Operation Manual
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Auswahl einstellen
Mandelbrot, Julia
Farbe
Ineinander kopieren
Transparenz
Palette
Farbton
Effekt „Fraktal“
Der Effekt „Fraktal“ rendert die Mandelbrot- bzw. Julia-Menge und erzeugt dabei bunte Strukturen. Wenn Sie den Effekt zum ersten Mal
anwenden, handelt es sich bei dem erzeugten Bild um ein klassisches Beispiel der Mandelbrot-Menge (dies ist der schwarz gefärbte Bereich). Alle
Pixel außerhalb der Menge werden in Abhängigkeit von ihrem Abstand zu der Menge mit Farbe versehen.
Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.
Raumschiffebene (oben links), über Ebene mit Mandelbrot-Fraktal mit Palette für Helligkeitsverlauf gelegt (unten links) und mit Julia-Fraktal (unten
rechts)
Legt die verwendete Menge fest. Bei der Option „Mandelbrot“ handelt es sich um die klassische Mandelbrot-Menge. Bei der
Option „Mandelbrot invertiert“ wird die mathematische Umkehrung der Mandelbrot-Menge gebildet. Bei der Option „Julia“ ändert sich der Fraktal
ständig in Abhängigkeit vom Mittelpunkt der Mandelbrot-Menge. Damit lässt sich die Obermenge aller möglichen Julia-Mengen erzeugen. Bei der
Option „Julia invertiert“ handelt es sich um die Umkehrung der Julia-Menge. Um sich eine Julia-Menge anzusehen, sollten Sie für den
Vergrößerungsfaktor einen negativen Wert verwenden, denn diese Mengen füllen meist die komplexe Ebene bis über die normalen Grenzen
hinaus aus. Die Option „Mandelbrot über Julia“ ist identisch mit der Option „Mandelbrot“, außer dass dabei Änderungen auftreten, wenn sich der
Julia-Mittelpunkt verändert. Die Option „Mandelbrot invertiert über Julia“ ist identisch mit der Option „Mandelbrot invertiert“, außer dass dabei
Änderungen auftreten, wenn sich der Julia-Mittelpunkt verändert.
Legen die Einstellungen für die angegebene Menge fest. Die Optionen „X (Real)“ und „Y (Imaginär)“ legen die Pixel in der
Bildmitte für die Mandelbrot- bzw. Julia-Menge fest. Die Option „Zoom“ legt den Vergrößerungsfaktor des Effekts fest. Die Option „Escape Limit“
legt fest, wie oft die Farbe eines gegebenen Pixels im Zuge einer Berechnung überprüft wird, bis die Farbe Schwarz zugewiesen wird. Dadurch
wird außerdem das Maximum an Liniensegmenten festgelegt, die vom Auswahl-Werkzeug verwendet werden können, wenn der Pfad eines
Punktes verfolgt wird. Eine höhere Zahl bedeutet längere Renderzeiten.
Legt die Farbe des Effekts fest:
Zeigt eine schemenhafte Version der jeweils anderen Menge an. Wenn Sie sich beispielsweise die Julia-Menge
ansehen, können Sie mit dieser Einstellung eine schemenhafte Version der Mandelbrot-Menge einblenden. Wenn Sie die Option
„Überlagern“ aktivieren, wird ein weißes Fadenkreuz mit einem schwarzen Schlagschatten angezeigt, sodass Sie den exakten Mittelpunkt
der anderen Menge sehen können. Diese Option ist hilfreich, weil die Julia-Menge vom Mittelpunkt der Mandelbrot-Menge abhängig ist.
Legt fest, ob schwarze Pixel transparent angezeigt werden. Wenn Sie im Menü der Einstellung „Palette“ die Option
„Farbfläche“ auswählen, bestimmt diese Einstellung, ob alle Elemente innerhalb bzw. außerhalb der Menge transparent sein sollen.
Legt die Palette fest, die beim Zeichnen der Menge verwendet werden soll. Die Option „Helligkeitsverlauf“ erzeugt einen Verlauf
von Schwarz nach Weiß; dazwischen liegt die bei „Farbton“ angegebene Farbe. Anschließend wird derselbe Verlauf noch acht Mal
angewendet und bei jedem Durchgang der Farbton verwendet, der sich jeweils um 45° versetzt auf dem Farbkreis befindet. Die
Einstellung „Zyklusschritte“ gibt die Anzahl der Farben im Verlauf an. Mit der Option „Farbtonkreis“ werden alle Farben aus dem
Farbtonkreis mit maximaler Helligkeit und Sättigung verwendet. Mit der Option „Schwarzweiß“ werden abwechselnd schwarze und weiße
Bänder angewendet. Die Option „Farbfläche“ macht alle Objekte transparent, mit Ausnahme des Inneren der Menge, für das die unter
„Farbton“ festgelegte Farbe verwendet wird. Mit der Option „Transparenz“ erzeugen Sie den gegenteiligen Effekt.
Legt den Farbton für Farbflächen und die Anfangsfarbe für Farbverläufe fest. Diese Einstellung eignet sich gut für nahtlose
Farbübergänge sowie zum Durchlaufen der Palette. Die Option „Zyklusschritte“ legt die Anzahl an Bändern von unterschiedlicher Farbe
fest, die verwendet werden, bevor der Zyklus erneut beginnt. Die Option „Zyklusverschiebung“ legt fest, wo ein Zyklus beginnen soll
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