Operation Manual
sRGB IEC61966-2.1
SDTV NTSC oder SDTV PAL
Kodak 5218/7218 Printing Density
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eine Ausgabedatei einbetten, ist die Wahrscheinlichkeit weitaus größer, dass Programme, die diese Datei verwenden, die Farbinformationen richtig
interpretieren.
Die in After Effects gewählte Render-Methode basiert auf dem von Ihnen gewählten Ausgabefarbprofil. Bei den meisten Ausgabetypen wird die
Render-Methode „Relativ farbmetrisch“ (mit Tiefenkompensierung) verwendet; bei der Ausgabe auf Negativ-Filmmaterial wird die Render-Methode
„Absolut farbmetrisch“ verwendet.
Die Konvertierung von Farben für ein einzelnes Ausgabeelement aus dem Arbeitsfarbraum kann durch Auswahl von „RGB beibehalten“ auf der
Registerkarte „Farbmanagement“ im Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“ verhindert werden. Durch die Auswahl dieser Option werden
die RGB-Werte beibehalten. Die Farbdarstellung wird dabei nicht beibehalten. Die Deaktivierung des Farbmanagements für ein bestimmtes
Footageelement kann hilfreich sein, wenn das Footageelement nicht unmittelbar angezeigt werden soll, sondern als Steuerungsebene vorgesehen
ist, z. B zum Versetzen.
1. Klicken Sie auf den unterstrichenen Text neben der Überschrift „Ausgabemodul“ für das Renderelement im Fenster
„Renderliste“.
2. Wählen Sie auf der Registerkarte „Farbmanagement“ im Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“ einen Wert im Menü
„Ausgabeprofil“ aus:
Für die Darstellung in Webbrowsern und anderen webbasierten Umgebungen.
Für die Darstellung auf SDTV (Standard Definition Television)-Geräten. Wenn der verwendete
Codec die Luminanzauflösung nicht anpasst, wählen Sie ein 16-235-Profil, um die Luminanzauflösung zu komprimieren.
Für die Filmausgabe entsprechend der Szenenaufnahme von Kodak 5218-
Kameranegativfilm.
Wenn das gewünschte Profil nicht im Menü „Ausgabeprofil“ angezeigt wird, wählen Sie „Alle verfügbaren Profile zeigen“. Es
werden dann die Kinofilm-Farbprofile angezeigt.
3. Lesen Sie die Informationen im Bereich „Beschreibung“ des Dialogfelds, um sich zu vergewissern, dass die Konvertierung
Ihren Wünschen entspricht, und klicken Sie auf „OK“.
Aktivieren/Deaktivieren des Anzeigefarbmanagements
Bei aktiviertem Farbmanagement werden RGB-Pixelwerte standardmäßig vom Arbeitsfarbraum des Projekts in den Farbraum Ihres
Computerbildschirms konvertiert. Die Farbdarstellung wird beibehalten, die RGB-Werte werden dabei nicht beibehalten. Diese Vorgehensweise ist
für die meisten Anwendungen ausreichend, allerdings ist es manchmal erforderlich, die tatsächliche Wirkung der Farben zu sehen, wenn diese
über ein System ohne Farbmanagement betrachtet werden. Zum Beispiel kann es sein, dass Sie die Farbdarstellung in einem Webbrowser
überprüfen müssen.
Wenn das Anzeigefarbmanagement deaktiviert ist, werden die RGB-Farbwerte direkt an Ihren Bildschirm gesendet, ohne dass eine Konvertierung
über das Monitorprofil erfolgt. Die RGB-Werte werden beibehalten, die Farbdarstellung wird dabei nicht beibehalten.
Bei aktiviertem Anzeigefarbmanagement für eine Anzeige erscheint ein gelbes Pluszeichen in der Schaltfläche „Kanal- und
Farbmanagementeinstellungen anzeigen“
am unteren Rand der Anzeige.
Sie können das Anzeigefarbmanagement für die einzelnen Anzeigen (Kompositions-, Ebenen- oder Footagefenster) aktivieren. Dabei werden die
Farben aus dem Arbeitsfarbraum in den Farbraum des Bildschirms konvertiert.
1. Aktivieren Sie ein Kompositions-, Ebenen- oder Footagefenster.
2. Führen Sie zum Umschalten zwischen aktiviertem und deaktiviertem Anzeigefarbmanagement einen der folgenden Schritte
aus:
Klicken Sie am unteren Rand der Anzeige auf die Schaltfläche „Kanal- und Farbmanagementeinstellungen anzeigen“
und wählen Sie „Anzeigefarbmanagement verwenden“.
Wählen Sie „Ansicht“ > „Anzeigefarbmanagement verwenden“.
Drücken Sie die Umschalttaste + / (auf dem Ziffernblock).
Die Simulationseinstellungen für die Ausgabe (einschließlich der Einstellung „Keine Ausgabesimulation“) werden gespeichert.
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