Operation Manual
Eingabeprofil
Ausgabeprofil
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Hinweis:
4. Legen Sie im Effekteinstellungsfenster die folgenden Optionen für die erste Instanz des Effekts fest:
Projektarbeitsbereich
Typ der zu simulierenden Ausgabe, z. B. ein Profil für die Filmdruckdichte wie Kodak 5218/7218 Printing
Density
Absolut farbmetrisch
5. Legen Sie im Effekteinstellungsfenster die folgenden Optionen für die zweite Instanz des Effekts fest:
Typ der zu simulierenden Wiedergabe, z. B. ein Kinovorschau-Profil
Farbraum des Ausgabemediums, z. B. HDTV (Rec. 709)
Relativ farbmetrisch
Zum Aktivieren und Deaktivieren dieser Art von Ausgabesimulation können Sie die Einstellungsebene aktivieren bzw. deaktivieren, indem Sie den
zugehörigen Videoschalter im Zeitleistenfenster aktivieren bzw. deaktivieren.
Übertragungssichere Farben
Die Amplitude analoger Videosignale wird in IRE-Einheiten (bzw. für PAL-Video in Volt) ausgedrückt. Werte zwischen 7,5 und 100 IRE-Einheiten
gelten als übertragungssicher. Farben innerhalb dieses Bereichs verursachen keine unerwünschten Artefakte wie Tonrauschen oder
Farbverwischungen. (In der Praxis sind einige Spikes mit mehr als 100 IRE zulässig, aus Vereinfachungsgründen sollen hier jedoch 100 IRE als
maximal zulässig gelten.) Dieser Wertebereich zwischen 7,5 und 100 IRE entspricht einem Bereich von Schwarz bis Weiß von 64 bis 940 bei 10-
Bit-Werten für Y' in Y'CbCr bzw. 16 bis 235 bei 8-Bit-Werten. Daher interpretieren viele Videogeräte und Softwaresysteme 16 als Schwarz und
235 als Weiß (statt 0 bzw. 255). Diese Werte stimmen nicht direkt mit den RGB-Werten überein.
Wenn Sie feststellen, dass die Farben von importiertem Footage falsch aussehen – Schwarz sieht nicht richtig schwarz und Weiß nicht richtig weiß
aus –, sollten Sie sich vergewissern, dass Sie das richtige Eingabefarbprofil verwenden. Die in After Effects enthaltenen Videofarbprofile umfassen
Varianten, bei denen diese eingeschränkten Bereiche berücksichtigt werden, z. B. das Farbprofil HDTV (Rec. 709) 16-235, das 16 als Schwarz
und 235 als Weiß interpretiert.
Manche Grafikkarten und Encoder setzen voraus, dass die Ausgabe im Bereich von 0-255 erfolgt. Daher kann die Einschränkung der
Farben in Ihrer Komposition und im gerenderten Film möglicherweise redundant sein und zu einer unerwünschten Komprimierung des
Farbbereichs führen. Wenn Farben in der Filmausgabe glanzlos wirken, sollten Sie es mit einem Ausgabefarbprofil versuchen, das den gesamten
Farbbereich verwendet.
Wenn Farben verwaschen aussehen, wenden Sie den Effekt „Tonwertkorrektur“ an und prüfen Sie über das Histogramm, ob der niedrigste
bzw. höchste Farbwert bei oder nahe an 16 bzw. 235 liegt. In diesem Fall sollte dieses Footage mit einem der 16-235-Eingabefarbprofile
interpretiert werden.
Mit dem Effekt „Sendefähige Farben“ können Sie die Luminanz oder Sättigung zwar auf einen sicheren Wert reduzieren, es ist jedoch besser, die
Komposition von Anfang an mit übertragungssicheren Farben zu erstellen. (Siehe Effekt „Sendefähige Farben“.)
Dabei ist Folgendes zu beachten:
Vermeiden Sie reine Schwarz- und Weißwerte.
Vermeiden Sie stark gesättigte Farben.
Rendern Sie einen Testfilm und sehen Sie ihn sich auf einem Videomonitor an, um sich zu vergewissern, dass die Farben
exakt dargestellt werden.
Anstelle des Effekts „Sendefähige Farben“ zur Reduzierung der Luminanz oder Sättigung von Farben können Sie diesen Effekt mit den
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