Operation Manual

Hinweis:
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abhängig von dem Codec (Encoder), der zum Generieren der in diesen Containern gespeicherten Bilder verwendet wurde. Bei Adobe Illustrator-,
EPS- und PDF-Dateien wandelt After Effects leere Bereiche automatisch in Alphakanäle um.
Beim Festlegen der Farbtiefe für ein Ausgabebild weist das Pluszeichen (wie bei „Millionen von Farben+“) auf einen Alpha-Kanal hin. Ähnlich ist es
bei der Ausgabe mit 32 Bit pro Pixel, was eine Ausgabetiefe von 8 Bit pro Kanal für jeden von vier Kanälen bedeutet: RGBA.
Manche Programme können mehrere Alphakanäle in einem Bild speichern. After Effects interpretiert jedoch nur den vierten Kanal als Alphakanal.
Der Begriff Alphakanal meint im technischen Sinne den vierten Kanal (A) in einer RGBA-Bilddatei, unabhängig davon, ob über diesen
Kanal Transparenzinformationen weitergegeben werden. Da dieser vierte Kanal jedoch sehr häufig für die Weitergabe von
Transparenzinformationen verwendet wird, werden die Begriffe Alpha und Transparenz im Allgemeinen nahezu synonym verwendet. Vergessen
Sie aber nicht, dass diese Gleichsetzung im Wesentlichen willkürlich ist. Einigen Formate verwenden möglicherweise andere Kanäle für die
Transparenzinformationen, wogegen andere Formate den vierten Kanal vielleicht für andere Daten als die Transparenzinformationen nutzen.
Das Knoll Unmult-Plug-in kann verwendet werden, um einen Alphakanal aus den dunklen Bereichen einer Ebene zu erstellen. Dies funktioniert
vor allem gut, wenn Sie eine Ebene mit einem Lichteffekt (z. B. Blendenfleck oder Feuer) über einer anderen Ebene kombinieren möchten.
Informationen dazu erhalten Sie auf der Website von Red Giant Software.
Wenn Sie einen Alphakanal im Kompositionsfenster anzeigen, stehen Weiß für vollständige Deckkraft, Schwarz für vollständige Transparenz und
Grautöne für teilweise Transparenz.
Eine Farbfläche ist eine Ebene (oder einer der Kanäle einer Ebene), die die transparenten Bereiche dieser Ebene oder einer anderen Ebene
definiert. Weiß definiert deckende Bereiche, und Schwarz definiert transparente Bereiche. Ein Alphakanal wird häufig als Maske verwendet. Sie
können jedoch auch einen anderen Kanal oder eine andere Ebene verwenden, wenn dieser bzw. diese den gewünschten Transparentbereich
besser definiert als der Alphakanal, oder wenn das Quellbild keinen Alphakanal hat.
Aharon Rabinowitz bietet unter dem Titel „What is an Alpha Channel?“ (Was ist ein Alphakanal?) eine Einführung zu Alphakanälenals Teil der
Multimedia 101-Serie auf der Creative COW-Website an.
Masken
Als Maske wird in After Effects ein Pfad bezeichnet, der als Parameter dient, um Ebenenattribute, -effekte und -eigenschaften zu ändern. Am
häufigsten werden Masken zum Ändern des Alphakanals einer Ebene verwendet, wodurch die Transparenz der Ebene bei jedem Pixel festgelegt
wird. Zudem werden Masken häufig als Pfad eingesetzt, auf dem Text animiert wird. (Siehe Erstellen und Animieren von Text auf einem Pfad.)
Weitere Informationen zu Pfaden im Allgemeinen finden Sie unter Pfade.
Standardwirkung einer gezeichneten Maske (links); dieselbe Maske umgekehrt (rechts)
Mit Masken, die aus geschlossenen Pfaden bestehen, können Sie transparente Bereiche für Ebenen erstellen. Mit offenen Pfaden lassen sich
keine transparenten Ebenenbereiche erstellen, sie sind jedoch als Parameter für einen Effekt praktisch. Bei einigen Effekten können Sie einen
offenen oder geschlossenen Maskenpfad als Eingabe verwenden. Hierzu gehören „Strich“, „Pfadtext“, „Audio-Wellenform“, „Audiospektrum“ und
„Vegas“. Zu den Effekten, die geschlossene Masken (jedoch keine offenen) als Eingabe verwenden können, gehören „Füllen“, „Schmieren“,
„Umformen“, „Partikelsimulation“ und „Innerer/Äußerer Key“.
Jede Maske gehört zu einer bestimmten Ebene. Jede Ebene kann mehrere Masken enthalten.
Sie können mit den Form-Werkzeugen Masken in allgemeinen geometrischen Formen einschließlich Polygonen, Ellipsen und Sternen zeichnen
oder Sie können mit dem Zeichenstift einen frei definierten Pfad zeichnen.
Wenn Sie Maskenpfade zeichnen, ist der Vorgang in vielerlei Hinsicht derselbe, als wenn Sie Formenpfade auf Formebenen zeichnen, obwohl die
Bearbeitung und Interpolation von Maskenpfaden einige zusätzliche Funktionen bieten. Sie können einen Maskenpfad mithilfe von Expressions mit
einem Formenpfad verknüpfen. Dadurch lassen sich die Vorzüge von Masken auf Formebenen übertragen und umgekehrt. Siehe Erstellen von
Formen und Masken und Verwalten und Animieren von Formenpfaden und -masken.
Die Position einer Maske in der Stapelreihenfolge des Zeitleistenfensters beeinflusst, wie sie mit anderen Masken interagiert. Im Zeitleistenfenster
können Sie eine Maske innerhalb der Eigenschaftsgruppe „Masken“ an andere Positionen ziehen.
Die Eigenschaft „Maskendeckkraft“ einer Maske bestimmt den Einfluss, den eine geschlossene Maske auf den Alphakanal der Ebene innerhalb
des Maskenbereichs hat. Wenn Sie als Wert für die Maskendeckkraft 100 % auswählen, entspricht dies einer vollständig deckenden Innenfläche.
Die Fläche außerhalb der Maske ist stets vollständig transparent. Wenn Sie den Innen- und Außenbereich einer bestimmten Maske umkehren
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