Operation Manual
Hinweis:
Verwenden der Einstellungen der Eigenschaftsabbildungen für die Partikelsimulation
Mithilfe einer Ebenenmaske und der Funktion „Dauerhafte Eigenschaftsabbildung“ oder „Vorübergehende Eigenschaftsabbildung“ können Sie
bestimmte Eigenschaften einzelner Partikel steuern. Ein bestimmtes Partikel lässt sich zwar nicht direkt verändern, Sie können jedoch mithilfe
einer Ebenenmaske festlegen, was mit einem Partikel geschieht, wenn es sich über ein bestimmtes Pixel in der Ebene bewegt. Beim Effekt
„Partikelsimulation“ wird die Helligkeit jedes Pixels der Ebenenmaske als bestimmter Wert interpretiert. Mithilfe der Eigenschaftsabbildungen
können Sie einen bestimmten Kanal der Ebenenmaske (Rot, Grün oder Blau) mit einer bestimmten Eigenschaft verknüpfen. Wenn sich ein
Partikel dann über ein bestimmtes Pixel bewegt, wird der diesem Pixel zugewiesene Helligkeitswert verwendet, um die Eigenschaft zu verändern.
Partikeleigenschaften lassen sich entweder dauerhaft oder vorübergehend verändern:
Bei dauerhaften Änderungen von Partikeleigenschaften wird der letzte durch eine Ebenenmaske festgelegte Wert für die
verbleibende Lebensdauer des Partikels beibehalten, es sei denn, das Partikel wird durch eine andere Steuerung wie z. B.
„Abstoßen“, „Schwerkraft“ oder „Wand“ verändert. Wenn Sie beispielsweise die Partikelgröße mithilfe einer Ebenenmaske
verändern und die Ebenenmaske so animieren, dass sie sich aus dem entsprechenden Frame hinausbewegt, behalten die
Partikel den letzten durch die Ebenenmaske zugewiesenen Größenwert bei, nachdem die Ebenenmaske den Frame verlassen
hat.
Bei vorübergehenden Änderungen von Partikeleigenschaften wird die jeweilige Eigenschaft nach jedem Frame auf den
ursprünglichen Wert zurückgesetzt. Wenn Sie beispielsweise die Partikelgröße mithilfe einer Ebenenmaske verändern und die
Ebenenmaske so animieren, dass sie sich aus dem entsprechenden Frame hinausbewegt, nimmt jedes Partikel wieder seine
ursprüngliche Größe an, sobald ihm kein Pixel der Ebenenmaske mehr entspricht. Ähnliches gilt, wenn Sie einen Operator wie
z. B. „Addieren“ anwenden. Jedes Mal, wenn sich ein Partikel über ein anderes Pixel der Ebenenmaske bewegt, wird der
entsprechende Pixelwert zum ursprünglichen Wert für das Partikel addiert.
Sowohl bei der dauerhaften als auch bei der vorübergehenden Eigenschaftsabbildung können Sie bis zu drei Partikeleigenschaften unabhängig
voneinander steuern, indem Sie ein einziges RGB-Bild als Ebenenmaske verwenden. Beim Effekt „Partikelsimulation“ wird diese unabhängige
Dreikomponentensteuerung dadurch ermöglicht, dass Helligkeitswerte aus dem roten, grünen und blauen Kanal des Bildes separat extrahiert
werden. Sie müssen nicht alle drei Kanäle verwenden, wenn Sie nur eine Eigenschaft ändern möchten. Wenn Sie nur eine Eigenschaft ändern
bzw. für Änderungen an bis zu drei Eigenschaften dieselben Werte verwenden möchten, benutzen Sie ein Graustufenbild als Ebenenmaske, da in
diesem Fall die RGB-Kanäle übereinstimmen.
Die Optionen der Eigenschaftsabbildung ermöglichen in Verbindung mit Keyframes oder Expressions eine umfassende Steuerung einzelner
Partikeleigenschaften in Raum und Zeit. Mithilfe von Ebenenmasken lassen sich Partikeleigenschaften an jeder beliebigen Position innerhalb eines
Frames ändern. Indem Sie Keyframes oder Expressions auf Optionen zur Eigenschaftsabbildung anwenden und eine Ebenenmaske animieren,
können Sie die Änderungen von Partikeleigenschaften steuern.
1. Wählen Sie unter „Ebene als Maske verwenden“ eine Ebenenmaske aus, die beim Verändern von Partikelwerten als Quelle
für die Werte verwendet werden soll. Die Ebenenmaske muss Teil der Komposition sein.
2. Um den Effekt auf eine Untergruppe von Partikeln anzuwenden, nehmen Sie in den Einstellungen unter „Auswirkungen“ die
erforderlichen Einstellungen vor.
3. Wählen Sie für die Optionen „Rot abbilden auf“, „Grün abbilden auf“ und „Blau abbilden auf“ jeweils eine Eigenschaft aus. Sie
müssen nicht alle Farbkanäle mit Eigenschaften verknüpfen. Wenn Sie zum Beispiel die Skalierung über einer Bildmaske
ändern möchten, können Sie die Farbe Rot mit der Eigenschaft „Skalierung“ verknüpfen, ohne andere Eigenschaften
festzulegen.
4. Legen Sie für jede der erwähnten Optionsgruppen den niedrigsten und den höchsten Wert fest, der durch die Ebenenmaske
erzeugt werden soll. „Min.“ ist der Wert, mit dem schwarze Pixel verknüpft werden, mit dem Wert „Max.“ werden weiße Pixel
verknüpft. Die gesamte Tonwertverteilung zwischen dem Minimum und dem Maximum wird dann proportional skaliert.
5. Wenn Sie mit der vorübergehenden Eigenschaftsabbildung arbeiten, können Sie außerdem einen Operator mit dem Wert
einer Partikeleigenschaft und dem Wert des entsprechenden Pixels der Ebenenmaske anwenden.
Da für Partikeleigenschaften viele verschiedene Maßeinheiten verwendet werden (z. B. Pixel, Grad oder Sekunden),
sollten Sie den Bereich für die Werte der Ebenenmaske so einschränken oder erweitern, dass alle erzeugten Werte innerhalb
des Maßsystems einer bestimmten Partikeleigenschaft verwendet werden können. Dazu können Sie zunächst die Optionen
„Min.“ und „Max.“ benutzen, durch die der Bereich der zu verwendenden Werte aus der Ebenenmaske definiert wird. Falls
weitere Anpassungen erforderlich sind und Sie mit der vorübergehenden Eigenschaftsabbildung arbeiten, können Sie die
Wirkung einer Ebenenmaske auch mithilfe von mathematischen Operatoren verstärken, dämpfen oder beschränken.
Sowohl bei der dauerhaften als auch bei der vorübergehenden Eigenschaftsabbildung können Sie mithilfe des Alphakanals
einer Ebenenmaske subtilere Änderungen am Wert einer Partikeleigenschaft vornehmen. Zum Beispiel wirken sich
Änderungen auf Partikel, die sich über einem Pixel der Ebenenmaske mit einem Alphakanalwert von 255 befinden,
uneingeschränkt aus, während Partikel bei niedrigeren Werten weniger stark beeinflusst werden. Vollständig transparente
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