Operation Manual
Hinweis:
Fraktaltyp
Art des Rauschens
Umkehren
Kontrast
Überlauf
Beschneiden
Weich beschränken
Effekt „Fraktale Störungen“
Bei dem Effekt „Fraktale Störungen“ wird Perlin-Rauschen verwendet, um Graustufenrauschen zu erzeugen,
das Sie für organisch aussehende Hintergründe, Verschiebungsebenen und Strukturen verwenden oder mit
dem Sie z. B. Wolken, Feuer, Lava, Dampf, fließendes Wasser oder Dunst simulieren können.
Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Farbmodus.
Mit den Einstellungen für „Evolution“ können Sie feine Änderungen an der Form des Fraktals vornehmen.
Durch Animieren dieser Einstellungen entstehen übergangslose Änderungen der fraktalen Störungen im
Zeitablauf. Sie können so beispielsweise vorüberziehende Wolken oder fließendes Wasser darstellen.
Chris Zwar erläutert in einem Artikel auf der Creative COW-Website die Wirkungsweise des Effekts „Fraktale
Störungen“ mit vielen Details und Bildern zur inneren Funktionsweise des Effekts.
Stu Maschwitz gibt in seinem ProLost-Blog ein Beispiel für den Einsatz des Effekts „Fraktale Störungen“ zum
Erstellen der Sonnenkorona.
Maltaannon (Jerzy Drozda, Jr.) zeigt in einem Video-Lehrgang auf der Creative COW-Website, wie mit dem
Effekt „Fraktale Störungen“ ein Sternenfeld erstellt werden kann, das dann als Himmelsabbildung den
entfernten Hintergrund für eine 3D-Welt bildet.
Der Effekt „Turbulente Störung“ ist im Wesentlichen eine moderne, leistungsstärkere Umsetzung des Effekts
„Fraktale Störungen“. Das Rendern geht beim Effekt „Turbulente Störung“ schneller; zudem ist der Einsatz für
das Erstellen flüssiger Animationen einfacher. Der Effekt „Turbulente Störung“ modelliert turbulente Systeme
exakter: Kleinere Störungselemente bewegen sich schneller als große. Der Einsatz des Effekts „Fraktale
Störungen“ statt des Effekts „Turbulente Störung“ ist vor allem bei der Erstellung von Animationsschleifen
empfehlenswert, da es beim Effekt „Turbulente Störung“ keine Zykluseinstellungen gibt.
Da die Steuerelemente bei beiden Effekten fast identisch sind, können Sie für den Einsatz des
Effekts „Turbulente Störung“ die meisten Anleitungen und Lehrgänge heranziehen, die für den Effekt „Fraktale
Störungen“ erstellt wurden. (Siehe Effekt „Turbulente Störung“.)
Regler
Die fraktale Störung wird durch Generierung eines Rasters von Zufallszahlen für die einzelnen
Störungsebenen erstellt. Die Einstellung „Komplexität“ gibt die Anzahl der Störungsebenen an. Mit der
Einstellung „Fraktaltyp“ werden die Eigenschaften dieses Rasters festgelegt.
Die Art der Interpolation, die zwischen den Zufallswerten im Störungsraster verwendet
werden soll.
Kehrt die Störung um. Schwarze Bereiche werden zu weißen und weiße Bereiche zu schwarzen.
Der Standardwert ist 100. Bei höheren Werten erhalten Sie größere, schärfer definierte Schwarz-
und Weißbereiche in der Störung, wodurch sich im Allgemeinen die Detailschärfe reduziert. Je niedriger die
Werte werden, desto größere Graubereiche entstehen, die zu einem Aufweichen oder sogar gänzlichen
Eliminieren der Störung führen.
Ordnet die Werte neu zu, die außerhalb des Bereichs von 0 bis 1,0 liegen. Folgende Optionen
stehen zur Auswahl:
Sorgt dafür, dass jeder Wert über 1,0 als reines Weiß und jeder Wert unter 0 als
reines Schwarz angezeigt wird. Mit dem Wert für „Kontrast“ wird festgelegt, wie groß der Anteil des
Bildes ist, der außerhalb dieses Bereichs liegt. Bei höheren Werten erhalten Sie ein zumeist
schwarzes und/oder weißes Bild mit geringerem Grauanteil. Daher führen höhere Kontrastwerte zu
einer geringeren Detailschärfe. Wird die Ebene als Luminanz-Matte verwendet, verfügt sie über
schärfere, deutlicher ausgeprägte Transparenzbereiche.
Weist die Werte auf einer unendlichen Kurve so zu, dass alle Werte im gültigen
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