Operation Manual
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Stimmtrennzeit
Stimmen
Modulationsrate
Modulationstiefe
Stimmphasenwechsel
Phase umkehren
Stereo-Stimmen
Originalausgabe, Effektausgabe
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Effekt „Flansch & Chorus“
„Flansch“ ist ein Audio-Effekt, der entsteht, wenn die ursprüngliche Audioebene mit einer Kopie gemischt wird, die durch einen variablen Wert
verzögert wird, der im Laufe der Zeit durchlaufen wird. Die Frequenz der Kopie ist im Zusammenhang mit der Verzögerung ebenfalls um einen
gewissen Betrag versetzt. Bei „Chorus“ wird eine größere Verzögerung verwendet, damit eine Stimme bzw. ein Instrument klingt, als wären es
viele.
Die Standardeinstellungen für den Effekt „Flansch & Chorus“ sind Flansch. Wenn Sie einen Chor haben möchten, verwenden Sie in etwa diese
Werte: 40 für die „Stimmtrennzeit“ (oder höher, für einen größeren Chor), 4 für „Stimmen“, 0,1 für die „Modulationsrate“, 50 % für die
„Modulationstiefe“ und 90 für den „Stimmphasenwechsel“, wobei die Option „Stereo-Stimmen“ aktiviert ist.
Gibt die Zeitdauer (in Millisekunden) an, mit der die einzelnen Stimmen getrennt werden. Bei jeder Stimme handelt es sich um
eine verzögerte Version des Originaltons. Verwenden Sie Werte von 6 und weniger für „Flansch“ und höhere Werte für „Chorus“.
Gibt die Anzahl der Stimmen im verarbeiteten Audio (Effektausgabe) an.
Gibt die Rate für den Modulationstakt in Hertz an.
Gibt die Stärke der Modulation an.
Gibt den Unterschied in der Modulationsphase zwischen den aufeinander folgenden Stimmen (in Grad) an. Teilen Sie 360
durch die Anzahl der Stimmen, um den optimalen Wert zu finden.
Wenn Sie die Option „Phase umkehren“ aktivieren, wird die Phase des verarbeiteten Audios (Effektausgabe) umgekehrt,
wodurch mehr höhere Frequenzen hervorgehoben werden. Wird die Phase dagegen nicht umgekehrt, werden mehr tiefere Frequenzen
hervorgehoben.
Die einzelnen Stimmen werden abwechselnd einem der beiden Kanäle zugeordnet: die erste Stimme dem linken Kanal, die
zweite Stimme dem rechten Kanal, die dritte Stimme dem linken Kanal usw. Stereo-Stimmen können Sie nur hören, wenn Sie die Vorschau in
Stereo hören oder in Stereo rendern.
Gibt den Anteil von Originalausgabe und Echoausgabe (Effektausgabe) in der endgültigen Ausgabe an. In der
Regel wird jeweils ein Wert von 50 % verwendet.
Effekt „Hochpass-Tiefpass“
Mit dem Effekt „Hochpass-Tiefpass“ können Sie eine Grenze festlegen, ober- bzw. unterhalb derer Frequenzen passieren können. Bei Anwendung
der Filteroption „Hochpass“ werden nur die Frequenzen über der festgelegten Grenze, nicht aber die darunterliegenden Frequenzen zugelassen.
Bei Anwendung der Filteroption „Tiefpass“ werden dementsprechend nur die unterhalb dieser Grenze liegenden Frequenzen durchgelassen,
während die darüber liegenden herausgefiltert werden. Mit dem Effekt „Hochpass-Tiefpass“ können Sie folgende Wirkungen erzielen:
Verstärken oder Dämpfen (Reduzieren) eines Tons. Mit dem Effekt „Hochpass“ lässt sich z. B. Verkehrslärm reduzieren, der
häufig auf niedrige Frequenzen konzentriert ist, ohne dass Stimmaufnahmen davon wesentlich in Mitleidenschaft gezogen
werden. Mit dem Effekt „Tiefpass“ lassen sich dagegen Töne mit hoher Frequenz, wie z. B. atmosphärische Störungen oder
summende Geräusche, entfernen.
Wechseln des Fokus von einem Ton zu einem anderen über einen Zeitabschnitt hinweg. Sie können z. B. im Verlauf einer
Audiosequenz, die sowohl Musik als auch Stimmen enthält, die Musik langsam aus- und die Stimmen langsam einblenden.
Schützen vor Frequenzen, die Geräte beschädigen können.
Weiterleiten bestimmter Frequenzen an bestimmte Geräte. Mit dem Effekt „Tiefpass“ können Sie z. B. Töne isolieren, die für
einen Subwoofer bestimmt sind.
Um nach den Frequenzen zu suchen, die Sie herausfiltern, wechseln Sie zum Gegenstück des Wertes „Filteroptionen“ und hören Sie sich das
Audio in der Vorschau an.
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