Operation Manual
Die ursprüngliche Form (oben links), eine Instanz bei angewendetem Vorgang „Verstärker“ (oben rechts) und
zwei Instanzen bei angewendetem Verstärker (unten rechts).
Wenn die ursprüngliche Form die Nummer 0 (Null) trägt, erhält die nächste Kopie die Nummer 1 und so
weiter. Als Ergebnis wendet der Verstärker jede Transformation in der Eigenschaftsgruppe „Transformieren“ n
Mal auf die Kopie Nummer n an.
Betrachten Sie das Beispiel, in dem der Verstärker auf eine Form angewendet wird, wobei der Wert für
Kopien auf 10 und die Eigenschaft „Position“ in der Eigenschaftsgruppe „Transformieren“ für den Verstärker
auf (0,0, 8,0) eingestellt ist. Die ursprüngliche Form bleibt an ihrer ursprünglichen Position (0,0, 0,0). Die
erste Kopie wird bei (0,0, 8,0) angezeigt, die zweite bei (0,0, 16,0), die dritte bei (0,0, 24,0) und so weiter. Bei
einer Gesamtzahl von zehn Formen wird die neunte Kopie bei (0,0, 72,0) angezeigt.
Sie können mehrere Instanzen des Verstärkers innerhalb derselben Gruppe hinzufügen. In anderen Worten,
Sie können den Verstärker wiederholen. Die Verwendung mehrerer Instanzen des Verstärkers ist eine
einfache Möglichkeit, ein Raster mit virtuellen Kopien einer einzelnen Form zu erstellen: Stellen Sie einfach
die Eigenschaft „Position“ für eine Instanz des Verstärkers ein, sodass die horizontalen Werte verändert
werden und eine weitere Instanz, sodass die vertikalen Werte verändert werden.
Mit dem Eigenschaftswert „Versatz“ werden die Transformationen um eine bestimmte Anzahl von Kopien
verschoben. Wenn der Wert für Kopien beispielsweise 10 und der Versatzwert 3 beträgt, wird die
ursprüngliche Form drei Mal um den Betrag transformiert, der in der Eigenschaftsgruppe „Transformieren“
angegeben ist. Die letzte Kopie wird 12 Mal um den in der Eigenschaftsgruppe „Transformieren“
angegebenen Betrag transformiert.
Durch das Animieren der Eigenschaft „Versatz“ können Sie einfach interessante Ergebnisse erzielen.
Mit der Option „Kombination“ wird festgelegt, ob Kopien oberhalb (vor) oder unterhalb (nach) den
vorangegangenen Kopien gerendert werden.
Mit dem Wert „Anfangsdeckkraft“ legen Sie die Deckkraft der ursprünglichen Form fest, und mit dem Wert
„Enddeckkraft“ die Deckkraft der letzten Kopie. Die Deckkraftwerte für die dazwischen liegenden Kopien
werden interpoliert.
Wenn Sie den Verstärker nach einem Pfad platzieren, oberhalb der Eigenschaftsgruppen für Fläche und
Kontur einer Form, wird der Satz virtueller Kopien als zusammengesetzter Pfad gefüllt oder konturiert. Wenn
Sie den Verstärker unterhalb der Fläche und Kontur belassen, wird jede Kopie individuell gefüllt und
konturiert. Der Unterschied ist bei Verlaufsflächen und -konturen am deutlichsten zu sehen.
Fügen Sie einen Pfad-Vorgang „Transformation verwackeln“ im Anschluss an einen Vorgang „Verstärker“
hinzu, um Position, Skalierung, Ankerpunkt oder Drehung der wiederholten Kopien innerhalb einer Instanz
des Verstärkers zu verwackeln. Wenn sich der Pfad-Vorgang „Verwackeln-Transformieren“ vor (über) dem
Pfad-Vorgang „Verstärker“ befindet, werden alle wiederholten Formen auf dieselbe Weise (mit denselben
Zufallswerten) verwackelt. Wenn sich der Pfad-Vorgang „Verstärker“ vor (über) dem Pfad-Vorgang
„Verwackeln-Transformieren“ befindet, werden alle wiederholten Formen unabhängig voneinander (mit
unterschiedlichen Zufallswerten) verwackelt.
Eran Stern zeigt in einem Video-Lehrgang auf der Creative COW-Website, wie der Vorgang „Verstärker“
einzusetzen ist.
Chris Zwar zeigt auf seiner Website in einem Beispielprojekt, wie Sie mit dem Effekt „Kartentanz“ und einer
Formebene mit der Operation „Verstärker“ eine Moiréfarbseparation für beliebige Bilder oder Videos
393










