Operation Manual
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Hinweis:
5. Rendern Sie die Komposition und exportieren Sie sie.
6. Wenn sich bewegende Objekte von unerwünschten Streifen oder unscharfen Stellen
umgeben sind, verringern Sie den Wert für „Bewegungsempfindlichkeit“ und sehen Sie
sich erneut eine Vorschau an bzw. rendern Sie die Sequenz.
7. Mit den folgenden Techniken können Sie das Ergebnis verbessern:
Wenn Sie sehr auffällige Störungen in einem Film schnell reduzieren möchten,
setzen Sie den Wert für „Störung reduzieren“ auf 0 und die Option „Betrag“ unter
„Zeitliche Filterung“ auf 100 %. Rendern Sie dann den Film.
Wenn Sie die Vorschau beschleunigen möchten, wenden Sie die zeitliche Filterung
auf die Ebene an, nachdem alle Einstellungen für einen einzelnen Frame angepasst
wurden.
Wenn Sie die Effekte auf einer Ebene erhalten und ihr eine zeitliche Filterung
zuweisen möchten, sollten Sie die ausgewählte Ebene vorkomponieren („Ebene“ >
„Unterkomposition erstellen“) und dann den Effekt „Körnung entfernen“ auf diese
Ebene anwenden.
Scharfzeichnen eines Bildes mit der Einstellung „Unscharf maskieren“
Mit den für den Effekt „Körnung entfernen“ verfügbaren Einstellungen unter „Unscharf maskieren“ können Sie
den Kontrast von Kanten und feinen Details erhöhen, um einen Teil der Schärfe wiederherzustellen, die bei
der Körnungsreduzierung eventuell verloren gegangen ist.
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Erhöhen Sie unter „Unscharf maskieren“ den Wert für „Betrag“, um eine akzeptable
Scharfzeichnung zu erzielen, ohne dabei unerwünschte Artefakte zu erzeugen oder
zu viel Körnung wiederherzustellen.
Erhöhen Sie den Wert für „Schwellenwert“, um unerwünschte Artefakte zu entfernen,
die bei der Scharfzeichnung entstehen.
Ändern Sie den Wert für „Radius“, um den Bereich zu verändern, in dem „Unscharf
maskieren“ nach Details sucht.
Ändern Sie den Wert für „Störung reduzieren“, bis Sie den Punkt erreichen, an dem
das Bild unscharf wird. Erhöhen Sie den Wert dann ein wenig und wenden Sie die
Einstellungen für „Unscharf maskieren“ an, um das Bild scharfzuzeichnen.
Effekt „Turbulente Störung“
Beim Effekt „Turbulente Störung“ wird Perlin-Rauschen verwendet, um Graustufenrauschen zu erzeugen, das
Sie für organisch aussehende Hintergründe, Verschiebungsebenen und Strukturen verwenden oder mit dem
Sie z. B. Wolken, Feuer, Lava, Dampf, fließendes Wasser oder Dunst simulieren können.
Der Effekt „Turbulente Störung“ ist im Wesentlichen eine moderne, leistungsstärkere Umsetzung des Effekts
„Fraktale Störungen“. Das Rendern geht beim Effekt „Turbulente Störung“ schneller; zudem ist der Einsatz für
das Erstellen flüssiger Animationen einfacher. Der Effekt „Turbulente Störung“ modelliert turbulente Systeme
exakter: Kleinere Störungselemente bewegen sich schneller als große. Der Einsatz des Effekts „Fraktale
Störungen“ statt des Effekts „Turbulente Störung“ ist vor allem bei der Erstellung von Animationsschleifen
empfehlenswert, da es beim Effekt „Turbulente Störung“ keine Zykluseinstellungen gibt.
Da die Steuerelemente bei beiden Effekten fast identisch sind, können Sie für den Einsatz des
Effekts „Turbulente Störung“ die meisten Anleitungen und Lehrgänge heranziehen, die für den Effekt „Fraktale
Störungen“ erstellt wurden. (Siehe Effekt „Fraktale Störungen“.)
Mit den Einstellungen für „Evolution“ können Sie feine Änderungen an der Form der Störung vornehmen.
Durch Animieren dieser Einstellungen entstehen übergangslose Änderungen der fraktalen Störungen im
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