstellungen in der Kategorie
„Mehrfachverarbeitung“ von After Effects sind nur dann relevant, wenn „Mehrere Frames gleichzeitig rendern“
aktiviert ist.
Todd Kopriva stellt auf der Adobe-Website Informationen über die optimalen Einstellungen für Arbeitsspeicher
und Prozessor zur Verfügung.
Erhöhen Sie diesen Wert, damit für das Betriebssystem und
anderen Anwendungen sowie für die Anwendung, die sich im selben Speicherbereich wie After Effects
befindet, eine höhere RAM-Kapazität zur Verfügung steht. (Siehe Von After Effects, Premiere Pro, und Adobe
Media Encoder gemeinsam verwendeter Speicherbereich.) Wenn Sie wissen, dass Sie neben After Effects
eine bestimmte andere Anwendung verwenden werden, prüfen Sie deren Systemanforderungen und stellen
diesen Wert auf mindestens das Minimum des für diese Anwendung erforderlichen RAM ein. Da die Leistung
bei adäquater Arbeitsspeicherkapazität für das Betriebssystem optimal ist, kann dieser Wert nicht unter einem
minimalen Grundwert eingestellt werden.
Gleichzeitiges Rendern von mehreren Frames
Eine Videoschulung über die Mehrprozessorverarbeitung „Mehrere Frames gleichzeitig rendern“ in After
Effects finden Sie auf der video2brain-Website.
In After Effects können zusätzliche Prozesse der After Effects-Anwendung im Hintergrund gestartet werden,
die die Hauptanwendung (Vordergrundanwendung) beim Rendern von Frames für die Vorschau oder die
Endausgabe unterstützen. Diese Hintergrundprozesse werden als AfterFX.exe (Windows) bzw. aeselflink
(Mac OS) bezeichnet.
Bei dieser Art der Mehrfachverarbeitung rendert jeder Hintergrundprozess seinen eigenen Frame und wird
auf einem separaten Prozessorkern (CPU) ausgeführt. Die Anzahl der zum gleichzeitigen Rendern von
mehreren Frames ausgeführten Prozesse übersteigt niemals die Anzahl der verfügbaren Prozessoren.
Auf vielen Computersystemen kann After Effects die virtuellen (logischen) Prozessorkerne
verwenden, die durch Hyperthreading für verschiedene Formen der Mehrprozessorverarbeitung erstellt
wurden, einschließlich „Mehrere Frames gleichzeitig rendern“.
Die Anzahl der Hintergrundprozesse, die auf dem Computer laufen können, ist außerdem von dem im System
installierten RAM abhängig sowie dem RAM, das der Hauptanwendung zugewiesen ist (Maximale RAM-
Cache-Größe).
Die von den einzelnen Hintergrundprozessen verwendete RAM-Kapazität variiert je nach Systemkonfiguration
und den Kompositionen.
Wenn der RAM-Cache (der zum Speichern von Vorschau-Frames verfügbare RAM-Speicher) fast
ausgelastet ist, wird das Rendern von Hintergrundprozessen gestoppt, die zu einem Status mit geringem
Speicherverbrauch wechseln, und das Rendern des Vordergrundprozesses wird gestartet als wäre
„Mehrere Frames gleichzeitig rendern“ deaktiviert. Dies bedeutet, dass das Rendern einer Vorschau zunächst
schnell verläuft und die Geschwindigkeit anschließend herabgestuft wird, da der Render-Prozess zu nur
einem Prozessorkern umschaltet.
Die Mehrprozessorverarbeitungsfunktion „Mehrere Frames gleichzeitig rendern“ führt nicht bei allen
Kompositionen zu beschleunigtem Rendern. Bei manchen Kompositionen ist das Rendern speicherintensiv,
beispielsweise wenn Sie mit sehr großen Hintergrundplatten arbeiten, die mehrere tausend Pixel hoch und
breit sind. Bei manchen Kompositionen ist das Rendern bandbreitenintensiv (E/A-intensiv), beispielsweise
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