Operation Manual

Hinweis:
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Hinweis:
ICC-Profile speichern und laden und benutzerdefinierte Profile festlegen lassen.
Alle in einem Projekt verwendeten Farbprofile werden in dem Projekt gespeichert. Deshalb brauchen Sie zum Öffnen des Projekts auf einem
anderen System die Farbprofile nicht manuell vom einen System auf das andere zu übertragen.
Das Farbprofil NTSC (1953) gilt für veraltete Fernsehgeräte und sollte nicht verwendet werden. Verwenden Sie für SDTV NTSC-
Fernsehgeräte eines der SDTV NTSC-Farbprofile.
Wenn Sie ein Profil zur Eingabe, Ausgabe oder Simulation wählen, werden die Kinofilmprofile nur bei Cineon-Footage oder bei Auswahl von „Alle
verfügbaren Profile zeigen“ angezeigt. Falls es sich um Cineon-Footage handelt, werden nur die Kinofilmprofile angezeigt, es sei denn, Sie wählen
„Alle verfügbaren Profile zeigen“.
Tipps zum Farbmanagement
Bitte lesen Sie auch unbedingt die hilfreichen Texte in den Dialogfeldern „Footage interpretieren“, „Projekteinstellungen“ und „Einstellungen für
Ausgabemodule“. Sie tragen zu einem besseren Verständnis der Farbkonvertierungen bei, die bei der Interpretation von Footage, der Komposition
und der Ausgabe von gerenderten Filmen stattfinden.
Stellen Sie sicher, dass die Lichtstärke und Farbtemperatur in Ihrer Arbeitsumgebung konsistent sind. Die Farbeigenschaften von Sonnenlicht
ändern sich z. B. während des Tages, wodurch sich auch die Anzeige der Farben auf Ihrem Bildschirm ändert. Lassen Sie daher die Jalousien
geschlossen oder arbeiten Sie in einem fensterlosen Raum.
Online-Ressourcen zum Farbmanagement
Trish und Chris Meyer bieten in einem Artikel auf der Artbeats-Website einen Überblick über das Farbmanagement an.
Johan Steen hat auf seiner Website einen Artikel veröffentlicht, in dem das Farbmanagement von After Effects detailliert erläutert wird. In dem
Artikel wird außerdem beschrieben, wie ein Monitor kalibriert wird und ein Profil erhält, wie das Farbmanagement von Photoshop verwendet wird
und wie man in einem linearen Farbraum arbeitet.
Informationen zu Farbprofilen finden Sie auf der Website des International Color Consortium.
Kalibrieren des Monitors und Erstellen eines Monitorprofils
Wenn Sie Ihren Bildschirm kalibrieren, haben Sie über das Profiling-Dienstprogramm die Möglichkeit, ein Farbprofil zu speichern, das das
Farbverhalten des Monitors beschreibt. Das Profil enthält Informationen darüber, welche Farben auf dem Monitor angezeigt werden können und
wie die Farbwerte in einem Bild konvertiert werden müssen, damit die Farben präzise angezeigt werden. Diese Informationen dienen After Effects
und Ihrem Betriebssystem dazu sicherzustellen, dass die auf Ihrem Bildschirm angezeigten Farben den Farben des Ausgabefilms entsprechen,
den Sie erstellen.
Die Monitorleistung ändert sich und lässt mit der Zeit nach. Deshalb sollten Sie die Kalibrierung und Profilerstellung ungefähr einmal pro
Monat wiederholen. Wenn es schwierig oder gar unmöglich ist, Ihren Monitor auf einen bestehenden Standard zu kalibrieren, ist er möglicherweise
zu alt und verblasst.
1. Vergewissern Sie sich, dass Ihr Bildschirm bereits seit mindestens einer halben Stunde angeschaltet ist, um eine
ausreichende Aufwärmphase zu gewährleisten, die zu einheitlicheren Ausgabe beiträgt.
2. Stellen Sie sicher, dass die Anzeige des Monitors auf 16,7 Millionen Farben (24 Bit pro Pixel) oder höher eingestellt ist.
3. Wenn Sie nicht über ein Profilerstellungsprogramm verfügen, das ein Hardware-Messgerät verwendet, sind bunte
Hintergrundmuster vom Desktop Ihres Bildschirms zu entfernen und der Desktop ist auf neutrale Grautöne einzustellen. Stark
strukturierte Muster oder leuchtende Farben, die ein Dokument umgeben, beeinträchtigen die genaue Farbwahrnehmung.
4. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um den Monitor zu kalibrieren und ein Profil zu erstellen:
Zur Erzielung optimaler Ergebnisse sollten Sie die Software und Messgeräte eines Drittanbieters verwenden. Im
Allgemeinen können bei Verwendung eines Messgeräts wie z. B. eines Kolorimeters (Farbenmesser) und einer Software
genauere Profile erstellt werden, weil ein technisches Gerät die auf dem Bildschirm angezeigten Farben weitaus präziser
bewerten kann als das menschliche Auge.
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